Die amerikanischen Geheimdienste in der Nachkriegszeit

Der CIA ist nicht heute erst grausam. In Deutschland in der Nachkriegszeit fanden unglaubliche Dinge statt, von denen keiner etwas weiß. Schließlich war Deutschland am Boden und man konnte sich irgendeinen Deutschen als Versuchskaninchen holen, ohne dass das auffiel. Schließlich sind im Krieg ja so viele umgekommen und werden vermisst.

Wenn sich jemand für die Geschichte der CIA in Deutschland interessiert, hier mal sehr interessante Videos: , oder hier: . Er wird sonst meinen Bericht nicht verstehen.

In diesem zweiten Film befinden sich sehr viele Aufnahmen über das IG-Farbenhaus in Frankfurt, Camp King in Oberursel und die Villa Schuster in Kronberg, die ich alle besuchen konnte. Ansonsten gibt es keine Literatur oder genauere Angaben darüber und die meisten Leute wissen nichts davon, obwohl es inzwischen sogar die offiziellen Medien bringen.

In diesem letzten Film kann man auch sehr deutlich die Doppelmoral und die Scheinheiligkeit der Amerikaner erkennen, die einerseits Verbrechen verurteilen und Abkommen schließen, damit so etwas nie wieder passiert, um anschließend die Gräueltaten weiterzuentwickeln und in weitaus gesteigerter Form skrupellos anzuwenden. Sie werden dafür nicht gehenkt oder diffamiert, sondern sie werden gefeiert, wir affen ihnen nach und sie gelten als „unsere Freunde“.

In diesem letzten Film kann man auch die Oberflächlichkeit der Amis erkennen: Dort wo gefoltert und gemordet wird, werden mit den Familien große Feste gefeiert. Auch in der Villa Schuster soll im Garten oft gefeiert worden sein. Das ist ja makaber!

Ich berichte im Folgenden über meine Besuche auf diesen Geländen:

Das IG-Farbenhaus, heute die Uni Frankfurt

Das IG-Farbenhaus war bis zu Kriegsende die Zentralverwaltung der I.G. Farben (damals Bayer, Hoechst, BASF und einige kleinere Chemie- und Pharmawerke) mit Sitz in Frankfurt am Main. Es steht im Grüneburgviertel neben dem Grüneburgpark, ein Stadtteil von Frankfurt, der bombardiert wurde. Das IG-Farben-Haus blieb aber unbeschädigt. Hier kann man ein Bild dieses Hauses sehen: . Der Park vor dem Haus und der Park hinter dem Haus mit dem künstlichen rechteckigen See in der Mitte, sowie weitere Gebäude dahinter gehören dazu.

Im März 1945 ließ sich in diesem Haus General Dwight Eisenhower nieder und die Leitung der IG-Farben-Werke wurde festgenommen und vor amerikanische Gerichte gestellt. Die Firmen wurden alle geplündert und die Patente geraubt. Das Gebäude wurde als Hauptquartier der amerikanischen Besatzer genutzt. Gleichzeitig war es Hauptquartier der CIA. Das Projekt MK-Ultra wurde hier geplant und bis 1955 auch in Deutschland erprobt. Wer nicht weiß, was das Projekt MK Ultra ist, kann nach „Operation Artischocke“ oder „Projekt Artischocke“ googlen. Es ist ein Mindcontrolling-Programm.

Ich besuchte das IG-Farbenhaus an einem Sonntag im September 2012, bei herrlichem Wetter. Heute ist es die Uni Frankfurt und das imposante Gebäude, das den Krieg unbeschadet überstand, sieht recht ungepflegt aus. Auf den Wiesen liegt Müll und es wird Fußball gespielt. Es waren einige junge Menschen im Park. Ich räucherte ein wenig mit Beifuß und umlief einmal das Gebäude gegen den Uhrzeigersinn. Im hinteren Garten habe ich mich auf eine Bank gesetzt, eine ganze Weile dort in der wunderschönen Herbstsonne gesessen und an die Untaten der Amerikaner gedacht, von denen wir nicht viel wissen. Nichts erinnert heute an die dunkle Vergangenheit dieses Hauses. Ich wette, dass die Studenten, die sich dort täglich aufhalten, ebenfalls nichts von der Geschichte wissen.

Wir wissen nicht so genau, was die CIA in diesem Gebäude machte, außer der Entwicklung des Projektes MK-Ultra. Dort soll das Mindcontrolling an deutschen Kriegsgefangenen erprobt worden sein und das war mit Sicherheit Grausames. Der erste verlinkte Film berichtet darüber Genaueres.

Am 5.4.2015 besuchte ich nochmal das IG Farben-Haus bzw. die Uni-Frankfurt. Irgendwie habe ich das Gefühl, dass hier etwas ganz Schreckliches passiert ist, von dem wir nichts wissen. Das schöne Gebäude wirkt so fürchterlich negativ. Wieder war ein herrliches, aber kaltes Wetter und der Park war dieses Mal nicht so voll mit Studenten. Ich räucherte noch einmal um das gesamte Haus herum, setzte mich anschließend an den See und sprach den Aufruf aus, der sich am Ende dieses Berichtes befindet. Und während ich den Aufruf aussprach, kam eine Gans, die wie eine Nilgans aussah, gleich neben mir aus dem Wasser und watschelte zu meinem Korb, in dem ich die Räucherutensilien hatte. Sie vermutete dort wohl Futter und steckte den Kopf tief in den Korb rein. Ich unterbrach kurzfristig den Aufruf und beobachtete das Tier. Ich wollte es berühren, aber nein, das wollte die Gans nicht. Sie ging wieder. Also las ich den Aufruf weiter vor.

Ich habe bis heute nicht herausfinden können, was das zu bedeuten hatte. Soweit mir bekannt ist, sind Nilgänse Tiere, die unsere heimischen Enten verdrängen und nicht hierher gehören. D.h. Tiere, die etwas Negatives zu uns bringen, nämlich Zerstörung. Botschaften der geistigen Welt hatte ich bisher auch immer nach erfolgtem Ritual erhalten, und nie während eines Rituales. Das Tier hatte mich ja während des Rituales unterbrochen. Wenn das eine Botschaft war, dann war das vermutlich nichts Gutes. Vielleicht kann sich jemand hier einen Reim daraus machen.

Der alte Siedlerhof bzw. Camp King in Oberursel

Ein weiterer CIA-Folterort war Camp King in Oberursel. Wie bereits im Punkt „Rheinwiesenlager – Wiesenlager Oberursel“ berichtet, wurde nach der Befreiung der alliierten Flieger das Gelände von den Amis übernommen, die alles einzäunten. um dort alle „Verdächtigen“ zu sammeln und in die Rheinwiesenlager zu bringen. Im Punkt „Siegerjustiz“ berichte ich noch über die Naziführung, die dort gefangen gehalten wurde. Hier berichte ich über die Folter an deutschen Kriegsgefangenen, Generälen und SS-Leuten durch den CIA.

In dem 2. verlinkten Film (in der 22:27 Min.) kann man den alten Siedlerhof und die dazugehörenden Bauernhäuser von Camp King sehen. Sie stehen heute noch, zumindest teilweise. Zwischen den Bauernhäusern wurden jedoch neue Häuser und Wohnungen gebaut. In dem Gebäude des ehemaligen Siedlerhofes befand sich die Kommandatur der Amerikaner. Dort wurden die rauschenden Feste gefeiert und dort wurden vermutlich auch die deutschen Generäle, SS-Leute und Nazi-Größen im Keller gefoltert. Diese Kommandatur, einschl. dem wahrscheinlichen Folterkeller, habe ich auch während der Führung, über die ich im Punkt „Das Wiesenlager Oberursel“ hier: berichtete, von innen besichtigen dürfen. Das sehr schöne Gebäude war verlassen und sah recht trist aus. Heute soll es ja wieder bewohnt sein.

Es wird berichtet, dass damals von der Bevölkerung fürchterliche Schreie gehört wurden, die nur aus den Bauernhäusern, dem alten Siedlerhof oder aus den Baracken, in denen davor die englischen und amerikanischen Flieger untergebracht waren und die heute nicht mehr stehen, kommen konnten. Albert Speer und Hanna Reitsch, die auf Camp King interniert waren und verhört wurden, berichteten von fürchterlichen Schreien und von Generälen, die völlig verzweifelt an ihnen vorbeizogen. Wie in dem Film aus den offiziellen Medien ersichtlich, muss Grauenvolles dort vorgefallen sein. Was aber genau geschah, wer davon betroffen war und wieviele Menschen dort gefoltert wurden, ist heute nicht bekannt.

Am 25.5.2013 besuchte ich noch einmal das Gelände von Camp King, wo ich bereits in 2012 an das Wiesenlager gedacht hatte. Dieses Mal konzentrierte ich mich auf den Siedlerhof und die dort gefolterten deutschen Kriegsgefangenen zwecks Erpressung von Aussagen für die Prozesse und auf die Menschen, die dort gelitten haben und von denen wir heute nichts wissen. Ich lief einmal um den alten Siedlerhof herum und räucherte, setzte mich danach auf die Treppe, machte dort mein Ritual mit vielen Blumen, sprach den Aufruf für die Gequälten aus und gedachte dieser armen Menschen.

Die Villa Schuster in Kronberg

Nicht weit von Camp King in Oberursel und nicht weit von Frankfurt liegt das Städtchen Kronberg im Taunus, eine mittelalterliche, wunderschöne Burgstadt. Dort stehen sehr viele große Villen von reichen Leuten, meist Bankiers. Eine davon ist die Villa Schuster. In dem 2. Link zum Film sind in der Minute 23.08  Fotos von dieser Villa zu finden. Nach dem Krieg beschlagnahmten die Amis diese Villa. Dort hat der CIA bis 1955 Versuche durchgeführt. Die Rede ist von der Injektion von Drogen und von Elektroschocks, die bis zum Tode führten. Zuerst fielen ehemalige SS-Leute und Kriegsgefangene diesen perversen Versuchen zum Opfer, danach waren es russische Agenten und DDR-Übersiedler (mögliche Spione, wie z.B. Leute wie Günter Guillaume). Es ist unbekannt, wer diesen Versuchen zum Opfer fiel und ob sonst noch so etwas noch gemacht wurde. Es sieht so aus, als hätte es keiner überlebt, denn kein Überlebender berichtete davon. Viele Berichte stammen von dem amerikanischen CIA-Agent Olson, der so viel Grausamkeit nicht mehr ansehen konnte und auspackte und anschließend ermordet wurde (s. Videos zu „Operation Artischocke“)..

In dieser Villa soll der KZ-Arzt Kurt Blome manchmal gesehen worden sein. Er soll im KZ Dachau mit Mescalin experimentiert haben, wurde in den Nürnberger Prozessen überraschenderweise freigesprochen und gemeinsam mit anderen KZ-Ärzten von den Amerikanern abgeworben sein. Auch Prof. Walter Schreiber, der mit Verhörfolter (Stehfolter, Mescalin-Gabe, Einsatz von Hunden, Pentothal-Injektionen etc.) geforscht hat und in den Nürnberger Prozessen angeklagt wurde, plauderte den Amerikanern alles aus. Seine Erkenntnisse wurden auch in Abu Graibh angewandt. Er soll in der Villa Schuster anwesend gewesen sein und danach nach Argentinien ausgewandert sein.

Wir wissen heute nicht ganz genau, was in den Foltereinrichtungen der CIA geschah. Man kann es nur erahnen. Was immer es an Negativem in der Villa Schuster gab, konnte ich bei meinen zwei ersten Besuchen nicht lösen. Das Haus befindet sich am Ende einer Sackgasse eines feinen Viertels und das Grundstück ist heute ziemlich bewaldet. Auch um das Grundstück der Villa ist Wald. Das Haus wurde zuletzt als Ferienheim genutzt.

Ich berichte nun von meinen zwei ersten Besuchen zur Villa in 2012: Am Eingang ist ein Eisentor und darum war eine dicke Kette, so dass das Grundstück nicht betretbar war. Ich stand vor dem verschlossenen Tor und wurde das Gefühl nicht los, dass ich beobachtet wurde. Vielleicht durch eine Kamera oder von den Nachbarhäusern. Gesehen habe ich niemanden. Mir war nicht wohl und ich musste so gut wie davonlaufen. Das Gelände war durch den Wald auch nicht dicht umfahrbar.

Ich hatte in einem kleinen Wäldchen gleich daneben mit einem sehr schlechten Gewissen bei meinem ersten Besuch im Sommer 2012 ein wenig geräuchert und auch einen Aufruf für die Seelen ausgesprochen, damit sie loslassen und gehen. Zufrieden war ich damit aber nicht, denn ich war irgendwie nicht voll bei der Sache. Also ging ich ein wenig durch die Straße des Viertels und fuhr anschließend gleich weg. Die Blumen nahm ich wieder mit, denn ich hatte keinen passenden Platz gefunden, um sie abzulegen. Die habe ich anschließend auf die Kriegsgräber im Friedhof von Kronberg gestreut.

Im September oder Oktober 2012 besuchte ich die Villa Schuster nochmal. Auch dieses Mal stand ich vor einem geschlossenen Eingangstor und haute regelrecht ab. Ich kann das Gefühl „beobachtet zu werden“ nicht richtig beschreiben, aber so in etwa habe ich mich gefühlt.

Danach habe ich diese Villa aufgegeben. Was auch immer dort war, konnte ich nicht lösen.

Ende Mai 2013 kam ich von Camp King von einem Ritual am Siedlerhof aus Oberursel. Meine Haare und meine Kleidung rochen noch stark nach Weihrauch. Ich wollte nach Hause fahren und musste dazu über Kronberg fahren. In Kronberg versäumte ich aber die Abfahrt von der Bundesstraße zu meinem Wohnort und fuhr deshalb die nächste Möglichkeit, die ich hatte, von der Straße runter. Und fuhr direkt an der Villa Schuster vorbei!!! Es war schon 20 Uhr. Ich fragte mich, ob ich wieder in die kleine Sackgasse, wo sich am Ende die Villa befindet, reinschauen sollte. Schließlich war ich mir sicher, dass ich dort nichts machen kann und wieder vor einem geschlossenen Gartentor stehen werde, vor dem ich am liebsten abhauen will. Trotzdem hat mich irgendetwas bewogen, doch noch einmal dort reinzuschauen. Ich war sehr erstaunt, als ich das immer verschlossene Gartentor sperrangelweit offen sah! Ich parkte auf der Straße und ging ganz frech mal trotz „Zutritt verboten“-Schild instinktiv und ohne nachzudenken rein. Kein Mensch war zu sehen. Alle Bedenken und das negative Gefühl waren verschwunden. Ich fühlte mich prima. Irgendetwas hatte sich hier transformiert. Alles wirkte positiv.

Ich wollte einmal um die Villa herumgehen, aber auf halbem Weg kam ein Mann auf mich zu. „Kann ich Ihnen weiterhelfen?“. Ich fühlte mich ein wenig ertappt. Mir war bewusst, dass ich auf einem Privatgrundstück stehe. „Ach, ich möchte nur einmal ganz kurz um das Haus herumlaufen. Ich finde es so schön. Immer war dieses Tor geschlossen und nun fand ich es auf. Darf ich?“. „Aber bitteschön!“ war die Antwort. Er kam mit mir und wir drehten die Runde ums Haus gemeinsam. Es ist tatsächlich eine wunderschöne Villa mit mehreren riesigen bogenartigen Fenstern und zwei Stockwerken. Er berichtete mir, dass er das Haus kürzlich gekauft hatte. Davor war es ein Ferienheim. Ich fragte ihn, ob er denn eine Community aufbauen wollte. Er lachte ein wenig über den Gedanken. Nein, keine Community. Er zieht hier ein, sobald die Renovierung fertig ist. Ich empfand ihn als angenehm und positiv. Jeder andere Hausbesitzer hätte mich auf das Privateigentum hingewiesen und aufgefordert zu gehen.

Als die Runde um das Haus beendet war, fragte er mich, ob ich es denn auch von innen sehen möchte. „Aber klaaaaaaar!“. Wir gingen durch den Haupteingang rein und ich putzte mir die Schuhe an der Fußmatte ab. „Das ist aber gar nicht nötig. Im Haus ist eine Baustelle“, sagte er dazu. Tatsächlich hatte er innen so ziemlich alles abgerissen: Böden, Bäder, Küche, Fliesen, Leitungen, einige Wände. Trotzdem konnte man eine Pracht erkennen: Die riesigen Fenster mit Blick auf den Garten und den Wald, das riesige Wohnzimmer, die hohen Decken, die großen, hohen Türen mit zwei Flügeln und zwei Treppen hatte das Haus. Da hier ein Privatbereich vorliegt, möchte ich nicht über alle Einzelheiten, die wir besprachen, berichten.

Ich fühlte mal ein wenig, ob dieser Mann etwas von den CIA-Versuchen weiß. „Dieses Haus hat ja eine riesige Geschichte“, bemerkte ich. Ja, das wusste er. „Darüber gibt es einen Film auf youtube“. Das wusste er auch. „Eigentlich müsste hier einmal richtig geräuchert werden“, bemerkte ich vorsichtig. Die Räucherutensilien hatte ich ja draußen im Auto dabei. Da blockte er ab; davon hielt er nichts. Deshalb hab ich auch nicht mehr nachgefasst. Ich war ja so glücklich, dass ich in alle Winkeln dieser Villa einmal reingehen durfte.

Im Erdgeschoss angelangt fragte er: „Und jetzt wollen Sie wohl auch sicher den berüchtigten Keller sehen“. „Aber klaaaaaar“. Er erzählte mir, dass immer wieder mal Leute aus dem Ort kommen und sehen wollen, was in deren Nähe an Fürchterliches geschehen ist. Er stufte mich vermutlich in die Kategorie der Neugierigen ein. Das war mir aber gleichgültig.

Wir gingen die schmale Treppe in den Keller, die die im Film auch zu sehen ist, und waren auch gleich in dem Raum, in dem die armen Menschen „behandelt“ wurden. Es war ein eher kleiner Raum in L-Form. Im Keller befand sich noch ein weiterer Raum von ca. 20 qm mit einem kleinen Kellerfenster oben, in dem nicht viel Tageslicht hereinkommen konnte. Es ist meine Vermutung, dass dort die Gefangenen einquartiert wurden, denn die schöne Villa haben die Amis den deutschen und russischen Gefangenen sicherlich nicht gegönnt. Außerdem hatte die Villa oben viele große Fenster, aus denen man entfliehen kann.

Und dann öffnete er im Keller die Tür zu einem weiteren Zimmer. Darin war es stockdunkel, denn das Zimmer hatte keine Fenster und auch kein Licht. Es hatte auch keinen festen Boden, sondern einfach nur einen Boden aus Erde. Richtig unheimlich. Ich wollte dort auch nicht reingehen und er auch nicht. Er meinte, dass sie darin wohl die Leichen vergraben haben. Er lässt die Tür deshalb zu und den Raum will er nicht nutzen. Gegraben hat er dort nicht und hatte das auch nicht vor. Vermutlich war er dort auch nicht drin.

Da er schon entschieden hat, dass er mit Leichen im Keller leben will, wollte ich ihm nicht reinreden. M.E. gehören die Leichen aber ausgegraben, möglichst noch identifiziert und ordentlich bestattet. Viele Seelen, die so verscharrt wurden, blieben erdgebunden und gehen erst, sobald sie ordentlich bestattet werden.

Dieser kleine Schock kam als allerletztes bei dem Hausrundgang. Ich war schon die gesamte Zeit etwas verdattert, weil ich nicht glauben konnte, dass ich in der Villa Schuster in allen Räumen war. Nach dem Kellerbesuch konnte ich keine klaren Worte mehr finden. Das hat der Mann natürlich bemerkt. Vor der Haustür unterhielten wir uns noch ein wenig und danach ging ich.

Zuhause habe ich noch ein Ritual für die erdgebundenen Seelen dieser Villa abgehalten. Ich hatte so meine Zweifel, ob die auch alle durch den alleinigen Besuch gegangen sind. Ich möchte deshalb niemandem empfehlen, diese Villa aus diesem Grund zu besuchen. Das Entgegenkommen des Besitzers war schon sehr groß.

Wenn man berücksichtigt, dass es für Zufälle und Phänomene auch Erklärungen gibt, die nicht auf unserer Ebene zu finden sind, komme ich zum Schluss, dass bei diesem Besuch in der Villa Schuster eine riesige geistige Hilfe vorhanden war. Fässt man alles zusammen, was ich erlebt habe, kommt man zum Schluss, dass ich hierher geführt wurde, denn:

1. Ich komme von einer Reinigungstour aus Oberursel und versäume eine Abfahrt auf der Bundesstraße, obwohl ich den Weg gut kenne. Ich werde genau dort hingeführt, wo ich sonst nicht mehr hingekommen wäre.

2. Das ewig geschlossene Tor ist auf und ich habe kein Problem, das Privatgrundstück zu betreten. Ich spüre auch keine negative Energie.

3. Ich komme vom Räuchern und rieche nach Weihrauch. Mit diesem Geruch in Kleidung und Haaren komme ich dorthin, wo ich nicht räuchern darf und dringend geräuchert werden müsste.

4. Ich werde freundlich empfangen und mit gemeinsamen, positiven Kräften laufen wir ums Haus.

5. Ich werde eingeladen, das Haus zu betreten, obwohl ich eine völlig fremde Person bin. Ohne irgend welche Bedenken gehe ich mit einem Fremden in ein berüchtigtes Haus.

6. Ich darf vermutlich alle Zimmer des Hauses betreten und meine Energie dort einbringen.

7. Mir wird über die sehr wahrscheinliche Möglichkeit berichtet, dass die Toten dort im Keller begraben wurden.

Meine Meinung hierzu ist folgende: Ich wurde dort hingeführt, weil es dort noch etwas zu lösen gab. Wer auch immer mich hinführte, sorgte auch dafür, dass das immer verschlossene Tor dieses Mal geöffnet war. Es hatte sich aber schon etwas transformiert, denn sonst wäre ich nicht einfach bedenkenlos überall hingegangen. Der Besitzerwechsel hatte bereits etwas bewirkt. Der neue Besitzer liebte das Haus innig. Sonst hätte er es mir nicht stolz gezeigt. Er renovierte mit Liebe und verschönerte es. Davor war das Haus ein Ferienhaus und vermutlich hat sich keiner damit viel Mühe gegeben. Was noch nicht transformiert war, hat der Rundgang ums Haus mit vereinten Kräften und die Besichtigung des Hauses erledigt.

Zuhause rief ich noch alle erdgebundenen Seelen, die in der Villa Schuster „behandelt“ wurden, auf und bat sie alles loszulassen und ins Licht zu gehen. Eine würdige Bestattung konnte ich den Opfern leider nicht bieten. Die Präsenz des Hausbesitzers war zwar sehr nützlich. Für derartige Dinge hatte er aber kein Verständnis.

Der kleine Flugplatz von Eschborn im Arboretum

Zu den vom CIA gefolterten Deutschen gehört noch ein dunkler Platz dazu: Der alte Flugplatz von Eschborn, der sich im Arboretum findet und heute verlassen ist.

Der kleine Flugplatz wurde in der Nazi-Zeit gebaut, um einen möglichen Ausweich-Flugplatz zu haben, falls der Frankfurter Flughafen einmal ausfällt. Er wurde von den Nazis aber nur wenig benutzt. Richtig benutzt hat ihn erst General Eisenhower und andere Amerikaner nach dem Krieg während der Besatzungszeit. Wenn den Amis der Frankfurter Flughafen zu weit war, nutzten sie den kleinen Flugplatz von Eschborn. Er ist ca. 8 km von der Innenstadt Frankfurt entfernt. Dieser kleine Flugplatz hatte noch einen weiteren Zweck: Dort trafen die SS-Leute, Generäle und Nazi-Größen ein, um zwecks Verhör (was auch immer man darunter verstehen mag) nach Oberursel gebracht zu werden! Vermutlich trafen dort auch die Gefangenen für das ehemalige IG-Farben-Haus und der Villa Schuster ein. Wen die genauere Geschichte dieses kleinen Flughafens interessiert, kann sie hier nachlesen:

Diesen Flughafen, den heute so gut wie kaum einer kennt, besuchte ich am 7.8.2015. Das Gelände ist umzäunt und darf nicht betreten werden. Es sieht aus wie ein riesiges Gebäude, das verfällt. Größtenteils konnte man es auch nicht sehen, da die Bäume und Büsche des Arboretums es verdeckten.

Ich konnte hier nicht sehr viel machen. Da das Areal bewaldet war, konnte ich es nicht mit dem Auto umfahren. Es waren nämlich mit Sicherheit 2 bis 4 km, um es zu umgehen. Ich habe am Eingang tüchtig geräuchert und bin dort ein wenig spazieren gegangen. Vielleicht besuche ich es noch einmal. Da müsste noch sehr viel mehr geräuchert werden.

Und als ich nach dieser Reinigungsarbeit nach Hause fahren wollte und mich wieder ins Auto setzte, kam mir ein anders Auto entgegen. Dort saß ein Mann drin. Er fragte mich, ob ich wüsste wie man zu dem kleinen Flugplatz kommt. Wir standen zwar direkt davor, aber die Bäume und Büsche versperrten die Sicht. Er erzählt mir, dass sein Opa Flieger war und für die Verteidigung der Stadt Frankfurt zuständig war. Die Flieger sollen immer ab diesem kleinen Flugplatz gestartet sein und er wollte sich das mal ansehen. Und er erzählte mir, dass sein Opa ihm viel davon erzählte, aber nur so wie er es von der deutschen Seite aus gesehen hat. Der Mann lockerte sich erst, als ich ihm sagte, dass die deutsche Geschichte von den Amis geschrieben wurde und sich auf Folteraussagen von Deutschen, die danach meist hingerichtet wurden, basiert, und wer so etwas aufdeckt, wird sofort als Nazi eingestuft, damit man darüber nicht nachdenkt. Die Version vom Opa dürfte deswegen weitaus wahrheitsgetreuer sein. Daraufhin erzählte er mir, dass sein Opa sehr gerne Flieger während der Nazi-Zeit war. Was der Opa aber so genau sagte, das sagte er mir nicht.

Ich meine, dass mich dieser Mann an dem belasteten Platz aufhielt, weil ich hier noch eine Weile bleiben sollte. Es war ein nettes Gespräch und wir hätten vermutlich noch viel länger gequatscht, wenn es nicht inzwischen schon dunkel geworden wäre.

Die amerikanischen Geheimdienste (Aufruf vor der Uni Frankfurt, ehem. IG-Farbenhaus)

Liebe wehrlose Menschen, die Mitglieder der SS oder Waffen-SS waren, Menschen, die ein politisches Amt innehatten, Kommunisten, russische Agenten, DDR-Übersiedler sowie auch viele zivile Bürger, die von 1945 bis 1954 Opfer von grausamen Folterungen und Versuchen, auch mit Todesfolgen, amerikanischer Geheimdienste in Deutschland waren. Ich habe Euch nicht vergessen!

Liebe Wesen, Ihr ward Opfer von Menschenversuchen und seid sehr qualvoll in der deutschen Hauptzentrale der CIA in Frankfurt am Main im ehem. IG-Farben-Haus (heute Uni Frankfurt), wo die Operation „Artischocke“ („Projekt MK-Ultra“) geplant wurde zu Tode gekommen.

Ich gedenke der Opfer, die bei Experimenten zur Bewusstseinskontrolle gefoltert und getötet wurden.

Ich gedenke der Opfer der B und C-Waffen und weiterer Waffenexperimente.

Ich gedenke der Opfer von Experimenten mit Krankheitserregern, so auch Anthrax.

Ich gedenke der Opfer, die unter Hypnose, Drogen, Folter und dergleichen zwecks Entwicklung eines perfekten Wahrheitsserums für Sowjetspione im Kalten Krieg verhört wurden.

Ich gedenke der Opfer unter den zivilen Bürgern, die als Probanden ohne ihr Wissen in Krankenhäusern und Gefängnissen in Deutschland verschiedenen Drogen und Halluzinogenen ausgesetzt wurden, die manchmal zum Tod führten.

Ich gedenke der wissenden und unwissenden Opfer von weiteren Versuchen, so auch Versuche zum Kindesmissbrauch, die mit Wissen von 44 Universitäten, 12 Krankenhäusern, zwei Gefängnissen und einigen weiteren Forschungseinrichtungen ausgeführt wurden.

Ich gedenke aller weiteren Opfer, von denen wir nie etwas erfahren haben, die teilweise gefoltert wurden und dessen Tod dabei bewusst in Kauf genommen wurde.

Liebe Opfer! Dieses umfangreiche Projekt in Deutschland, das in USA fortgesetzt wurde, lässt sich nicht mehr komplett rekonstruieren, denn 1972 wurden die Daten von der CIA vorsätzlich vernichtet. Es ist deswegen nicht mehr genau nachvollziehbar, was Euch genau geschah, wieviele Opfer es gegeben hat, wieviele von Euch zu Tode kamen, wer ihr ward, wo ihr beerdigt oder verscharrt wurdet. Es ist nur bekannt, dass es teilweise Schreckliches gewesen ist und ohne Hilfe von deutschen Einrichtungen und Fachkräften nicht zustande gekommen wäre.

Es gibt kein Ort und kein Denkmal, das an Euch erinnert. Die meisten Menschen wissen heute nichts von Eurem Leid. Trotzdem bleibt ihr für mich unvergessen! Ich gedenke an Euch alle, an jedes Leiden, an jede Folter, an jede Not, an jede Krankheit, an jeden Kindesmissbrauch, den es in Frankfurt, im Taunus oder anderswo im Rahmen dieses Projektes der CIA gegeben hat, und an alle zu Tode gekommenen. Jede Seele ist sehr viel wert! Ihr seid alle sehr viel Wert!

Liebe Opferwesen von Versuchen der Geheimdienste der CIA in der Nachkriegszeit, ich bitte Euch, aus ganzem Herzen all denen zu vergeben, die Euch etwas Böses wollten oder antaten. Lasst Eure schrecklichen Erlebnisse los und schließt Frieden mit der Vergangenheit.

Einen wunderschönen Aufstieg wünsche ich Euch, liebe Seelen! Und habt bitte keine Angst vor Gott, denn er straft nicht.

Flamme, Flamme, Flamme, des violetten Feuers, transformiere ALLE Wesen, die noch auf Erden weilen und gehen möchten, die Opfer von Folter, Leid und Tod, für die die CIA in Deutschland hauptverantwortlich ist, und alle Schatten, in Licht, Licht, Licht.

So sei es.