Alle Schatten in Dortmund, Bochum, Hattingen, Hagen und Witten werden zu Licht

 

Ich rufe alle erdgebundenen Wesen aller Zeiten, die sich in Dortmund, Bochum, Hattingen, Hagen und Witten befinden.

Ich rufe

  • Alle Opfer der Einfälle der Magyaren und Normannen in Dortmund
  • Alle Opfer von August 1114 in Dortmund. Die Stadt wurde durch mehrere Fürsten gebrandschatzt und ausgeraubt. Das übrige Westfalen wurde verbrannt und geplündert.
  • Alle Opfer des großen Stadtbrandes im Jahr 1232 (oder 1231) in Dortmund, der vermutlich durch Brandstiftung ausgelöst wurde, und die Stadt fast vollständig zerstörte. Das Feuer wütete vor allem im dicht besiedelten Stadtkern nördlich des Hellwegs und zerstörte nicht nur die hölzernen Häuser der Krämer und Handwerker, sondern auch die steinerne Reinoldikirche.
  • Alle Pestopfer von Witten in der Zeit zwischen 1350 und etwa 1400
  • Alle Opfer der großen Dortmunder Fehde (1388 – 1389).
    • Alle Opfer bei der Niederbrennung des Stadtteils Schüren in Dortmund und der langjährigen Belagerung.
    • Alle Opfer des Stadtteiles Brackel, der mehrfach überfallen und verwüstet wurde.
    • Alle Opfer von Lütgendortmund in 1388. Der Ort wurde überfallen und die beiden Kirchen und die umliegenden Häuser wurden abgebrannt. Es wurden Gefangene genommen und Vieh geraubt.
  • Alle Opfer der Pockenepidemie von 1394 und der Pestepidemie von 1400 in Dortmund.
  • Alle Opfer der Revolution von 1400 gegen den patrizischen Rat in Dortmund. An alle Ratsherren, die in die Stadttürme eingesperrt wurden.
  • Alle Opfer im Krieg zwischen den beiden Brüdern des Grafen. Bei der Eroberung durch bergische Truppen wurde die Stadt Hattingen vollständig abgebrannt. 1429 folgte ein weiterer Stadtbrand.
  • Alle Opfer der Pest in Dortmund. Im Juni/Juli 1429 starb ein Viertel der Bewohner an der Pest; 1436 brach erneut eine Seuche aus, und auch drei Jahre später kam es wieder zu einem Pestausbruch
  • Alle Opfer der Feuersbrunst von 1459 in Dortmund, die einen großen Teil der Brückstraße vernichtete.
  • Alle Opfer der Missernte von 1483. 2000 Menschen mussten in Dortmund im Gasthaus mit Essen versorgt werden.
  • Alle Opfer der Pest von 1483 in Dortmund. Alle Opfer der Syphilis in 1508 und alle Opfer der Pest, die etwa gleichzeitig ausbrach und ca. 20 Jahre die Stadt im Griff hatte (Höhepunkt: 1513).
  • Alle Opfer der Inquisition
  • Alle Opfer von 1517 in Bochum. Eine Brandkatastrophe verwüstete die Stadt und es wütete die Pest.
  • Alle Opfer der mind. 30 Hexenprozesse von Witten
  • Alle Opfer des Englischen Schweißes in Bochum und Dortmund in 1529
  • Alle Opfer der Pest von 1544 in Bochum
  • Alle Opfer aller Auseinandersetzungen zwischen der katholischen und evangelischen Religion.
  • Alle Hingerichteten in den drei Hinrichtungsstätten (Galberg) des Amtes am Thie in Eppendorf (Bochum)
  • Alle Opfer der ersten Welle von Hexenverfolgungen in 1581 in Dortmund, die zu einem regelrechen Wahn führte. Eine noch schlimmere Welle der Hexenverfolgung setzte erneut 1593 ein.
  • Alle Opfer des 80-jährigen Krieges (1568 – 1648) – Eine Zusammenfassung des Truchsessischen Krieges (1583 – 1588), des Jülich-Klevischen Erbfolgestreites (1609 – 1672) und den 30-Jährigen Krieg (1618 bis 1648)
    • Alle Opfer von Bochum. In 1581 wurde die Stadt durch einen Brand fast völlig zerstört. In 1583 und 1589 wütete wieder die Pest.
    • Alle Opfer des Dortmunder Stadtteiles Brackel im Truchsessischen Krieg. Der Ort wurde 1584 von bayerischen Truppen schwer verwüstet, geplündert und niedergebrannt, viele starben, wurden verwundet oder entführt. Dennoch konnte sich der evangelische Glaube in Brackel halten.
    • Alle Opfer der Einquartierungen von spanischen Truppen in 1598/99 im Zuge des Niederländischen Freiheitskrieges in der Grafschaft Dortmund. Im Zuge des Jülich-Klevischen Erbfolgestreites wurde Dortmund am Januar 1616 von spanischen Truppen überfallen
    • Alle Opfer von Lütgendortmund. Der Ort wurde hart getroffen, als holländische und spanische Truppen einrückten. Die Spanier versuchten den katholischen Glauben wieder einzuführen, nachdem ganz Lütgendortmund zum evangelischen Glauben übergetreten war. Sie brannten viele Teile des Ortes nieder, darunter auch die Höfe der Bauermschaft Dellwig, Portmann, Schulte, Heynemann und de Vedder.
    • Alle Opfer der Belagerung von Dortmund in 1622
    • Alle Opfer von Wattenscheid. Die Stadt wurde von 1623 bis 1629 von spanischen Reitern besetzt und wurde 1635 durch ein Feuer nahezu vollständig zerstört.
    • Alle Opfer der Grafschaft Dortmund im Umland von Dortmund, wo sich 1627 für zehn Monate Tillys Truppen einquartierten und die Stadt Dortmund belagerten.
    • Alle Opfer der Truppen von Pappenheim am 21. Juli 1632. Dortmund wurde beschossen und einige Häuser gerieten in Brand. Alle Opfer der Truppen, die in der Stadt blieben.
    • Alle Opfer der Auseinandersetzungen mit Truppen von Landgraf Wilhelm von Hessen, der in die Stadt Dortmund ebenfalls in 1632 einzog. Die Besetzung hielt vier Jahre an, und die Einwohner wurden schwer drangsaliert.
    • Alle Opfer der Pest von 1631 bis 1633 in Hattingen
    • Alle Opfer der Belagerung von Hattingen in 1635 durch Schweden. Nach Zahlung einer Kontribution ist die Stadt verarmt.
    • Alle Opfer der Pest in Dortmund in 1635 und 1636. Es starben 910 Menschen.
    • Alle Opfer von Dortmund in 1635. Kaiserlichen Truppen gelang es, nach einwöchiger Belagerung und Beschuss die Stadt einzunehmen. Die einrückenden Soldaten entwaffneten die Stadt vollständig, beschlagnahmten sämtliche Getreidevorräte zur Versorgung der Truppen der Katholischen Liga und verlangten wöchentliche Kontributionsgelder. Hinzu kamen die auch schon unter den vorherigen Besatzungen übliche Verpflegung der einquartierten Truppen und die Plünderung der Stadt und der Grafschaft (das Umland), sowie ein Erlahmen des Wirtschaftslebens. Infolge dieser Belastungen verließen nach der Einnahme durch die kaiserlichen Truppen viele bürgerlichen Familien die Stadt. Als der Kaiser 1638 auch noch mehr Geld forderte, konnte Dortmund diese Leistung endgültig nicht mehr erbringen. Bis zu diesem Zeitpunkt wurden durch den Krieg schon 500 Häuser zerstört. Kaiserliche und schwedische Truppen blieben bis 1650 in der Stadt und der Grafschaft Dortmund, bis alle Schulden bezahlt wurden. Die Bevölkerung war auf etwa ein Drittel geschrumpft (zirka 2000 Einwohner); es standen kaum noch 300 Häuser; der Handel war teilweise zum Erliegen gekommen, die Felder und Wälder waren verwüstet. Die Kaufleute waren verstorben, aus Dortmund weggezogen oder hatten deutlich an Vermögen einbüßen müssen.
    • Alle Opfer zahlreicher Plünderungen und einer großen Pestepidemie in Hagen in 1636. Tausende von Menschen fielen der Seuche zum Opfer
  • Alle Opfer des Feuers im Stadtteil Barop in Dortmund in 1647, das den Ort nahezu komplett zerstörte.
  • Alle Opfer des Holländischen Krieges. Alle Opfer von Bochum während der Besetzung durch französische Soldaten im Französisch-Niederländischen Krieg in 1673. Alle Opfer von Witten von 1672 bis 1675. Die Stadt wurde von Franzosen besetzt.
  • Alle Opfer des Großfeuers von 1699 in Hagen. Es vernichtete zahlreiche Häuser. 1724 zerstörte ein Brand einen Großteil der Gebäude.
  • Alle Opfer des Siebenjährigen Krieges (1756–1763) Preußen, Österreich und Russland kämpften primär um die Vorherrschaft in Mitteleuropa
    • Alle Opfer von Lütgendortmund in 1757, als französische Truppen einzogen
    • Alle Opfer der Besetzung von Hattingen in 1757 – 1762 durch französische Truppen.
    • Alle Opfer von Witten, die von 1757 bis 1763 von Franzosen besetzt wurden.
    • Alle Opfer der Einquartierungen französischer Husaren in Bochum in 1757
    • Alle Opfer der Einquartierungen preußischer Alliierten in Bochum in 1758. Nach Ende des Krieges war Bochum total verarmt.
    • Alle Opfer der Kanonade durch Truppen des Herzogs von Braunschweig-Hannover in 1762 in Hohenlimburg. Damals war das Schloss von französischen Einheiten besetzt.
  • Alle Opfer der Truppen Napoleons in 1806, die die Städte Bochum und Witten besetzten
  • Alle Opfer der Hungersnot von 1816, als im Sommer die Ernte ausfiel (das „Jahr ohne Sommer“)
  • Alle Opfer der Revolution von 1848/49, die durch preußische Truppen blutig niedergeschlagen wurde.
  • Alle Opfer der Cholera-Epidemie in Witten und Hagen in 1866
  • Alle Opfer der Grubenunglücke, so 116 Tote der Zeche Carolinenglück in Bochum am 17. Februar 1898 und 115 Toten der Zeche Lothringen in Bochum am 8.8.1912
  • Alle Opfer der Pockenepidemie in 1904
  • Alle 41 Opfer der Explosion in der Roburit-Fabrik in Witten am 28.11.1906
  • Alle Gefallenen, Verunglückten, Getöteten im 1. Weltkrieg
  • Alle Hungertote durch das Handelsembargo der Siegermächte des 1. Weltkrieges
  • Alle Opfer der Inflation und der wirtschaftlichen Not während und nach dem 1. Weltkrieg, die bis 1930 ging.
  • Alle Opfer der Streiks, Straßenschlachten und Feuergefechte zwischen rechten und linken Gruppierungen nach dem 1. Weltkrieg
  • Alle Opfer des Ruhraufstandes im März 1920, ein Aufstand von Arbeitern des Ruhrgebietes, der niedergeschlagen wurde und sehr viele Tote unter den Arbeitern forderte. An alle, die zum Tode verurteilt wurden und alle, die in Massen erschossen wurden. An alle Massengräber
  • Alle Opfer der Ruhrbesetzung durch französische und belgische Truppen, die 1921 – 1925 das Ruhrgebiet besetzten, da sie die Reparationszahlungen des 1. Weltkrieges nicht bezahlt sahen.
  • Alle Opfer der französischen Besatzung in Witten
  • Alle Opfer der Auseinandersetzung zwischen der kommunistischen Arbeiterschaft der Dortmunder Nordstadt und den Nationalsozialisten. Alle Opfer der „Schlacht am Nordmarkt“ am 16. Oktober 1932.
  • Alle Opfer der Juden- und Zigeunerverfolgung während der NS-Zeit
  • Alle Gefallenen, Hingerichteten, Verunglückten während des 2. Weltkrieges
  • Alle Bombenopfer der Stadt Hattingen in 1940, 1943, 1944 und 1945
  • Alle Bombenopfer in Lütgendortmund am 3. und 4. Juli 1941. Der Ortskern wurde durch mehrere Luftangriffe erheblich zerstört.
  • Alle Bombenopfer in Hagen. Im Frühjahr 1943 wurde die komplette Innenstadt bombardiert
  • Alle Bombenopfer des Stadtteiles Brackel in Dortmund. Es gab zahlreiche Zerstörungen und der Flughafen Brackel, sowie Höfe und Gebäude, wurden getroffen.
  • Alle Opfer der Stadt Witten. Etwa 1000 Menschen starben insgesamt bei zwei Bombenangriffen.
  • Alle Bombenopfer der Stadt Bochum am 13. und 14. Mai sowie 12. und 13. Juni 1944. Am 4. November 1944 wurde die Stadt am schwersten getroffen. 1.300 Menschen starben, 2.000 wurden verwundet und 70.000 wurden obdachlos.
  • Alle Bombenopfer des Stadtteiles Dortmund-Hombruch in 1944. Beschädigt wurden beide Kirchen und das Marienhospital.
  • Alle mehr als 7000 Bombenopfer der Stadt Dortmund. Die Stadt wurde mehrmals bombardiert, zuletzt am 12.3.1945. Die Innenstadt wurde zu 90% zerstörte und es gab unzählige Obdachlose.
  • Alle ca. 105.000 deutsche Soldaten, Angehörige des Volkssturms und der Waffen-SS sowie Zivilisten, Kriegsgefangene und Fremdarbeiter, die in der Ruhrkesselschlacht im März und April 1945 ums Leben kamen. Die überlebenden ca. 300.000 Soldaten des Ruhrkessels und viele Uniformträger ziviler Behörden wurden in die Rheinwiesenlager gebracht, wo sie unter freiem Himmel ohne Versorgung an der Ruhr oder an Typhus, in Erdlöchern und Latrinen oder an ihren Verwundungen größtenteils starben.
  • Alle Opfer bei der Einnahme von Lütgendortmund durch amerikanische Truppen vom 8. bis 10. April 1945. Es wurden weitere Teile des Ortes, u. a. auch die St.-Bartholomäus-Kirche, durch Artilleriebeschuss beschädigt.
  • Alle Selbstmörder, alle Hingerichteten, alle Verunglückten
  • Alle weiteren Opfer von Pest- oder Seuchen
  • Alle Opfer der Siegerjustiz in der Nachkriegszeit
  • Alle Flüchtlinge aus den Ostprovinzen
  • Alle Dortmunder, Bochumer, Hattinger, Wittener und Hagener, die in den Rheinwiesenlagern waren
  • Alle Fahnenflüchtigen
  • Alle Fremdarbeiter
  • Alle Opfer infolge von Hunger, Krankheit und Not zu Kriegsende und in der Nachkriegszeit
  • alle Trümmerfrauen, die schwer gearbeitet haben
  • Alle Bürger dieser Städte, die in der Nachkriegszeit in Kriegsgefangenschaft waren und teilweise nicht zurückkamen
  • Alle nach Russland deportierten Dortmunder, Bochumer, Hagener, Wittener, Hattinger, die oft nicht zurückkamen
  • Alle vergewaltigten und sexuell missbrauchten Frauen, Mädchen und Kinder aller Zeiten
  • Alle Kinder, die in vergangenen Zeiten Kinderarbeit verrichten mussten
  • Alle Homosexuelle und Lesben, die in der Vergangenheit verfolgt oder diffamiert wurden
  • Alle Opfer von Satanisten und satanischen Ritualen
  • Alle weiteren, nicht näher bezeichneten erdgebundenen Seelen aus Dortmund, Bochum, Witten, Hagen, Hattingen und Umgebung

Liebe Wesen, ich möchte Euch heute sagen, dass ich Euch in Erinnerung behalte und dass Ihr alle viel, viel Wert seid. Viele von Euch wurden gedemütigt, vergewaltigt, ermordet, verwundet, ausgebombt, gefoltert, gequält, erniedrigt, geplündert, hingerichtet, grausam behandelt, starben in Kriegsgefangenschaft und kamen gewaltsam uns Leben. Jedes Wesen ist sehr viel wert.

Viele von Euch waren Opfer der Kriege, verloren alles was sie hatten, ihre Eltern, ihre Angehörigen, ihre Ehemänner, ihr zuhause, ihre Kinder, oder mussten ihre Kinder allein großziehen.  Viele wurden verfolgt, deportiert oder hingerichtet. Andere starben durch Krankheiten, fielen im Krieg, manchmal qualvoll und alleingelassen im Feld, in Lazaretten, in Gefangenschaft.  Einige starben in Grubenunglücken, qualvoll und allein. Viele von Euch wurden verschleppt oder hingerichtet und viele waren dabei unschuldig bzw. hatten sich den Tod nicht verdient. Andere saßen eine langjährige, unmenschliche Haft ab und überlebten die Haft nicht, oder waren danach gebrochene Menschen. Jeder von Euch hatte ein eigenes, bitteres Schicksal, das meist sehr grausam war.

Heute möchte ich Euch bitten, alles was Euch belastet loszulassen: Euren Kummer, Euer Leid, Euren Schmerz, Eure Angst vor Folter, Tod, Eure Sorge um Angehörige, die Wut, die Rachegefühle, Neid, Eifersucht, Hass. Belastet Euch damit nicht mehr und schüttelt das alles ab. Es ist alles lange vorbei. Dann seid ihr frei für einen Aufstieg in eine höhere Ebene.

Gott liebt uns alle, vollkommen und bedingungslos, unabhängig davon wie ihr gelebt habt. Wir sind alle würdig, um zu ihm zu gehen. Er straft auch nicht.

Allen Orten, in denen es schattig sein kann, schicke ich Licht. So schicke ich Licht insbesondere an folgende Orte:

  • An die Hauptbahnhöfe und an alle Bahnhöfe
  • An alle Marktplätze, Altstädte, Rathäuser und Innenstädte
  • An das Wittener Rathaus
  • An das Haus Witten
  • An das Schloss Steinhausen in Witten
  • An die Hörder Burg in Dortmund
  • An alle geschlossenen Zechen und Stahlwerke
  • An alle Zechenunternehmen
  • An den Flughafen Dortmund
  • An alle Schiffe in der Ruhr
  • An die Burg Blankenstein in Hattingen
  • An das Haus Bodelschwingh in Dortmund
  • An den historischen Hellweg
  • An die Hohensyburg im Dortmunder Stadtteil Syburg
  • An die Reinoldikirche in Dortmund
  • An die Hochhaussiedlung Hustadt in Bochum
  • An das Haus Busch, ein Adelssitz bei Hagen-Kabel. Während des Kapp-Putsches in 1920 war Hagen das Hauptquartier der „Roten Ruhr-Armee“ und führende Nationalsozialisten besuchten seit 1925 dieses Haus.
  • An alle JVAs
  • An das Schloss Hohenlimburg
  • An die Gastwirtschaft Gerold am Brackeler Hellweg in Brackel, von wo aus Juden deportiert wurden
  • An den Flughafen Brackel
  • An das ehemalige Gelände der Hoesch AG in Dortmund
  • An die Ruhr-Universität Bochum
  • An alle Kriegsgefangenenlager für Deutsche in der Nachkriegszeit
  • An alle heutigen und ehemaligen Kasernen
  • An alle Gebäude, die im Krieg zerstört wurden
  • An das Opernhaus Dortmund
  • An das Landeskrankenhaus Dortmund-Aplerbeck
  • An das Erziehungslager für ausländische Fremdarbeiter, Juden und Widerständler zwischen 1943 und 1945 in Hagen
  • An die Demontage bzw. Plünderung aller Produktionsanlagen nach den Weltkriegen
  • An alle Banken und Inkassounternehmen
  • An alle Flüchtlingsheime
  • An alle ehemaligen Hinrichtungsstätten, Scheiterhaufen und Galgenbergen
  • An alle geheimen, kultisch genutzten Orten oder Moscheen, in denen Hass gepredigt wird
  • An alle Flughäfen
  • An die Dortmunder Westfalenhalle
  • An die TU und die FH Dortmund
  • An den Technologiepark Dortmund
  • An das RWE Tower
  • An die Thier-Galerie
  • An die Nordstadt von Dortmund
  • An alle Plattenbausiedlungen, Multi-Kulti-Viertel und No-Go-Areas
  • An alle Massengräber, die von Behörden verschwiegen werden und von denen wir nichts wissen
  • An alle ehemaligen Stadtmauern
  • An alle Schulen, Ämter, Gerichte, Polizeistationen, Friedhöfe, Krankenhäuser, Altenheime, Psychiatrien, Kaufhäuser, Arztpraxen
  • An alle Jugendämter
  • An alle Jobcenter
  • Alle Geheimdienstzentralen, Freimaurerlogen, Advokaten,
  • und an alle weiteren dunklen Stellen in Dortmund, Bochum, Hattingen, Witten und Hagen

Alle dunklen Schatten in Dortmund, Bochum, Hattingen, Witten und Hagen werden hell. Alle Menschen, auch Arbeitslose, Obdachlose, Drogensüchtige, Prostituierte, Diebe und Verbrecher werden von Licht umhüllt, das alles durchdringt. All die negative Energie, so auch die durch abgebaute Stellen, geschlossenen Polizeiämtern, Zechen und Betrieben, transformiert sich in Licht.

Es wird heller und immer schöner. Die Lichter werden größer und größer, verbinden sich langsam untereinander und erreichen langsam alle Stellen der Stadt, bis Dortmund, Bochum, Hattingen, Witten und Hagen in einem weißen, alles durchdringenden, heilenden Licht gebadet sind. Der Schatten hat gar keinen Platz mehr. Das Licht hat ihn erhellt, bis weit über die Stadtgrenzen hinaus.  Hass, Wut, Bosheit, Verbrechen, Gewalt, Neid, Machtgier, transformieren sich in Liebe, Frieden, Mut, Barmherzigkeit. Alle Menschen lieben sich. Sie umarmen sich und es kehrt Frieden ein. Glücklich sitzen sie in ihren Fußballstadien und trinken Dortmunder Bier. Mensch, Tier, Natur, alle sind glücklich und leben friedlich miteinander.

 

So sei es.