Meine Erlebnisse bei der Reinigung
der Stadt Frankfurt am Main

Frankfurt ist die Stadt der Banken, der Börse, des Flughafens und der Familie Rotschild. Früher war es noch die Stadt der Firmen Hoechst, Jade, Teves und Degussa. Eine Stadt mit einem sehr hohen Ausländeranteil, eine Stadt voll Kriminalität, die Stadt der Illuminaten, der Banken, der Börse, die Stadt der Juden. Wo auch immer ich dort stehe, habe ich das Gefühl, ich muss dort sofort weg. Meist habe ich auch noch irgendwo geparkt und bin mir nicht so sicher, ob ich das durfte oder nicht, und bin allein deswegen schon unruhig. Die stark befahrenen Straßen, die U- und Straßenbahnen, die vielen, meist unfreundlichen Menschen, viele komische Gestalten und Viertel, die man lieber nicht betreten sollte, ergeben Restliches. Nein, nach Frankfurt fahre ich nicht freiwillig. Es ist mir schwergefallen, diese Stadt zwecks Reinigung zu durchgehen. Letztendlich kann ich nicht viel machen. Ich kann mich nur überall mal blicken lassen und eine belastete Stelle einmal gegen den Uhrzeigersinn umgehen (das zeigten mir die Engel, s. hierzu Kapitel: „Die Lernphase: Die Fremd- und Zwangsarbeiter“), damit sich etwas löst. Das Umgehen schließt alles ein. Ich kann dort nur meine Energie einbringen, geschichtliche Geschehnisse visualisieren und ein kleines Orgonsteinchen verstecken, die ein guter Freund herstellte und mir für diese Zwecke geschenkt hat.

Das Rothschild-Palais:

Die Familie Rothschild besitzt mehrere Palais in Frankfurt, im Taunus und auch woanders. Wahrscheinlich habe ich nicht einmal alle ermitteln können. Ein bekanntes Palais ist die Sommerresidenz oben im Taunus, der Sonnenhof in Königstein, heute ein Kempinski-Hotel. Hier einige Fotos  . Im riesigen Garten ließen die Rothschilds die Bäume so schneiden, so dass man die Burg Kronberg und Frankfurt komplett von oben blicken kann. Auch dort habe ich einmal gereinigt, indem ich einmal um das Palais herumlief und mich länger dort aufhielt.

Ein weiteres Palais, das unter vielen Umwegen einmal zur Familie Rothschild gehörte, war der Zauberberg in Ruppertshain, heute ein Palais mit vielen Wohnungen und Kleinunternehmen, sowie Cafes und Restaurants. Auch von hier kann man Frankfurt von oben sehen.

Neben weiteren Palais in Frankfurt, die nicht mehr stehen bzw. eine andere Verwendung fanden, wie z.B. das Palais im Günthersburgpark, interessierte mich vor allem das ehemalige Palais mit dem 29 ha großen Garten mitten in Frankfurt im Grüneburgpark. Rotschild musste 1938 mit seiner Familie emigrieren und sein Schloss an die Stadt abgeben. Im Krieg wurde das Schloss fast völlig von Bomben zerstört. Nur einige Blumenkübel und sein „Garten“, der heutige Grüneburgpark, haben es überlebt. Das Viertel um den Grüneburgpark, mit Ausnahme des ehem. IG-Farben-Hauses, das gleich daneben steht und von dem ich im Kapitel der amerikanischen Geheimdienste berichte, wurde im Krieg schwer bombardiert. Es ist ein renommiertes Wohnviertel.

Der Messeturm:

Diesen Turm sieht man so gut wie von allen Stellen in Frankfurt, sowie auch im Umland.

Er wurde ca. 1990 fertiggestellt. Es ist der Messeturm, gleich neben dem Frankfurter Messegelände (noch so ein belasteter Ort!). Er hat eine Illuminatenpyramide auf dem Dach und es sieht so aus, als gehöre ganz Frankfurt der Familie Rothschild. Hier mal ein etwas näheres Bild von der Pyramide auf dem Dach:

Im Messeturm befindet sich die Europäische Niederlassung von Goldman Sachs sowie mehrere Dienstleister der gleichen oder einer ähnlichen Branche.

Im April 2013 wollte ich einmal den Messeturm besuchen,  Positives dort hinbringen und ihn einmal umgehen, um etwas zu lösen. Der Weg außerhalb des Gebäudes war aber abgesperrt und ich konnte  das Gebäude nicht umgehen. Also probierte ich es von innen.

Ich ging ins Gebäude rein und schon hörte ich den Pförtner: Kann ich Ihnen weiterhelfen? Das hörte sich aber eher an wie „Sie haben hier nichts zu suchen“. Über seinem Schreibtisch sah ich Bildschirme und meine, der beobachtet mit Kameras auch alle, die außerhalb des Gebäudes laufen und hatte mich bereits schon draußen ins Auge gefasst, als ich vor der Absperrung stand. Ich erklärte dem guten Mann, dass ich nur einmal um das Gebäude herum laufen wollte und das nicht möglich war, weil von außen eine Abzäunung ist, und dass ich es jetzt einmal von innen herum umlaufen möchte. „Nein, das ist nicht möglich. Hier gibt es auch nichts zu sehen.“ antwortete er, sichtlich bemüht dabei freundlich zu bleiben. Er wollte mir keine großen Erklärungen geben. Er wollte, dass ich einfach verschwinde. Er meinte, dass das Umgehen von außen nicht möglich ist, denn das Gelände hinter der Abzäunung sei Privatgelände. Von innen sei das auch nicht möglich.

Mir blieb nichts anderes übrig als aufzugeben. Ich ging wieder raus und probierte, ob ich vor den Ahorn-Bäumen auf dem Platz vor dem Turm wenigstens ein Orgonsteinchen vergraben kann. Woanders konnte ich nichts verstecken, denn alles war aus Beton. Die Bäume wuchsen aber inmitten der Bodenplatten aus Beton heraus und rund um die Bäume ist ja etwas Erde. Das ging aber nicht, denn die Erde war genauso hart und plattgetreten wie die Platten. Es wunderte mich, dass da überhaupt ein Baum wachsen konnte.

Ich stellte mich auf die andere Straßenseite des Messeturms, auf die Ludwig-Erhard-Anlage, und schaute mir mal ganz genau diesen negativen Turm an. Was hat denn diese eindeutige Illuminaten-Pyramide auf dem Dach wohl zu sagen? Bedeutet das „Frankfurt gehört uns“? Oder „Die Illuminaten sind in Frankfurt“?, oder „Wir sehen alles“?, oder „Das ist das Haus der Illuminaten“? Das Alles-sehende-Auge fehlt zwar, aber von diesem Turm kann man tatsächlich ganz Frankfurt und das Umland sehen. Darin muss sich Goldman Sachs ja ganz wohlfühlen.
Zumindest muss die Pyramide eine Menge negative Energie auffangen und ins Gebäude weiterleiten, die bis herunter zum Pförtner reicht. Der Pförtner wirkte auf mich unkooperativ, der Tag war grau, kalt und regnerisch und ich bekam dort Kopfschmerzen. Also nichts wie weg. Was auch immer es hier zu lösen gab: Ich hab es nicht erreicht. Die Kopfschmerzen haben mich noch drei Tage danach gequält.

Ein Versuch, diesen Turm von zuhause aus zu reinigen, scheiterte ebenfalls. Ich bekam einen kleinen Hexenschuss. Letztendlich gab ich auf. Das wird jemand anderes erledigen müssen.

Das Messegelände Frankfurt:

Gleich neben dem Messeturm ist das Messegelände. Dort war ich einmal in 2009 auf der Buchmesse. Es war so voll Leute, dass ich Platzangst bekam, obwohl das Gelände riesig groß ist. Über der Menschenmenge sah ich – erstmalig in meinem Leben – alles voll negativer schwarz- durchsichtiger Wesen, ähnlich wie schwarzer Rauch. Es war so voll, dass man die eine schwarze Gestalt von der nächsten kaum unterscheiden konnte und ich das Bedürfnis hatte, sofort das Gelände zu verlassen.

Ich stieg danach in die S-Bahn, die direkt unter dem Messegelände fährt. Sie war voll Leute, die von der Messe kamen, und wieder sah ich über den Menschen diesen schwarzen Nebel, bis ich zuhause war und die Bahn verließ. Ich habe danach nie wieder das Messegelände betreten und betrete danach auch ungern eine S-Bahn in Frankfurt.

Die Deutsche Bank:

Im September 2012 besuchte ich die Zentrale der Deutschen Bank. Wer sie nicht kennt, darf sie hier mal sehen.

Es sind die 2 Türme rechts im Bild. Sieht von oben dem WTC irgendwie ähnlich. Wie so ziemlich überall in Frankfurt, sieht man im Hintergrund den Messeturm mit der Pyramide auf dem Dach. Mehrere Wachmänner standen um die Bank rundherum und ich konnte deswegen beim Rundgang gegen den Uhrzeigersinn dieses Mal nicht räuchern. Ansonsten mach ich das ab und an.

Es war ein ganz herrlicher Herbsttag mit viel Sonne und ich hatte den Rundgang gegen den Uhrzeigersinn gerade beendet, als mich ein Wachmann ansprach. Er fragte mich, ob ich denn nicht gerade bereits schon einmal an ihm vorbeigelaufen bin. „Ja“, sagte ich, „Das stimmt. Ich bin einmal rund um die Deutsche Bank gelaufen“. Er blickte mich mit Unverständnis an und ich erklärte weiter: „Ach, wissen Sie, mir macht das Spaß einmal um so ein großes Hochhaus zu laufen. Ich finde, das Gebäude ist so negativ und ich möchte nur ein wenig Fröhlichkeit hinbringen“. Keine Ahnung, was er von meinen Worten verstanden hat. Ich konnte ihm ja nicht erklären, dass ich rumlief, um etwas zu lösen. Auf jeden Fall kam es bei ihm positiv rüber, denn er ließ sich gleich auf ein nettes Gespräch mit mir ein. Freundlich meinte er: „Ich würde so gerne mit Ihnen tauschen. Sie können sich hier an meine Stelle stundenlang hinstellen, und ich laufe dafür einmal um die Bank“.

Ich konnte mir lebhaft vorstellen, dass ihm seine Arbeit keinen Spaß machte und dass er vermutlich auf sie angewiesen war. Tauschen wollte ich mit ihm auf keinen Fall. Er bemerkte, dass ich ihn verstand und begann, mir sein Herz auszuschütten. Ich möchte deshalb nicht hier berichten, was er mir alles erzählte, denn es ging schon ein wenig ins persönliche. Er war aber sehr unzufrieden und auch im Privatleben schien bei ihm alles daneben zu gehen. Wie das meist so ist, war er nicht ganz unschuldig an seiner Situation und wie das ebenfalls so ist, hat er das gar nicht so gerne gehört. Nachgedacht hat er darüber wohl auch nicht.

Ich erklärte ihm, dass Krisen auch vorübergehen und dass sie da sind, um etwas zu lernen. Danach kommt ein Neubeginn. Auf diesen darf er sich schon freuen, denn jeder Neubeginn bedeutet Veränderung. Das wollte er mir nicht so recht glauben, aber meine Worte schienen ihm gut zu tun und die Zeit, die er dort auf fürchterliche Weise absitzen musste, verging ihm wohl schneller und angenehmer. Nach gut 1 ½ Stunden verabschiedete ich mich aber, denn ich hatte noch mehr an diesem Tag vor. Er hätte mich noch am liebsten weiterhin festgehalten.

Auch das lernte ich einmal: Wenn du irgendwo angenehm festgehalten wirst, dann lass dich festhalten. Du sollst noch etwas länger an diesem Ort bleiben. Das geschah mir noch sehr oft auf solchen Touren und ich beschreibe das noch genauer in dem Kapitel „Die Lernphase: Die Fremd- und Zwangsarbeiter“ und „Die amerikanischen Geheimdienste“.

Als ich zu Vollmond im März 2016 den Städteaufruf für Frankfurt las, fuhr ich persönlich nach Frankfurt und ging im Bankenviertel spazieren. Ich lief dabei noch einmal um die Deutsche Bank herum und stellte fest, dass sie viel schöner aussah. Man hatte eine Hecke gepflanzt und an einer Stelle, wo früher Betonplatten waren, wurde ein großes Beet mit Gräsern errichtet. Das war ja früher alles kahl und grau!

Die EZB:

Noch so etwas Schmuddeliges in Frankfurt!

Die EZB hatte bis vor ca. 2 Jahren ihren Sitz im Bankenviertel an den Wallanlagen. Dort konnte man problemlos einmal um das Gebäude laufen und ich hab dort, ich glaube es war 2012, auch einmal recht gründlich geräuchert. Damals war es auch noch nicht so bewacht. Dafür war an dem Tag aber genau die Occupy-Bewegung an den Wallanlagen. Es war alles voller Stände und voller Leute, aber ich fiel niemandem auf. Und nachdem ich dort mehrmals rumgelaufen bin und geräuchert hatte, zieht die EZB doch glatt um! Raus aus dem Bankenviertel, in ein einfaches Wohnviertel in Frankfurt! Dort haben sie ein ganz neues Gebäude bekommen (s. Foto):

Sie haben es im neuen Sitz zwar nicht schlecht in dem Hochhaus  direkt am Main und mit einem Garten rundherum von gut 1 – 2 km2. Trotzdem sind sie isoliert und außerhalb des Zentrums. Auf dem Bild sieht man hinter der Mainbrücke im Hintergrund die Skyline bzw. das Zentrum von Frankfurt mitte-links im Bild. Dort mittendrin saßen sie früher. Jetzt sind sie auch komplett umzäunt und rundherum sind Wachleute. Das war nichts, mit nochmal räuchern und dicht daran herumlaufen. Aber einmal am Zaun herumlaufen konnte ich. Vielleicht kann jemand hier eine Botschaft entziffern. Der Sitz und die Isolation dieser Bank sind nämlich wirklich auffällig (EZB isoliert? Fällt ins Wasser?).

Das Bankenviertel:

Das Bankenviertel von Frankfurt befindet sich links und rechts von einem Teil der Wallanlagen. Da findet man die meisten großen wie auch kleinen Banken, die Firma McKinsey und einige Wirtschaftsadvokaten.

Erstmals besuchte ich das Bankenviertel in 2012. Damals lief ich durch die Straßen und es fiel mir auf, dass alles nur Beton war. Kein grün, nur alles grau.

Im Februar 2016 ging ich nochmal durch diese Straßen spazieren und nun standen überall Kübel mit Blumen. Und der Goetheplatz! Davor bestand er nur aus festgetrampeltem Kies. Jetzt ist da ein riesiges Beet mit Gemüsepflanzen. Das sah originell aus! Dafür standen aber bei den Banken vor jedem Eingang Wachleute. Die Menschen erschienen mir freundlicher. Da hat sich doch etwas verändert in der kurzen Zeit!.

Weiter ging ich durch die Bockenheimer Landstraße. An dieser Straße und in den Nebenstraßen stehen viele alte Patrizierhäuser, in denen heute kleine Investmentfirmen, Unternehmensberater, Advokaten und alles was Rang und Namen hat, ihren Sitz hat. In einer Nebenstraße steht auch die Bank Merck Finck & Co. Das war früher die Zentrale der Gestapo in Frankfurt. So schnell kann man ein schönes Haus umfunktionieren, ohne sich Gedanken darüber zu machen.

Die ehemaligen Hinrichtungsstätten und Scheiterhaufen:

Die suchte ich in 2013 auf. Davon gibt’s genug in Frankfurt. Der bekannteste Hinrichtungsplatz ist wohl der Rossmarkt, direkt am Bankenviertel, wo heute das Gutenberg-Denkmal steht. Da wurde gehenkt und geköpft.

An der Gallus Warte (westliches Stadttor) stand im Mittelalter ein Galgen. Der Name „Gallus“ wurde von „Galgen“ abgeleitet. Dort soll man vor dem Stadttor die Gehenkten solange hängen gelassen haben, bis die nächste Hinrichtung stattfand. Eine Ausnahme wurde gemacht, wenn in der Stadt Besuch erwartet wurde. Dann wurde der Gehenkte etwas schneller vom Galgen heruntergeholt.

An der Ecke Mainzer Landstraße und Zimmerweg, wo heute die Deka-Bank steht, stand eine Hinrichtungsstätte mit einem Rabenstein und von der Alten Brücke über den Main, die von der Altstadt zum Stadtteil Sachsenhausen über den Main geht, wurden die Hinrichtungen durch Ertränken vollstreckt, indem die Leute festgebunden an der tiefsten Stelle in den Main geworfen wurden. Die tiefste Stelle zeigte eine Statuette eines Gockels („Der Brickegickel“) auf der Brückenmitte an, der heute noch steht, jedoch heute an dem Brückenaufgang der Frankfurter-Innenstadt-Seite steht. Durch die Strömung wurden die Leichname außerhalb der Stadt geführt und mussten deswegen nicht in Frankfurt bestattet werden. Meist musste dies die Stadt Hoechst erledigen, die damals nicht zu Frankfurt gehörte.

Ein weiterer negativer Platz ist das Gebiet um die Berger Warte, heute ein Park. Die Berger Warte steht heute noch. Dort wurden die vermeintlichen Hexen festgehalten und der Scheiterhaufen oder Hinrichtungsplatz stand dort ganz in der Nähe. An diesen Ort erinnert ein kleiner Weg, der sich „am Galgen“ nennt.

Aber auch außerhalb von Frankfurt, im Taunus und am Main, hat es Hexenverfolgungen gegeben. Auf dem Gelände der ehemaligen Firma Hoechst (heute Industriepark Hoechst), soll der Scheiterhaufen für Hoechst und Hofheim gestanden haben. In Hofheim gibt es einen Hexenturm, in dem die vermeintlichen Hexen „untergebracht“ wurden. Auch auf dem Naturschutzgebiet zwischen Flörsheim und Hochheim, gleich an der Obermühle, stand ein Scheiterhaufen. Dort steht eine Tafel mit den Namen der Hingerichteten. Das waren sehr viele, darunter auch einige Jugendliche.

In Bad Homburg wurden sie im Rathausturm untergebracht und der Scheiterhaufen stand in einem schönen Wohnviertel in der Ernst-Moritz-Arndt-Straße fast Ecke Leopoldsweg. Den wollte ich einmal besuchen. Da ich nicht genau wusste, wo er in der Arndtstr. gestanden hatte, ging ich die Straße auf und ab an den schönen Häusern vorbei. Irgendwie erwartete ich ein Hinweisschild. In der Ernst-Moritz-Arndt-Straße, gleich neben der Ecke Leopoldsweg, kehrte eine Frau den Gehweg. Sie fragte mich etwas künstlich freundlich, mit einem leicht aggressiven Unterton, ob sie mir weiterhelfen kann. „Nein, danke“, antwortete ich, „ich suche etwas und sehe, dass ich es hier nicht finden werde“. Die Frau drängte weiter: „Dann sagen Sie mir doch was Sie suchen, vielleicht weiß ich ja Bescheid“. „Nein, danke“, antwortete ich, und beendete das Gespräch. Und da wußte ich genau: Ihr Haus stand auf dem Scheiterhaufen. Da sind wohl schon oft bei ihr Leute gekommen und wollten den Scheiterhaufen sehen (oder ähnliches). Die war genervt und spürte wohl, dass ich vielleicht die Wiedergeburt einer hingerichteten Hexe war, die vielleicht gerade ihren Todesort aufsuchte. Ob die sich in ihrem Haus wohlfühlt?

In der Kleinstadt Idstein im Taunus gibt es ebenfalls einen Hexenturm. Er ist sogar das Wahrzeichen der Stadt. Er steht auf dem Bergfried, gleich am Ortskern, und ist von überall im Ort sichtbar. Auf einer Tafel vor dem Turm standen alle Namen der Hingerichteten. Die las ich einmal laut vor und legte dort ein paar Blumen nieder. So eine Erinnerung löst immer etwas.

Der Flughafen Frankfurt am Main:

Noch so ein übler Platz! An einem Sonntag im Mai 2013 schaute ich mal in die Terminal 1 und in die Terminal 2 rein und erlebte mal wieder etwas Seltsames. Ich parkte auf dem Deck der Terminal 1 für Kurzparker. Ich wollte ja nur in die Terminal 1 reingehen und dort meine Energie einbringen. Das dauert nicht lange. Dort stand ich vor der Parkuhr und ich stellte fest, dass 10 Minuten 2 € kosteten. Teurer Spaß. Zehn Minuten kosteten so viel wie ein Orgonsteinchen! Auf der Parkuhr stand nichts, dass an Sonntagen keine Gebühren zu entrichten seien. Wäre mir auch neu im Flughafen, denn dort ist alles teuer und umsonst gab es dort noch nie etwas.

Widerwillig holte ich meine Geldbörse aus der Tasche, als ich eine freundliche Stimme hinter mir hörte: „Wie lange wollen Sie denn parken?“. Ich drehte mich um und sah einen Wachmann. Ich sagte ihm, dass es etwa 10 Minuten sein werden. „Dann gehen Sie einfach so rein. Ich weiß Bescheid“. Ich schaute ihn verständnislos an und fragte ihn: „Gibt es so etwas auch?“. „Gehen Sie, da passiert nichts“, sagte er. Ich bedankte mich, ging kurz in die Terminal 1 rein und es gab auch tatsächlich keinen Knollen.

Auf der Terminal 2 ging es ähnlich vonstatten. Dort mußte ich als Kurzparker auf dem Deck einen Schein ziehen. Gem. der Info konnte man 10 Minuten kostenlos parken und danach kostete das horrende Summen. Also zog ich einen Parkschein und es dauerte allein schon 20 Minuten, bis ich auf einem Parkplatz stand, denn das Deck war voll Busse und Besucherautos, die die Straße blockierten. Insgesamt dauerte es ca. 30 Minuten, bis ich aus der Terminal 2 rausfahren konnte und seltsamerweise wollte der Parkscheinautomat am Ende der Terminal 2 kein Geld von mir haben. Auch dort stand nichts von sonntags gebührenfrei.

Ich habe bisher nicht feststellen können, ob Herr Schäuble kein Geld mehr für die südländischen Banken benötigt, oder ob die Engel hier nachgeholfen haben.

Die BRD GmbH und die BAFIN:

Hat von Euch jemand gewusst, dass die BRD GmbH und die BAFIN einen Sitz in Frankfurt im Mertonviertel in der Lurgiallee 5 haben? Ich wusste es nicht. Ein Bekannter erzählte es mir. Also nichts wie hin. Es war Sommer 2016, an einem Sonntag. Etwas überrascht stellte ich fest, dass die im Gebäude der ehemaligen Metallgesellschaft AG, im Lurgihaus, saßen. Hier ein Foto:

Die Metallgesellschaft war ein altes, deutsches größeres Unternehmen, das vor einigen Jahren zerscherbelt wurde und in anderen Multikonzernen unterging. Das Gebäude steht aber noch. Es ist eine Mischung aus Hochhaus mit Schloss auf einem riesigen, dreieckigen Gelände. Ich umfuhr es einmal mit dem Auto und unternahm das übliche, wie bei anderen Reinigungen. Leider konnte ich das Gelände nicht betreten. In dem Hochhaus waren aber noch andere Firmen untergebracht. Ganz frech stand unter den Firmenschildern am Eingang „BRD GmbH“.

Der Hauptbahnhof Frankfurt am Main:

Der größte Dreckstall von Frankfurt ist der Hauptbahnhof und das Viertel am Hauptbahnhof, das Puffviertel. Dort stinkt es nach Urin und man sieht komische Gestalten, Fixer, Dealer usw.. Dabei müssen die feinen Banker in Nadelstreifen alle dort durchlaufen, wenn sie nach der Arbeit die Bahn nehmen müssen. Anscheinend haben sie keine Probleme damit. Ich habe das Rotlichtviertel jedenfalls nur einmal betreten. Da es dort keine Beete und nur kleine Gehwege gibt, konnte ich nicht einmal  ein Orgonsteinchen verstecken. Im Hauptbahnhof und an den Straßenbahnlinien, die am Hauptbahnhof vorbeifahren, ist es ähnlich bzw. sieht es ähnlich aus.

Unter dem Hauptbahnhof fahren die S-Bahnen und U-Bahnen und eine große Passage führt zu allen Haltestellen. Es gibt Geschäfte und Bars, und viele Leute laufen dort täglich durch. Als ich Anfang 2017 die Untergrundpassage betrat, um die S-Bahn zu nehmen, wurde mir schlecht. Dort stinkt es nach Dreck und über der Menschenmenge sah ich wieder schwarze, durchsichtige Gestalten. Als ob sie darauf warten würden, jemanden zu besetzen. Ich kann es nicht sagen, wer sich dort gerne in eine Bar setzt um etwas zu essen. Wenn es nicht sein muss, besuche ich diese Orte nicht. Ich kann nicht viel für sie tun. Immer wieder kommen dort große Menschenmengen vorbei, besoffen, vollgekifft, mit Drogen vollgepumpt, mit einer negativen Energie von Hektik, Stress und Aggressivität. Die bringen dort immer wieder neue negative Energie hin. Nicht einmal ein Orgonstein kann ich dort in der Menge verstecken.

Es ist schwer hier etwas Wirkungsvolles zu tun. Manchmal meine ich, es ist im Laufe der Jahre aber doch etwas besser geworden. Ich erinnere mich, dass vor ca. 15 Jahren dort die Fixer in den Tunnels und im Puffviertel saßen, und sich spritzten. Sie ließen die Spritzen und das Blut einfach liegen und urinierten überall hin. Das sieht man heute nicht mehr.

Die JVA Frankfurt-Preungesheim:

Die JVA in Preungesheim hat viel Geschichte. Da fanden nämlich viele Hinrichtungen statt. Nun mag man meinen: „Diese bösen Nazis haben hingerichtet“. Auch die Nazis haben hingerichtet, aber früher war das weltweit die Höchststrafe für Menschen und alle Regierungen haben es getan. Deutschland hat sogar schon 1948 die Todesstrafe abgeschafft. In vielen Ländern, wie z.B. der USA, gibt es sie immer noch.

Die JVA ist ein riesiger Kasten mitten in einem Wohnviertel. Im März 2014 besuchte ich einmal diese JVA. Dort steht eine Gedenkstätte für die Hingerichteten während der NS-Zeit mit einer Namensliste. Seltsam, aber diejenigen die zu anderen Zeiten dort hingerichtet wurden, waren kein Denkmal wert. Es sieht fast so aus, als ob die Hinrichtung eine Erfindung der Nazis gewesen ist. Es waren Saboteure (meist Fremdarbeiter), Fahnenflüchtige und Verräter. Dort habe ich geräuchert und ein Ritual für ALLE Hingerichteten gemacht.

Der Bunker in der Mühlgasse:

In der Mühlgasse in Frankfurt stand ein Bunker, der gegen Kriegsende bei einem englischen Luftangriff getroffen wurde und 172 Menschen tötete, die dort Schutz gesucht hatten. Der letzte Tote wurde erst eine Woche später gefunden. Gerne wird dieser Mord an Zivilisten als „Unglück“ tituliert.

Der Bunker soll dicht an der Leipziger Straße gewesen sein. Dort bin ich einmal hingegangen, in der Hoffnung, vor Ort den genauen Platz zu finden und ein paar Blumen abzulegen. Es kam anders: In der gesamten Mühlgasse habe ich keine Gedenkstätte gefunden. So unwichtig sind wir. Der genaue Ort muss überbaut worden sein, denn die gesamte Mühlgasse ist dicht bebaut. Gerne werden derartig belastete Orte mit Gewerbegebieten und Sozialvierteln bebaut. Und siehe da: Da war auch am Ende der Mühlgasse ein Sozialviertel.

Ich habe den genauen Ort nicht gefunden. Meine Blumen habe ich vor einem Kindergarten abgelegt und dort an die Toten gedacht.

Der Hauptfriedhof in der Frankfurter Innenstadt und der Waldfriedhof in Frankfurt-Oberrad:

Der Hauptfriedhof von Frankfurt am Main ist ein Ort voller Geschichte. Dort findet man die Gräber vieler Persönlichkeiten wie Theodor Adorno, Arthur Schoppenhauer, Marcel Reich-Ranicki, Dr. Heinrich Hoffmann (Struwwelpeter), Alois Alzheimer, Johann Philipp Holzmann, die Familie Merton (Metallgesellschaft AG), die Familie von Metzler und die Familie Bethmann (Bankiers), Albert Steigenberger, Alfred Teves, Adolf von Brüning (Gründer der Hoechst AG) und viele bekannte Menschen mehr.

Der Hauptfriedhof hat eine sehr große Kriegsgräberstätte mit 1625 deutschen Soldaten, sowie russischen und serbischen Kriegsgefangenen. Es waren Soldaten, die in den Lazaretten starben. Auf dem Kriegsgräberfeld befindet sich auch ein Großteil der Bombenopfer des Zweiten Weltkrieges, so auch die Toten des Bockenheimer Bunkers, fast alles Frauen und kleine Kinder.

Auch eine große Gräberanlage mit Soldaten aus dem ersten Weltkrieg habe ich dort gefunden. Die Namen sind teilweise nicht lesbar.

Im Waldfriedhof von Oberrad befinden sich die restlichen Bombenopfer von Frankfurt. Es ist eine große Gräberanlage mit viel grün. Leider sind viele Gräber mit Moos bewachsen und die Namen sind nicht mehr lesbar.

In Oberrad befindet sich auch eine Grabanlage mit ca. 750 niederländischen Fremdarbeitern, die aus dem gesamten süddeutschen Raum hierher umgebettet wurden. Auch hier machte ich ein Ritual. Eine Tafel erinnerte an die „Deportierten“ und „Ermordeten“, aber nach einigen Recherchen musste ich feststellen, dass hier gewaltig übertrieben wurde. Es hat in Russland und in Polen einige junge Leute gegeben, die tatsächlich in einer Nacht und Nebel-Aktion einfach mitgenommen wurden. Die kann man als „Zwangsarbeiter“ denominieren. Alle anderen hatten einen Vertrag unterschrieben, in dem diesen Leuten eine Arbeit in Deutschland für einen bescheidenen Lohn zugesichert worden ist. Das waren „Fremdarbeiter“, die nicht deportiert wurden. Sie wurden auch nicht von Deutschen ermordet. Die allermeisten staben durch die Bombenangriffe von Briten und Amerikanern. Auch wenn die schlechten Zeiten ihnen kein gutes Leben ermöglichen konnte, wurden vor allem Niederländer von den Deutschen im Rahmen der Möglichkeiten noch recht gut behandelt.

 

Die Schlacht bei Höchst im 30-jährigen Krieg:

Als ich mich in 2017 in die Geschichte des 30-jährigen Krieges reinkniete, stellte ich fest, dass bei Frankfurt-Höchst, gerade mal wenige Kilometer von meinem Wohnort entfernt, eine grausame Schlacht stattfand. Die Geschichte findet sich hier:

Auf der einen Seite waren die Protestanten unter Christian von Braunschweig-Wolfenbüttel, ein 22-Jähriger, der – wie so alle anderen Feldherren auch  – plünderte, vergewaltigte, brandschatzte, anzündete und eine unglaubliche Gewalt hervorbrachte. Genannt wurde er „der tolle Christian“.

Während der Tolle Christian im Taunus weilte, schickte er einige Soldaten nach Höchst voraus, um anschießend die Stadt einzunehmen und über den Main weiter nach Darmstadt zu ziehen. Die Bürger und Kurmainzer von Höchst wehrten sich verzweifelt gegen die vorausgeschickten Braunschweiger. Nachdem sie ca. 100 Angreifer getötet hatten, gaben sie Höchst auf und flohen meist per Schiff nach Frankfurt und Mainz.

Das braunschweiger Heer unter dem tollen Christian, das im Taunus weilte, zerstörte Oberursel und kam dann nach Höchst nach. Dort schlugen sie die zurückgebliebenen Höchster nieder, plünderten und wendeten unglaubliche Gewalt an, um am nächsten Tag mainzische wie auch neutrale Dörfer auszuplündern und teilweise in Brand zu stecken. Dieses Schicksal erlitten Sulzbach, Eschborn und Nied am 9.6.1622. In Nied wurden die Bürger verschleppt und der Ort blieb fast entvölkert zurück.

Zu dem Zeitpunkt wusste der tolle Christian noch nicht, dass eine weitaus größere Armee unter dem katholischen Feldherren Tilly und dem spanischen Heerführer Cordoba sich von Frankfurt aus näherten und den Angriff auf Höchst befohlen hatten.  Am 20.6.1622 gegen Mittag wurden die Braunschweiger durch die Kaiserlichen bei Höchst überfallen. Die Schlacht dauerte 6 Stunden und letztendlich orderte Christian den Rückzug über den Main über eine provisorische Brücke aus Holz an, die seine Söldner davor gebaut hatten. Diese provisorische Brücke stand dort wo heute die Leuna-Brücke steht und die Flüchtenden kamen über die heutige Leuna-Straße, direkt am Tor Ost der ehemaligen Firma Hoechst vorbei. Die in Panik und Unordnung geratene Armee von Christian drängte sich auf die Behelfsbrücke. Das Gedränge war dabei so groß, dass viele versuchten, sich an anderen Stellen überzusetzen. Unwahrscheinlich viele ertranken dabei (angeblich mehr, als diejenigen, die bei der Schlacht umkamen), aber der tolle Christian schaffte es über den Main. Der Main ist an der Stelle höchstens 100 m breit. Ich frage mich, ob die Söldner früher alle nicht schwimmen konnten. Die meisten braunschweiger Söldner blieben zurück. Die flüchtigen und verirrten Braunschweiger wurden von den Kaiserlichen unter Tilly und Cordoba verfolgt, niedergehauen und erschlagen, und viele Bauern halfen dabei.

Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=4148682

Nach der Schlacht ließ Tilly Gefangene der Braunschweiger hinrichten, da sie die armen Frauen und die Kinder niedergehauen hatten und einen alten Pfaffen kastriert hatten. Auch auf den Feldern wurden Braunschweiger hingerichtet, die das Umland geplündert hatten. Im Städtlein Kronberg waren 65 Braunschweiger, die die Einwohner herausgeben mussten. Sie wurden auf dem Feld von dem kaiserlichen Kriegsvolk hingerichtet.

Frankfurt war mit Flüchtlingen überfüllt, da auch Tillys‘ Söldner etliche Dörfer um Frankfurt plünderten und niedermetzelten. So wurden Bad Soden und Schwalbach zerstört. Verwundete und Kranke kamen nach Frankfurt  und infizierten die Stadt dermaßen, dass kurz darauf ein großes Sterben an der roten Ruhr und anderen Krankheiten erfolgte.

Am 9.6.2017 fuhr ich nach Höchst und stellte mich in die Mitte der Leunabrücke. Von dort aus hat man einen wunderschönen Blick auf die Altstadt von Höchst. Dort habe ich an alle Tote dieser Schlacht gedacht und ein Ritual ausgesprochen, in dem jede Gruppe (kaiserliche und braunschweiger Söldner und die Zivilisten von Höchst und dem Umland) ein Büschel Blumen und Kräuter bekam, die ich in von der Brücke in den Main warf.

Die Stadt Höchst hat eine fürchterlich negative Energie. Als der Wohnraum vor einigen Jahren in Frankfurt so teuer geworden ist, sind die ärmeren Menschen überwiegend nach Höchst gezogen. Aber auch davor war Höchst schon ein Problemviertel. Die wunderschöne Altstadt mit dem Schloss am Main stehen zwar noch, aber es ist alles ungepflegt und man sieht kaum noch deutsche Bevölkerung. Auf der Hauptstraße könnte man meinen, dass man im Orient ist.

Im Anschluss ging ich durch Altstadt spazieren. Erst jetzt fiel mir auf, wie wunderschön sie eigentlich ist. Wenn alles so schmuddelig und negativ ist, fällt einem die Schönheit manchmal gar nicht auf. In Höchst beginnt ja die Deutsche Fachwerkstraße. Und erst jetzt fiel mir auf, dass Hoechst zwei Schlösser hat: Ein altes und ein neues, die gleich nebeneinander stehen. Die komplette Schlossanlage soll im 30-jährigen Krieg in Brand gesteckt worden sein. Im Schlossgarten stehen wunderschöne, sehr alte, große Bäume und auf dem Marktplatz steht eine riesig große Eiche, die einige hundert Jahre alt sein muss.

Danach ging ich noch an die Stelle, wo die Nidda in den Main fließt. Dort ist ein sehr schöner Park. Von dort kamen die Soldaten von Tilly und Cordoba, als sie über die Braunschweiger herfielen. Eine Straße an der Brücke über die Nidda in Nied nennt sich auch „Tillystraße“. Manchmal frage ich mich, wie man an so einen Haudegen wie Tilly mit Denkmälern und Straßennamen noch gedenken kann.

Nach der Schlacht und der Überquerung der Brücke soll Tilly ja ein Nickerchen unter einer Linde an dem Schwanheimer Ufer gemacht haben. Gem. einer anderen Version soll das eine Gerichtslinde gewesen sein. Unter Linden wurden zur damaligen Zeit nämlich unter sehr großen Bäumen, die einzeln in der Nähe eines Dorfes standen, Ratsversammlungen unter freiem Himmel abgehalten.

Die Linde soll heute nicht mehr stehen; es wurde aber eine neue Linde an der Stelle nachgepflanzt. Diese Linde habe ich im Schwanheimer Dünengebiet (zwischen Schwanheim und dem Industriepark Höchst) gesucht. Es gibt dort nämlich einen Weg, der „An der Tillylinde“ heißt. Ich hab die Linde auch gefunden, und zwar in einem Hain direkt an der Fähre nach Höchst. Dort wuchsen Eichen, Ahornbäume, Birken und nur eine einzige große, sehr schöne Linde und rund um die Linde hatte man einen Erdhügel aufgebaut und mit Pflanzen bewachsen lassen. D.h. man hat die Linde, im Gegensatz zu allen anderen Bäumen, geehrt. Eine Tafel fand ich nicht. Dort hab ich auch ein wenig geräuchert.

Und dann war mein Tag in Höchst zu Ende und ein Gewitter kam auf, obwohl bis dahin schönes Wetter war. Es donnerte und blitzte und es kam ein stürmischer Wind. Der Regen ließ nicht lange auf sich warten und es schüttete den gesamten Nachhauseweg. Wind und Wasser reinigen. War das ein Zufall?