Alle Schatten in Freiburg werden zu Licht

 

 

Ich rufe alle erdgebundenen Wesen aller Zeiten, die sich in Freiburg befinden.

Ich rufe

 

  • Alle Opfer der häufigen Fehden von 1299 – 1368 zwischen dem Grafen von Freiburg und der Stadt Freiburg, in denen es immer um Geld ging. Alle Opfer bei der Zerstörung der Burg auf dem Schlossberg, bis die Stadt sich unter den Schutz der Habsburger stellte und somit zu Vorderösterreich bis zur Auflösung des Deutschen Reiches im Jahre 1805 gehörte
  • Alle Freiburger Opfer, die für die Habsburger in Kriege einbezogen wurden. Alle Opfer der Schlacht bei Sempach in 1386 in der Schweiz, in der fast der gesamte freiburger Adel ausgelöscht wurde
  • Alle Opfer der Bundschuhbewegung zwischen 1493 und 1517. Es waren versuchte Aufstände von Bauern in Südwestdeutschland. Der Stadtteil Lehen war ein Zentrum der Aufständischen. Vieles was sie 1513 forderten, bildet die Basis des Deutschen Grundgesetzes.
  • Alle Opfer der Einnahme von Freiburg am 23. Mai 1525 während des Bauernkrieges. Die Dörfer Uffhausen und Wendlingen, die heute zu St. Georgen zusammengefasst wurden, wurden stark beschädigt und die Schneeburg wurde zerstört.
  • Alle Opfer der Reformation
  • Alle ca. 2000 Menschen, die an der Pest in 1564 starben. Es war etwa ein Viertel der freiburger Bevölkerung. Vom 15. bis ins 17. Jahrhundert suchten immer wieder Pestepidemien die Stadt heim.
  • Alle Opfer der Hexenverfolgung. Allein zwischen 1550 und 1628 wurden in Freiburg von insgesamt 302 Verurteilten 131 hingerichtet.
  • Alle Opfer des 30-Jährigen Krieges (1618 bis 1648)
    • Alle Opfer von 1632 bei Einnahme der Stadt durch Schweden.
    • Alle Opfer von 1633 bei Einnahme der Stadt durch die Spanier, die die Schweden verjagten.
    • Alle Opfer von Hasslach. Die Ortschaft wurde 1633 völlig zerstört.
    • Alle Opfer von 1634 bei Rückeroberung der Stadt durch die Schweden
    • Alle Opfer der protestantischen Union. 1638 stand sie vor den Toren Freiburgs, das sich nach elftägiger Belagerung ergab.
    • Alle Opfer von Ende Juni 1638 der Bayern, die die Stadt belagerten. Alle Opfer und Verteidigungsanstrengungen der Bevölkerung waren vergeblich. Die Stadt musste am 27. Juli kapitulieren.
    • Alle Opfer der Kämpfe am Bohl im August 1638 zwischen Franzosen und Bayern
    • Alle Opfer der Schlacht am Schlierberg zwischen französischen und bayrischen Truppen im August 1638
    • Alle Opfer der Ortschaft Kirchhofen bei Freiburg. Schwedische Söldnertruppen hatten schon seit 1638 in der Region gewütet und die männliche Bevölkerung durch lebendiges Zerquetschen in einer Weinpresse zu Tode gequetscht.
    • Alle Opfer der Schlacht bei St. Peter zwischen Glottertal und Eschbachtal im August 1644, wo protestantische Truppen einen Teil des Trosses der bayrischen Truppen vernichteten. Alle Opfer des Ortes St. Peter, wo protestantische Truppen rasteten und die Klosteranlagen in Brand setzten
    • Alle Opfer von 1644 von Freiburg, als eine kaiserlich-bayrischen Armee in die Stadt eindrang
    • Alle Opfer der kaiserlich-bayrische Truppen, die auf dem Gebiet St. Georgens stationiert waren. Das Gebiet, das damals aus den Dörfern Uffhausen und Wendlingen bestand, befand sich mitten im Kampfgebiet. Bei den Kämpfen litten die Bevölkerung und die Bauten so stark, dass es am Ende des Krieges praktisch keine Besiedlung mehr gab.
    • Alle Opfer der Schlacht bei Freiburg am 3., 5. und 10. August 1644 zwischen den kaiserlich-bayrischen und den französisch-weimarischen Truppen. Alle Opfer um den Schönberg und den Batzenberg, Erst 30 Jahre später wurden die Reste auf dem Schönberg in einem Massengrab beerdigt.
    • Alle Opfer unter den Einwohnern der Ortschaften. Sie mussten die Armee von 10.000 Söldnern samt Tross der Franzosen versorgen, so wie die noch größere Zahl kaiserlicher Truppen in Freiburg. Eine mehrmonatige Truppenkonzentration in einer Region verursachte verbrannte Erde über mehrere Jahre und somit häufig den Tod der Landbevölkerung, die die Kampfhandlungen zwar überlebt hatte, jedoch an Hunger verstarb, da sie ihrer Nahrungsreserven beraubt wurden.
    • Alle Opfer der mehrfach ausgeplünderten und durch Seuchen dezimierte Bevölkerung in und um Freiburg. Zuletzt hatte Freiburg nur noch 2000 Einwohner.
  • Alle Opfer des Niederländisch-Französischen Krieges (1672-1678), ein gesamteuropäischer militärischer Konflikt
    • Alle Opfer der Belagerung von Freiburg durch Franzosen vom 9. bis 16. November 1677.
    • Alle Opfer des Artilleriebeschusses auf die Vorstadt Neuburg am 10.11.1677.
    • Alle Opfer vom 11.11.1677. An dem Tag erlebte Freiburg eine heftige Kanonade, bei der tausende von Kanonenkugeln auf die Stadt fielen.
    • Alle Opfer vom 16.11.1677, als kaiserliche und französische Truppen Freiburg ausplünderten. Da viele Landbewohner mit ihren verbliebenen Vorräte und ihre Habe in die Stadt geflüchtet waren und die Stadt selbst über ausreichend Proviant für eine längere Belagerung verfügte, fanden die Franzosen reiche Beute
  • Alle Opfer des Spanischen Erbfolgekrieges (1701 bis 1713)
    • Alle Opfer von September 1713, als Franzosen Freiburg belagerten und die Stadt nach drei Wochen Beschuss eroberten.
  • Alle Opfer des österreichischen Erbfolgekrieges (1740–1748)
    • Alle Opfer der 6-wöchigen französischen Belagerung von Freiburg in 1744.
    • Alle Opfer der Kanonade auf Freiburg, die vom Lorettoberg aus geleitet wurde. Die Franzosen quartierten sich im Schloss Munzingen ein.
    • Alle Opfer der Zerstörung und Sprengung der Festungswerke und aller Häuser rings um die Stadt bei Abzug der Franzosen. Von der Festungsanlage blieb nur das Breisacher Tor erhalten und 1754 lebten in Freiburg nur noch 1627 männliche und 2028 weibliche Einwohner.
  • Alle Opfer als Folge der Französischen Revolution.
    • Alle Opfer der Besetzung von Alt-Breisach in 1793 durch Franzosen
    • Alle freiburger Opfer der Franzosen im Sommer 1796 bei der Einnahme der Stadt. Alle Opfer unter den Bürgermilizen und den österreichischen Truppen unter Erzherzog Karl, der „Franzosenschreck“.
  • Alle Opfer der Napoleonischen Kriege (1792 – 1815)
    • Alle Opfer aus Freiburg, die Napoleon gnadenlos in seine Truppen für den Russlandfeldzug presste. Unter den 412.000 Mann der Grande Armée, die sich 1812 bis nach Moskau vorkämpfte, befanden sich auch etwa 150.000 Deutsche; nur rund 1.000 kehrten in die Heimat zurück. Selbst 1813 in der Völkerschlacht bei Leipzig mussten badische Söldner an der Seite Napoleons kämpfen.
  • Alle Opfer der Revolution von 1848/49, eine Freiheitsbewegung (Anhänger einer konstitutionellen Monarchie und Anhänger einer Republik)
    • Alle Opfer des Gefechts auf dem Scheideck bei Kandern, wo Regierungstruppen die Revolutionäre in die Flucht schlugen
    • Alle Opfer des Gefechts bei Günterstal am 23. April 1848 am Jägerbrunnen. Regierungstruppen hielten anrückende Freischärler auf.
    • Alle Opfer der blutigen Kämpfe am April 1848 zwischen Freischärlern und  Regierungstruppen in Freiburg
    • Alle Erschossenen Revolutionäre des badischen Aufstandes auf dem Friedhof in der Wiehre, in Rastatt und Bruchsal.
  • Alle Freiburger, die im Deutsch-Französischen Krieg von 1870/71 fielen
  • Alle Gefallenen, Verunglückten, Getöteten im 1. Weltkrieg
    • Alle mehr als 2000 Verwundeten, die allein bis Ende August 1914 in Freiburger Schulen und Turnhallen untergebracht wurden. Insgesamt wurden im Laufe des Krieges etwa 100.000 Verletzte in den Lazaretten der Stadt gezählt
    • Alle verschleppten Freiburger und Elsässer Bürger, die nach Frankreich verschleppt wurden.
    • Alle Flüchtlinge aus dem Elsaß
    • Alle Bombenopfer der französischen Luftwaffe, die am 14. Dezember 1914 auf die unbewaffnete und offene Stadt Freiburg Bomben abwarfen.
    • Alle weiteren 25 Bombenangriffe von Franzosen auf die Stadt Freiburg, so am 17.4.1917
    • Alle Hungertote durch das Handelsembargo der Siegermächte des 1. Weltkrieges
    • Alle 444 Opfer der Spanischen Grippe ab August 1918, die die unterernährte Bevölkerung und die Verwundeten in den Lazaretten heimsuchte
    • Alle Opfer der Inflation und der wirtschaftlichen Not während und nach dem 1. Weltkrieg, die bis 1930 ging.
  • Alle Opfer der Juden- und Zigeunerverfolgung während der NS-Zeit
  • Alle Gefallenen, Vermissten, Verunglückten, Verwundeten, Hingerichteten, Erfrorenen, Verhungerten, Gefolterten im 2. Weltkrieg
    • Alle Opfer des versehentlichen Bombenangriffs der deutschen Luftwaffe auf Freiburg am 10.5.1940
    • Alle ca. 3000 Opfer der mehr als 50 Luftangriffe auf die Stadt Freiburg, vor allem der Angriff vom 27.11.1944, wo mehr als 80% der historischen Altstadt zerstört wurde und die Stadtteile Herdern, Stühlinger, die Mooswald-Siedlung, Wiehre, Neuburg, die Nordstadt und Betzenhausen-Bischofslinde schwer getroffen wurden und die Uniklinik zerstört wurde.
  • Alle Opfer der Studentenunruhen der späten 1960er Jahre
  • Alle Selbstmörder, alle Hingerichteten, alle Verunglückten
  • Alle Flüchtlinge aus den Ostprovinzen und dem Elsaß
  • Alle Opfer der Siegerjustiz in der Nachkriegszeit
  • Alle Fahnenflüchtigen
  • Alle Fremdarbeiter
  • Alle Opfer infolge von Hunger, Krankheit und Not zu Kriegsende und in der Nachkriegszeit
  • Alle Freiburger, die in den ehemaligen Rheinwiesenlagern waren
  • alle Trümmerfrauen, die schwer gearbeitet haben
  • Alle Bürger dieser Städte, die in der Nachkriegszeit in Kriegsgefangenschaft waren und teilweise nicht zurückkamen
  • Alle Freiburger, die in russische Gefangenschaft gerieten und oft nicht zurückkamen
  • Alle vergewaltigten und sexuell missbrauchten Frauen, Mädchen und Kinder aller Zeiten
  • Alle Opfer von Kinderarbeit
  • Alle weiteren Opfer von Pest- oder Seuchen
  • Alle Opfer von Pädophilen
  • Alle Opfer unserer Jugendämter in Sachen „Kinderklau“
  • Alle Homosexuelle und Lesben, die in der Vergangenheit verfolgt oder diffamiert wurden
  • Alle Opfer von Satanisten und satanischen Ritualen
  • Alle weiteren, nicht näher bezeichneten erdgebundenen Seelen aus Freiburg und Umgebung

 

Liebe Wesen, ich möchte Euch heute sagen, dass ich Euch in Erinnerung behalte und dass Ihr alle viel, viel Wert seid. Viele von Euch wurden gedemütigt, vergewaltigt, ermordet, verwundet, ausgebombt, gefoltert, gequält, erniedrigt, geplündert, grausam behandelt und kamen gewaltsam uns Leben. Jedes Wesen ist sehr viel wert.

Viele von Euch waren Opfer der Kriege, verloren alles was sie hatten, ihre Eltern, ihre Angehörigen, ihre Ehemänner, ihr zuhause, ihre Kinder, oder mussten ihre Kinder allein großziehen. Viele wurden verfolgt, deportiert oder hingerichtet. Andere starben durch Krankheiten, fielen im Krieg, manchmal qualvoll und alleingelassen im Feld, in Lazaretten, in Gefangenschaft.  Viele von Euch wurden verschleppt oder hingerichtet und viele waren dabei unschuldig bzw. hatten sich den Tod nicht verdient. Andere saßen eine langjährige, unmenschliche Haft ab und überlebten die Haft nicht, oder waren danach gebrochene Menschen. Jeder von Euch hatte ein eigenes, bitteres Schicksal, das meist sehr grausam war.

Heute möchte ich Euch bitten, allen, die Euch ein Leid zugefügt haben, zu vergeben: Gewalt in der Familie, Unrecht, Missbrauch, etwas gestohlen, jemanden belogen uvm. . Gleichzeitig bitte ich Euch, alle um Vergebung zu bitten, denen Ihr ein Unrecht oder Gewalt zugefügt habt. Und dann möchte ich Euch bitten, alles was Euch belastet loszulassen: Euren Kummer, Euer Leid, Euren Schmerz, Eure Angst vor Folter, Tod, Eure Sorge um Angehörige, die Wut, die Rachegefühle, Neid, Eifersucht, Hass. Belastet Euch damit nicht mehr und schüttelt das alles ab. Es ist alles lange vorbei. Dann seid ihr frei für einen Aufstieg in eine höhere Ebene.

Gott liebt uns alle, vollkommen und bedingungslos, unabhängig davon wie ihr gelebt habt. Wir sind alle würdig, um zu ihm zu gehen. Er straft auch nicht.

Allen Orten, in denen es schattig sein kann, schicke ich Licht. So schicke ich Licht insbesondere an folgende Orte:

  • An den Hauptbahnhof und an alle Bahnhöfe
  • An alle Marktplätze, Altstädte und an die Innenstadt
  • An das Neue und das Alte Rathaus am Rathausplatz
  • An den Freiburger Münster
  • An das Schloss Munzingen
  • An den Basler Hof
  • An das Breisacher Tor
  • An das Schwabentor
  • An das Martinstor
  • An die Albert-Ludwigs-Universität
  • An alle JVAs
  • An das Stadttheater
  • An die Zähringer Burg
  • An die Messe Freiburg
  • An die Vauban-Kaserne
  • An die Universitätsklinik
  • An das Industriegebiet Nord in Brühl
  • An den Flugplatz Freiburg
  • An die Kartaus in Waldsee
  • An Haslach, Weingarten. Landwasser und Alt-Stühlinger
  • An den Stühlinger Kirchplatz
  • An alle Kriegsgefangenenlager für Deutsche in der Nachkriegszeit
  • An alle heutigen und ehemaligen Kasernen
  • An alle Gebäude, die im Krieg zerstört wurden
  • An die Demontage bzw. Plünderung aller Produktionsanlagen nach den Weltkriegen
  • An alle Banken und Inkassounternehmen
  • An alle Flüchtlingsheime
  • An alle ehem. Lazarette
  • An alle ehemaligen Hinrichtungsstätten, Scheiterhaufen und Galgenbergen
  • An alle geheimen, kultisch genutzten Orten oder Moscheen, in denen Hass gepredigt wird
  • An alle Plattenbausiedlungen und Multi-Kulti-Viertel
  • An alle Massengräber, die von Behörden verschwiegen werden und von denen wir nichts wissen
  • An alle ehemaligen Stadtmauern
  • An alle Schulen, Ämter, Gerichte, Polizeistationen, Friedhöfe, Krankenhäuser, Altenheime, Psychiatrien, Kaufhäuser
  • An alle Jugendämter
  • An alle Jobcenter
  • Alle Geheimdienstzentralen, Freimaurerlogen, Advokaten,
  • und an alle weiteren dunklen Stellen in Freiburg

Alle dunklen Schatten in Freiburg werden hell. Alle Menschen, auch Arbeitslose, Obdachlose, Drogensüchtige, Prostituierte, Diebe und Verbrecher werden von Licht umhüllt, das alles durchdringt. All die negative Energie transformiert sich in Licht.

Es wird heller und immer schöner in Freiburg. Die Lichter werden größer und größer, verbinden sich langsam untereinander und erreichen langsam alle Stellen der Stadt, bis Freiburg in einem weißen, alles durchdringenden, heilenden Licht gebadet ist. Der Schatten hat gar keinen Platz mehr. Das Licht hat ihn erhellt, bis weit über die Stadtgrenzen hinaus.  Hass, Wut, Bosheit, Verbrechen, Gewalt, Neid, Machtgier, transformieren sich in Liebe, Frieden, Mut, Barmherzigkeit. Alle Menschen lieben sich. Sie umarmen sich und es kehrt Frieden ein. Das große Leid der Freiburger Ahnen wird aufgearbeitet. Die Natur im schönen Schwarzwald und die wunderschöne badische Stadt wirkt schöner denn je.  Mensch, Tier, Natur, alle sind glücklich und leben friedlich miteinander.

So sei es.