Wie kam ich zu dieser Aufgabe?

Eigentlich waren es mehrere Impulse. Keiner hat mich dazu gerufen oder aufgefordert.

Den ersten Impuls bekam ich einige Monate davor, ich glaube es war März 2011, als ich einmal einen Film bei bewusst.tv mit Alexander Wagandt sah. Er meinte in diesem Film, wir sollten doch oft auf Friedhöfe gehen und z.B. die Kriegsgräber besuchen und etwas räuchern. Deshalb schaute ich im September 2011 mal in einen Friedhof. Es war der Friedhof in Kelsterbach, gleich an der Mauer der ehemaligen Hoechst AG. Ich hatte dort Gräber von deutschen Soldaten erwartet. Es waren aber fast alles Fremdarbeiter, aber auch einige deutsche Zivilisten und auch Männer, vermutlich Soldaten.

Im Oktober 2011 saß ich an meinem PC und googlete nach irgend einem Kleinkram und es erschienen viele Kriegsbilder in schwarz-weiß auf meinem Bildschirm. Bilder von Soldaten, Bilder von Soldatenfriedhöfen, Bilder von U-Booten und Schlachtschiffen, Kampfflugzeugen und unter anderem auch Bilder der Rheinwiesenlager, wo die Soldaten wie ein riesiger Ameisenhaufen auf der kahlen Wiese zwischen den Löchern stehen. Immer und immer wieder erschienen Kriegsbilder, wenn ich nach ganz anderen Dingen googelte. Auch auf der Straße sah ich plötzlich lauter Schilder zu Kriegsgräberstätten, Ehrenfriedhöfen, Soldatenfriedhöfen oder irgend etwas, das auf den Krieg hinwies. Diese Bilder ließen mich wochenlang gar nicht mehr los!

Ich begann, mich mit dem 2. Weltkrieg zu beschäftigen und desto mehr ich googelte, desto öfterer bemerkte ich, dass Verbrechen an Deutsche verharmlost oder verborgen wurden (wie z.B. die Rheinwiesenlager oder die Anzahl der Toten im ausgebombten Dresden) und die Verbrechen von Deutschen hochgespielt und übertrieben wurden und nicht selten wurde etwas hinzugedichtet. Oftmals hat es sie nicht einmal gegeben, wie z.B. das Massaker von Malmedy (s. Siegerjustiz – Über Galgen wächst kein Gras) und viele andere mehr. Manchmal wurden auch Verbrechen der Siegermächte den Deutschen in die Schuhe geschoben, wie z.B. das Verbrechen von Katyn. Wer glaubt, dass das ein Einzelfall ist, der ist naiv.

Als ich in den Friedhof von Frankfurt Hoechst ging und die Gräber der Fremdarbeiter aufsuchte, sah ich dort etwas mehr als 700 Gräber von deutschen Zivilisten. Es waren Bombenopfer. Und schon war klar: Ich sollte mich auch um die Bombenopfer kümmern, und zwar mit der Wahrheit, denn nur die Wahrheit erlöst die Seelen.

Und so nach und nach schlitterte ich von einer Aufgabe zur nächsten. Irgend wann wurde mir klar: Du musst dich um die Erlösung der meist deutschen Seelen kümmern, denn die anderen sind nicht mehr auf Erden. Sie wurden nicht vergessen, nicht diffamiert und immer wieder geehrt, während man sich für die Deutschen fälschlicherweise schämt.

Es dauerte nicht lange, und ich hatte sehr vieles über die Wahrheit in der deutschen Geschichte herausgefunden. Im Internet fiel ich „zufälligerweise“ immer auf die richtigen Seiten und auch die Bücher, die ich darüber las, waren immer genau die richtigen. Alles Augenöffner. Plötzlich bekam alles einen Sinn, denn so wie man uns die deutsche Geschichte erzählte, machten Deutsche immer nur alles „einfach so, ohne Grund“, aus purer Mordlust.

2016 sagte mir eine Kartenlegerin, dass ich noch eine weitere Aufgabe dazubekomme. Die ließ auch gar nicht auf sich warten. Wenige Tage später hatte ich den Städteaufruf für Berlin „einfach so im Kopf“. Ich benötigte 2 Tage, um alles niederzuschreiben. Es wurde mir sofort klar, dass das „von oben“ kam. Es hat eine Weile gedauert, bis ich begriff, dass Berlin nur der Anfang war und dass alle anderen Städte auch Licht in dieser Form benötigen.

Und ich bin gespannt, was da noch so alles kommt!