Alle Schatten im Landkreis Offenbach am Main werden zu Licht

Ich rufe alle erdgebundenen Wesen aller Zeiten, die sich im Landkreis Offenbach am Main befinden.

Ich rufe

  • Die Opfer des Magdalenenhochwassers von 1342
  • Die Pestopfer von 1349
  • Alle Opfer von Langen, als 1414, infolge eines Streites der Stadt Frankfurt und dem Trierer Erzbischof, der Ort abbrannte.
  • Alle Bürgeler Einwohner, die 1497 Opfer mehrerer gewalttätiger Überfälle und Brandstiftungen seitens einiger Adliger wurden.
  • Alle Opfer von Bürgel im 16. Jahrhundert. Es kam zu einer Vielzahl von gewalttätigen Vorfällen durch die rechtlich verantwortlichen Herren des Amtes Steinheim.
  • Alle Opfer der Hexenverfolgung im Landkreis Offenbach
  • Alle Opfer des 30-jährigen Krieges 1618 bis 1648
    • Alle Opfer während der Besetzung von Offenbach durch Bayern
    • Alle Opfer während der Besetzung durch Schweden, die 1631 die Bayern vertrieben.
    • Alle Opfer der Beschlagnahmung von Bieber als Kriegsbeute.
    • Alle Opfer durch Pest, Truppendurchzüge und Verwüstungen, die zu großen Belastungen und Verlusten unter der Bevölkerung führten
    • Alle Opfer ab 1620 in Bürgel und Dietzenbach. Es gab einen verheerenden Einfall der Truppen des Markgrafen von Baden bis nach Steinheim. Es folgten weitere Schlachten. Zu den Kriegseingriffen kamen Hungersnot und Pest. Bereits 1638 betrug die Einwohnerzahl von Bürgel nur noch 85 und der Ort wurde dem Boden gleichgemacht. Dietzenbach wurde komplett entvölkert, Steinheim war nahezu ausgestorben.
    • Alle Opfer von Jügesheim. Der Ort wurde erheblich zerstört und benötigte sehr lange für die Erholung von dieser Katastrophe.
    • Alle Opfer von Nieder-Roden, Mühlheim und Obertshausen in den Jahren 1631–1634. Schweden beschlagnahmten das Amt als Kriegsbeute.
    • Alle Opfer von Seligenstadt. Ein schwedischer Kommissar verwaltete Seligenstadt im Auftrag des schwedischen Königs. Die Seligenstädter Bürger entrichteten dem Schwedenkönig Kontributionszahlungen, der dafür auf das damals übliche Niederbrennen der Häuser verzichtete. Als er mit seinem Heer weiterzog, plünderten die zurückgelassenen Besatzungssoldaten trotzdem Stadt und Abtei.
    • Alle Opfer der Pestepidemie in 1636 in Obertshausen. Krieg und Pest dezimierten die Einwohnerzahl stark.
    • Alle Opfer des Ortes und des Schlosses Heusenstamm, die fast vollständig zerstört wurden.
  • Alle Opfer von 1664. Durchziehende Kurtrierische Truppen versuchten, noch mal gewalttätig Verpflegung von Bürgel zu entreißen, wurden jedoch von den Bewohnern vertrieben.
  • Alle Opfer des 7-jährigen Krieges (1756–1763) und der Besatzung durch die Franzosen
  • Alle Opfer der Napoleonischen Kriege (1792 – 1815)
    • Alle Opfer der Bombardierung der Stadt Offenbach durch die Franzosen in 1796 und der Gefechte bei Abzug der Franzosen in 1813
    • Alle Opfer von Bürgel von 1796 bis 1816. Französische Truppen belagerten das Gebiet.
  • Alle Gefallenen im Deutsch-Französische Krieg von 1870 bis 1871
  • Alle Gefallenen, Verunglückten, Getöteten im 1. Weltkrieg
  • Alle Hungertote durch das Handelsembargo der Siegermächte des 1. Weltkrieges
  • Alle Opfer der Inflation und der wirtschaftlichen Not während und nach dem 1. Weltkrieg, die bis 1930 ging.
  • Alle Tote und Verwundete des Karfreitagsputsches am 18.4.1919 in Offenbach. Kommunistische Kräfte versuchten einen Umsturz der provisorischen Kommunalregierung (Volksrat), ohne dass die Rädelsführer ihr Ziel erreichen konnten.
  • Alle deportierten Juden, Sinti und Roma
  • Alle Opfer der zahlreichen Zerstörungen in Bieber durch Bombenangriffe zu Ende des 2. Weltkrieges.
  • Alle Opfer des britischen Luftangriffes n der Nacht vom 20. zum 21. September 1941 auf Dietzenbach, der schwere Schäden im Ort verursachte
  • Alle Opfer der Luftangriffe auf den Flugplatz und den Ort Zellhausen im Jahre 1944, der schwer beschädigt wurde.
  • Alle Opfer der Luftangriffe auf Neu-Isenburg, die schwere Schäden verursachten. 1945 musste ein ausgedehnter Bezirk im Westen der Stadt für die Besatzungsmacht geräumt werden.
  • Alle Fahnenflüchtigen
  • Alle Fremdarbeiter
  • Alle Selbstmörder, alle Hingerichteten, alle Verunglückten
  • Alle weiteren Pest- oder Seuchenkranken, alle Hungertote
  • Alle Flüchtlinge aus den Ostprovinzen
  • Alle Opfer infolge von Hunger, Krankheit und Not zu Kriegsende und in der Nachkriegszeit
  • alle Trümmerfrauen, die schwer gearbeitet haben
  • Alle Soldaten dieser Städte, die in der Nachkriegszeit in Kriegsgefangenschaft waren und teilweise nicht zurückkamen
  • An alle Offenbacher, die in den ehemaligen Rheinwiesenlagern waren
  • Alle nach Russland in russische Arbeitslager verschleppte Soldaten, die oft nicht zurückkamen
  • Alle durch die Siegerjustiz Gefolterten und Verurteilten
  • Alle vergewaltigten und sexuell missbrauchten Frauen, Mädchen und Kinder aller Zeiten
  • Alle Homosexuelle und Lesben, die in der Vergangenheit verfolgt oder diffamiert wurden
  • Alle Opfer von Satanisten und satanischen Ritualen
  • Alle Kinder, die in der Vergangenheit Kinderarbeit verrichten mussten
  • Alle weiteren, nicht näher bezeichneten Wesen, die erdgebunden blieben.

Liebe Wesen, ich möchte Euch heute sagen, dass ich Euch in Erinnerung behalte. Ich möchte Euch auch sagen, dass ihr alle viel, viel Wert seid, auch wenn ihr gedemütigt, vergewaltigt, ermordet, gefoltert, gequält, erniedrigt, geplündert, ausgebombt worden seid. Jedes Wesen ist sehr viel wert.

Viele von Euch verloren immer wieder ihr Hab und Gut, ihre Eltern, ihre Kinder, ihre Angehörigen, waren Opfer des Bombenterrors oder der Kriege und Aufstände.  Viele Soldaten kamen aus dem Krieg und mussten feststellen, dass ihre gesamte Familie nicht mehr lebte. Andere starben durch Krankheiten, andere starben qualvoll und alleingelassen im Feld, in Lazaretten, in Gefangenschaft. Viele von Euch waren Fahnenflüchtige oder hatten Verfolgten Unterschlupf geboten und wurden deshalb hingerichtet. Andere wurden von den Siegermächten gefoltert und hingerichtet und viele waren dabei unschuldig. Jeder von Euch hatte ein bitteres Schicksal. Heute möchte ich Euch bitten, alles was Euch belastet loszulassen: Euren Kummer, Euer Leid, Euren Schmerz, Eure Angst vor Folter, Tod, Eure Sorge um Angehörige, die Wut, die Rachegefühle. Belastet Euch mit diesen Gefühlen nicht mehr. Dann seid ihr frei für einen Aufstieg in eine höhere Ebene.

Wir sind alle würdig, um zu Gott zu gehen. Er liebt uns alle, vollkommen und bedingungslos, unabhängig davon wie ihr gelebt habt. Es gibt keinen strafenden Gott.

Allen Orten des Kreises Offenbach, in denen es schattig sein kann, schicke ich Licht. So schicke ich Licht insbesondere an folgende Orte:

  • An den Bahnhof und das Viertel am Bahnhof Offenbach
  • An alle anderen S- und U-Bahnhöfe
  • An die Frankfurter Straße in Offenbach
  • An den Marktplatz von Offenbach und an alle Straßen der Innenstadt
  • An das Ringcenter Offenbach
  • An alle offenbacher Supermärkte (Aldi, Lidl, Rewe, Hit)
  • An das Stadtkrankenhaus, das Sana Klinikum und an alle Arztpraxen in Offenbach
  • An die Lederwarenindustrie
  • An die offenbacher Stadtteile Lauterborn und Tempelsee
  • An alle heutigen und ehemaligen Kasernen
  • An alle Schiffe im Main
  • An das Hofgut Patershausen zwischen Heusenstamm und Dietzenbach
  • An das Gewerbegebiet am Kaiserlei
  • An den deutschen Wetterdienst
  • An die Kaiserleibrücke
  • An das Schloss Heusenstamm
  • An die Hochhaussiedlungen in Dietzenbach
  • An das Rumpenheimer Schloss
  • An die Burg Hayn bei Dreieichenhain
  • An die Einhard-Basilika in Seligenstadt
  • An das Schloss Phillipseich in Götzenhain
  • An die Stadtmauer und dem Bollwerksturm von Seligenstadt
  • An das Rathaus von Sprendlingen
  • An das Benediktinerkloster in Seligenstadt
  • An die Pfalz Seligenstadt
  • An die St. Matthias-Kirche in Nieder-Roden
  • An die Wohnstadt Gravenbruch
  • An die Wohnstadt Oberlinden in Langen
  • An die Deutsche Flugsicherung in Langen
  • An alle ehemaligen Hinrichtungsstätten, Scheiterhaufen und Galgenbergen
  • An alle ehemaligen Kriegsgefangenenlager für deutsche Soldaten in der Nachkriegszeit
  • An alle Parks
  • An alle Familien, die von sehr wenig Geld leben müssen, und in denen Gewalt und Alkohol den Alltag bestimmen
  • An alle Kinos, Hotels, Bars, Clubs in Offenbach
  • An das Hafenviertel in Offenbach
  • An alle Busse und Bahnen
  • An alle Moscheen und kultischen Einrichtungen, in denen Hass gepredigt wird
  • An alle Krankenhäuser, Ämter, Gerichte, Psychiatrien, Altenheime, Friedhöfe, Drogenberatungsstellen, Obdachlosenheime, Frauenhäuser, Polizeistationen, Sozialämter, Rathäuser
  • An die Stadthalle Offenbach
  • An alle JobCenter
  • An alle Jugendämter
  • An alle Schulen, Jugendzentren und Kindergärten
  • An alle Flüchtlingsunterbringungen
  • An alle Banken und Inkassounternehmen
  • An alle Freimaurerlogen, Geheimdienste, Advokaten
  • An die Offenbacher Hochhauswohnviertel
  • An die Plattenbausiedlung in Offenbach Bieber
  • An das Isenburger Schloss
  • An alle Massengräber, von denen wir nichts wissen
  • und an alle weiteren dunklen Stellen im Kreis Offenbach am Main

Alle dunklen Schatten des Kreises Offenbach werden hell. Alle Menschen, auch Arbeitslose, Obdachlose, Drogensüchtige, Prostituierte, Diebe und Verbrecher, werden von Licht umhüllt, das alles durchdringt. Es wird lichtvoll und immer schöner. Die graue Stadt Offenbach wird schön und die Menschen wohnen jetzt gerne dort. Die Lichter werden größter und größer, verbinden sich langsam untereinander und erreichen allmählich alle Stellen des Kreises, bis der Kreis Offenbach in einem weißen, allesdurchdringenden, heilenden Licht gebadet ist. Das Licht hat alles erhellt, bis weit über den Kreis hinaus.  Hass, Wut, Bosheit, Verbrechen, Gewalt, Neid, Machtgier, transformieren sich in Liebe, Frieden, Mut, Barmherzigkeit. Alle Menschen lieben sich. Sie schauen und winken aus den Fenstern der vielen Hochhäuser und Gebäude. Die meisten von ihnen sind Migranten. Alle lachen und freuen sich und helfen mit, diese Stadt wieder blitzblank sauber zu bekommen. Sie wollen alle zukünftig auch etwas ordentlicher leben. Sie tanzen und jubeln, arm und ärmer, jung und alt umarmt sich und es kehrt Frieden ein, wo auch immer sie stehen. Mensch, Tier, Natur, alle sind glücklich und leben friedlich miteinander.

 

So sei es.