Alle Schatten in Ostbrandenburg (Frankfurt an der Oder, Schwedt, Eisenhüttenstadt, Oranienburg, Eberswalde, Templin, Königs Wusterhausen etc.) werden zu Licht

Ich rufe alle erdgebundenen Wesen in diesem Gebiet.

Ich rufe:

  • Alle Opfer der Schlacht bei Zehden am 24. Juni 972, eine Schlacht zwischen Polen und Sachsen in der Nähe der Siedlung Oderberg.
  • Alle Opfer des Gubener Stadtbrandes von 1235
  • Alle Opfer der Schlacht von Gransee in 1316 im Rahmen des Norddeutschen Markgrafenkrieges. Es bekämpften sich mehrere norddeutsche Fürsten (Mecklenburg, Werle, Königreich Dänemark und andere) gegen Truppen des Markgrafen von Brandenburg und Verbündete um eine Erbfolge in Brandenburg.
  • Alle Opfer der Schlachten im Pommersch-Brandenburgischen Krieg im Mittelalter, die im Kremmer Damm stattfanden.
  • An alle Opfer des polnisch-litauischen Überfalls, die Belagerung von Frankfurt an der Oder und die Zerstörung von gut 200 Dörfern in 1328
  • Alle Opfer der Pest in Guben von 1345–1356
  • Alle Pestopfer von Strausberg in 1348.
  • Alle Opfer von Biesenthal in 1375. Ein Brand vernichtete 20 Häuser und Wohnstellen
  • Alle Opfer der Überschwemmungen in Guben in 1382
  • Alle Opfer der Schlacht von Angermünde in 1420. Brandenburger und Pommern bekämpften sich
  • Alle Opfer der fast hundertjährigen Streitigkeiten zwischen den Pommernherzögen und den Biebersteinern um die Herrschaft Beeskow. Ahrensdorf und Birkholz wurden 1428 durch den Pommernherzog niedergebrannt.
  • Alle Opfer der Hussitenkriege in 1429, 1432 und 1434:
    • Alle Opfer der Niederbrennung der Gubener Vorstadt und des Kartäuserklosters in Frankfurt an der Oder durch Hussiten
    • Alle Opfer des Angriffes auf Frankfurt an der Oder
    • Alle Opfer der Schlacht bei Müllrose,
    • Alle Opfer der Plünderung und Zerstörung von Lebus.
    • Alle Opfer der Stürmung und teilweise Zerstörung der Stadt Strausbeg in 1432 durch Hussiten.
    • Alle Opfer von Bernau in 1432, denen die Abwehr eines Angriffs der Hussiten gelang, die auf ihrem Feldzug durch die Lausitz zahlreiche Städte zerstörten und plünderten.
    • Alle Opfer von April 1432 von Trebnitz und Strausberg, die von Hussiten überfallen wurden. Trebnitz wurde vollständig zerstört und Altlandsberg wurde überfallen und niedergebrannt.
    • Alle Opfer von Leuenberg in Höhenberg. 1432 wurde der Ort von den Hussiten zerstört
    • Alle Opfer von Müncheberg. Der Ort fiel am 17. April 1432 zu großen Teilen in Schutt und Asche, nachdem die Hussiten das Küstriner Tor zerstört und die Kirche geplündert hatten.
    • Alle Opfer der Brandschatzung durch Hussiten in 1446 in Fürstenwalde.
  • Alle Opfer der militärischen Auseinandersetzungen zwischen Böhmen und Brandenburg in 1462. Danach gehörte Guben und der größte Teil der Niederlausitz zu Böhmen
  • Alle Opfer des Pogroms von 1491/1492, in dem alle Juden in Frankfurt getötet wurden.
  • Alle Opfer des Stadtbrandes von Templin in 1492
  • Alle Opfer der Brandkatastrophe von Eberswalde von 1499. Durch Unvorsichtigkeit beim Malzdörren ausgelöst, zerstörte der Brand die Stadt bis auf ihre steinernen Gebäude – das Rathaus, zwei Kurfürstenhäuser und die Kirche – völlig und warf sie in ihrer Entwicklung weit zurück.
  • Alle Opfer des Brandes von 1536 in Guben. Nur die Kirche, das Rathaus und sieben bis acht Bürgerhäuser überstanden den Brand.
  • Alle Opfer des großen Stadtbrandes von 1537 von Altlandsberg, der auch das Rathaus mit allen Urkunden vernichtete.
  • Alle Opfer der Hexenverfolgung
  • Alle die Opfer der Hexenprozesse von Bernau
  • Alle Pestopfer zwischen 1549 und 1598 der Stadt Strausberg. Hunderte Bürger der Stadt starben.
  • Alle Opfer der Pestepidemien von 1550, 1566 und 1598 in Altlandsberg
  • Alle Opfer der Hochwasserkatastrophe von 1574 in Templin. Nach einem Dammbruch am Dolgensee ergoss sich eine zwei Meter hohe Flutwelle in Richtung Stadt.
  • Alle Opfer des Brandes von Gorast. 1584 brannte der Ort völlig nieder.
  • Alle Opfer der Brände von 1589 und 1631 in Lebus, in denen die meisten Gebäude niederbrannten. 1713 fielen auch die letzten festen Türme und die Stadt bekam einen dörflichen Charakter.
  • Alle Opfer der Stadtbrände von Gransee in 1604 und 1621. Gemeinsam mit dem 30-Jährigen Krieg fügten sie der Stadt schwerste Schäden zu. Ein Stadtbrand am 19. Juni 1711 war so verheerend, dass Gransee mit neuem Stadtgrundriss neu aufgebaut wurde.
  • Alle Opfer des großen Stadtbrandes von 1611 von Friedland. 1623 brannte wiederum ein Großteil der Stadt nieder. Auch die Burg brannte bis auf die Grundmauern aus.
  • Alle Opfer des Stadtbrandes von Templin in 1618, der einen großen Teil der Stadt in Schutt und Asche legte.
  • Alle Pestopfer von 1620 und von 1629 bis 1632 in Guben. Über 7000 Bürger fielen der Krankheit zum Opfer
  • Alle Opfer der zwei Stadtbrände von Beeskow im 16. bzw. 17. Jahrhundert. Dabei wurde die Stadt fast komplett vernichtet,
  • Alle Opfer der Pestepidemie in Templin in 1622
  • Alle Opfer des Dreißigjährigen Krieges (1618 bis 1648)
    • Alle Pestopfer in Münchehofe und Umgebung von 1626, 1631, 1637 und 1643
    • Alle Opfer von Frankfurt/Oder, wo die Vorstädte in 1631 abgebrannt wurden, am 3.4.1631 die Schweden angriffen und die Stadt plünderten, in ca. 1631 die Pest ausbrach und 4000 Opfer forderte und die Bevölkerung der Stadt sich von 12.000 auf 2.370 verringerte.
    • Alle Opfer von Schwedt. Die Stadt wurde während 20 Jahren 32 Mal geplündert: Alle Opfer von 1637 bei der Besetzung durch kaiserliche Söldner. Alle Opfer des Untergangs von Schwedt, als Schweden die Stadt mit Brandkugeln beschossen und alles in Flammen aufging. Nur 26 Bürger überlebten.
    • Alle Opfer von Berkholz bei Schwedt. Von neun Bauern und den zehn Kossäten überlebten nur noch vier Bauern und drei Kossäten.
    • Alle Opfer von Templin. Die Stadt wurde in 1627 von Dänen belagert. 1643 lebten nur noch 30 Familien in der Stadt. Vor dem Krieg waren es 413.
    • Alle Opfer von Eberswalde. Die Stadt wurde zerstört und verwüstet. Neben den Lasten häufiger Einquartierungen und hohen Kontributionen mussten die Eberswalder Tribut an Herrscher und Heerführer entrichten. 1643, gegen Ende des Dreißigjährigen Krieges, gab es in Eberswalde noch 33 Häuser (vorher 216) und 168 Einwohner (davor 1205 Einwohner)
    • Alle Opfer des Ortes Rauen. Das Dorf wurde von 1631 bis 1633 verwüstet und ausgeplündert.
    • Alle Opfer des Ortes Werneuchen, der mehrmals geplündert wurde und 1637 fast völlig abbrannte.
    • Alle Opfer von Schönerlinde. Der Alte Hof schien aufgegeben worden zu sein. Auf den ehemaligen Ackerflächen standen Kieferschonungen bis in die Nähe des Dorfes. Der Ort wurde neu durch Holländer besiedelt.
    • Alle Opfer von Blumberg (Barnim). Der Ort litt sehr unter dem Krieg. Im Jahr 1652 gab es nur noch ein paar Bauern und Knechte und einen Pfarrer.
    • Alle Opfer von Hohenfinow. Die Bewohner mussten mehrmals ins Oderbruch flüchten. Soldaten und Plünderer zogen oft durch das Dorf. Mehrmals zogen verschiedene Armeen durch den Ort: 1626 Söldnerarmeen, 1631 schwedische und finnische Reiter, 1633 das sächsische Regiment, 1636 sächsische und schwedische Regimenter, 1637 Durchzug der schwedischen Armee, gefolgt von der kaiserlichen Armee, 1640 Durchzug der schwedischen Armee
    • Alle Opfer des Dorfes Ringenwalde. Es wurde stark beschädigt. Überliefert ist, dass selbst 39 Jahre nach Kriegsende die Windmühle ihren Betrieb noch nicht aufnehmen konnte. In dieser Zeit waren nur zwei Bauernhöfe und drei Kossätenwörden besetzt.
    • Alle Opfer von Oranienburg. Die Stadt wurde niedergebrannt und geplündert.
    • Alle Opfer von Prenzlau, die unter dem Krieg und den Folgen sehr zu leiden hatte. Die gesamte Region wurde stark entvölkert und die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit befand sich an einem Tiefpunkt.
    • Alle Opfer von Joachimsthal. Am 5.-6.1.1636 wurde der Ort überfallen und die Schule verwüstet. Auch die Burg Grimnitz erlitt Schäden, und das Vorwerk, der Schönhof in Golzow, wurden niedergebrannt.
    • Alle Opfer von Bernau. Krieg und Pest machten aus dem Ort eine verarmte und verödete Stadt.
    • Alle Opfer des Dorfes Karras bei Friedland. Es wurde weitgehend zerstört und entvölkert. 1642 wohnten nur noch zwei Bauern im Ort, neun Hausstellen waren verwüstet.
    • Alle Opfer von Gräbendorf. Das Dorf wurde von kaiserlichen als auch schwedischen Truppen heimgesucht. Es wurde mehrmals vollständig geplündert. Während einer Plünderung durch die Kaiserlichen im Jahre 1632 wurde der Ort fast vollständig niedergebrannt.
    • Alle Opfer des Ortes Göritz, der zur Wüstung wurde.
    • Alle Opfer der Zerstörung von Lychen
    • Alle Opfer von Altlandsberg. 1632 brannte der Ort nieder und blieb verwüstet, bis der Graf von Schwerin das Schloss und die abgebrannte Stadt in 1654 erwarb und neu aufbaute.
    • Alle Opfer der Pest in Müncheberg. Zudem brannte die Stadt einige Male. Der schlimmste Stadtbrand im Jahre 1641 ließ nur die Kirche und wenige umliegende Häuser übrig. Die Zahl der Einwohner sank dadurch von etwa 1300 im Jahr 1624 auf unter 400 im Jahr 1655.
    • Alle Opfer von Treptow. Die kaiserlichen Truppen quartierten sich in der Stadt ein, wurden durch die Schweden vertrieben, kehrten wieder zurück und plünderten den Ort. Danach brannte Treptow noch zweimal
    • Alle Opfer von Briesenbrow. Der Ort wurde mehrmals geplündert und verwüstet. In derselben Zeit starben über 250 Menschen an der Pest.
    • Alle Opfer von Britz. Der Ort wurde 1639 von schwedischen Truppen geplündert und verwüstet. Neue Kolonisten aus Holland und später Hugenotten bevölkerten den Ort neu.
    • Alle Opfer von Schönfließ (heute Stadtteil von Eisenhüttenstadt), wo es Im Jahre 1618 ca. 22 Gehöfte gab. 1637 und 1642 plünderten und brandschatzten Schwedenheere das Dorf, so dass nur noch neun Gehöfte übrig blieben.
    • Alle Opfer der Pest von Alt Tucheband in den Jahren 1613, 1625 und 1656
    • Alle Opfer von Waldsieversdorf. 1628 wurde es von kaiserlichen Kroaten gebrandschatzt.
    • Alle Opfer von Tucheband, vor allem der Pestepidemien von 1634 bis 1636, die in Tucheband und Umgebung ungefähr 12.000 Menschen das Leben kostete,
    • Alle Opfer von Lanke. Das Dorf wurde völlig zerstört, nur ein Müller soll zu dieser Zeit den wüsten Flecken noch bewohnt haben.
    • Alle Opfer der Stadt Lübben in der Niederlausitz und die umliegenden Siedlungen, die mehrfach Opfer von plündernden und brandschatzenden Truppen verschiedener kämpfender Parteien wurden.
    • Alle Opfer von Altranft (Bad Freienwalde), das schwer zu leiden hatte. Am Ende des Krieges lebten nur noch zehn Einwohner der ehemals zehn Familien.
    • Alle Opfer des Ortes Crussow bei Angermünde. Viele Höfe wurden verwüstet.
    • Alle Opfer der Auseinandersetzungen und Zerstörungen der Stadt Luckau. Schweden bauten den Ort zu ihrem Hauptstützpunkt aus.
    • Alle Opfer des Ortes Dobberzin bei Angermünde. Nach dem Krieg lebte in etwa nur die Hälfte der Bauern.
    • Alle Opfer der mehrfachen schweren Verwüstungen und Plünderungen in Podelzig. 1636 wurde der Ort von kaiserlichen Truppen geplündert und beschädigt, 1639 wurde der Ort durch schwedische Truppen in Brand gesteckt; fast das ganze Dorf wurde vernichtet.
    • Alle Opfer von Rehfelde. Rund zwei Drittel der Einwohner verloren ihr Leben. Hinzu kamen Pestepidemien in den Jahren 1626, 1638 und 1642.
    • Alle Opfer von Zepernick. In 1635 wurde der Ort geplündert und gebrandschatzt.
    • Alle Opfer des Ortes Schmargendorf bei Angermünde. 1628 wurde es von kaiserlichen Truppen gebrandschatzt, 1631 durch schwedische Truppen erobert und 1637 durch kaiserliche Truppen wieder eingenommen. Nach dem Ausbruch der Pest verödete es gänzlich und wurde erst 1685 durch Hugenotten erneut besiedelt.
    • Alle Opfer der Zerstörung von Gartz in 1630.
    • Alle Opfer von Berkenlatten. Der Ort wurde zerstört.
    • Alle Opfer von Stolzenhagen (Wandlitz). Infolge des Dreißigjährigen Krieges und einer Pestepidemie von 1635 bis 1638 sank die Bevölkerung des Dorfes bis 1652 auf 13 Bauernfamilien.
    • Alle Opfer von Strausberg in 1626 und 1627 durch den Aufenthalt des Heerführers Wallenstein. 1631 besetzten Schweden die Stadt. Am 12. November 1633 wurde die Stadt von Kaiserlichen überfallen und geplündert, so dass 1638 nur noch 32 Bürgerfamilien in Strausberg lebten. 1643 forderte der Große Kurfürst die anderen Städte auf, sie mögen Strausberg vor dem Untergang schützen.
    • Alle Opfer des Ortes Biesenthal. 1632 kam es zu einem Großbrand, bei dem die Stadt bis auf wenige Häuser komplett zerstört wurde. Die Burg fiel den Flammen ebenso zum Opfer wie das Archiv der Stadt. Anschließend wütete die Pest in Biesenthal.
    • Alle Opfer der Niederbrennung von Ahrensdorf in 1641. Danach war das Dorf fast unbewohnt.
    • Alle Opfer des Dorfes Altreetz, das in 1641 geplündert und abgebrannt wurde.
    • Alle Opfer der Uckermark. Weite Gebiete und viele Höfe wurden zerstört, Äcker lagen brach und die Einwohner mussten Heeresteile einquartieren.
    • Alle Opfer von Groß Fredenwalde. Der Ort wurde stark zerstört. Kirche und Herrenhaus wurden zu Ruinen und der Ort war entvölkert.
    • Alle Opfer des Ortes Flieth. Große Teile des relativ wohlhabenden Dorfes wurden vernichtet. Die Wiederbesiedlung erfolgte sehr langsam und war erst 150 Jahre nach dem Ende des Krieges vollendet.
    • Alle Opfer von Stegelitz. Nach dem Dreißigjährigen Krieg war Stegelitz eine Wüstung und wurde in den folgenden Jahrzehnten allmählich neu besiedelt.
    • Alle Opfer von Königs Wusterhausen in 1643. Die Stadt wurde durch schwedische Soldaten verwüstet.
    • Alle Opfer von Storkow. Die Bevölkerung halbierte sich auf 200 Personen.
    • Alle Opfer von Groß-Schönebeck. Dänische Truppen zerstörten die Burg Schönebeck. Auch die Ortschaft wurde in dieser Zeit vernichtet, nur der Feldsteinturm der Kirche blieb stehen.
    • Alle Opfer der Pest in 1641 in Friedland. Alle Opfer der Besetzung von schwedischen Truppen von 1643 bis 1650
    • Alle Opfer der Stadtbrände von 1630, 1788 und 1809 in Seelow
    • Alle Opfer von Casekow. Während der zweiten Hälfte des Krieges verheerten Wallensteins Truppen sowie die Schweden das Gebiet.
    • Alle Opfer von Falkenhagen. 1624 lebten dort 535 Einwohner. 1650 nach dem Ende des Dreißigjährigen Krieges bestand die Stadt nur noch aus 52 Hofstellen.
    • Alle Opfer von Märkisch Buchholz. Der Krieg brachte dem Ort umfangreiche Verwüstungen. Von den Bauernhäusern blieben nur noch ärmliche Hütten über und 65% der Bevölkerung wurde ausgelöscht.
  • Alle Opfer des Großbrandes von Lychen in 1648, der fast die ganze Stadt vernichtete.
  • Alle Opfer der Pest in Kremmen im 17. Jahrhundert. Stadtbrände sind aus den Jahren 1606, 1630 und 1680 überliefert.
  • Alle Pestopfer von 1631 bis 1634 in der Region Fünfeichen in Schlaubetal in Brandenburg.
  • Alle Opfer der Zerstörung von Gartz im Schwedisch-Polnischen Krieg in 1659
  • Alle Opfer der schweren Überschwemmung in Guben in 1675. Dabei stürzte die noch vorhandene Bastei am Krossener Tor ein
  • Alle Opfer der Besetzung des Amtes Friedland durch Schweden in 1665, des Stadtbrandes von 1687, der die gesamte Stadt zerstörte, und des Stadtbrandes von 1721, der etwa die Hälfte der Stadt zerstörte.
  • Alle Opfer von Altlandsberg in 1684. Ein weiterer Stadtbrand vernichtete die Stadt zu 90%.
  • Alle Opfer der Zerstörung von Gartz im Großen Nordischen Krieg in 1713
  • Alle Opfer des Großbrandes von Briesenbrow in 1728, bei dem Teile des Ortes zerstört wurden.
  • Alle Opfer des Großbrandes durch Blitzschlag am 5. Juni 1729 in Hohenfinow. Mehrere Höfe waren betroffen.
  • Alle Opfer des Brandes von Schwanebeck in 1759. Der gesamte Nordteil des Dorfes wurde dabei vernichtet.
  • Alle Opfer des Stadtbrandes von Templin in 1735. Nur die St.-Georgen-Kapelle, die Stadtmauer, drei Stadttore und einige wenige Häuser überstanden diese Katastrophe.
  • Alle Opfer des Großbrandes von 1738 in Schönerlinde. Er zerstörte mehrere Höfe. Alle Opfer der Brandlegung des Ortes Byhleguhre in 1740. Ein Bettler legte das Feuer und der Ort brannte komplett nieder. Die Bewohner bauten es an einer anderen Stelle wieder auf.
  • Alle Opfer des Stadtbrandes im Jahr 1752 in Märkisch Buchholz
  • Alle Opfer des Schlesischen Krieges
  • Alle Opfer von Biesenthal. In 1756 vernichtete ein erneuter Stadtbrand bis auf 10 Häuser, die danach 1764 einem weiteren Brand zum Opfer fielen. Dadurch sind wertvolle Urkunden und Dokumente vernichtet worden. Die verbliebenen Einwohner bauten ihre Häuser in den Jahren 1760 und 1761 neu auf. Drei Jahre später brannte es erneut in der Stadt. Dieses Mal fielen erneut alle Gebäude den Flammen zum Opfer. Lediglich das im 21. Jahrhundert noch vorhandene Haus in der Schulstraße 10 blieb erhalten.
  • Alle Opfer des Siebenjährigen Krieges (1756–1763)
    • Alle Opfer der Schlacht von Zorndorf am 25.8.1758, in der die Preußen den Russischen Einmarsch verhinderten, obwohl die Russen anzahlmäßig weit überlegen waren. 30.000 Mann wurden verwundet, getötet oder gerieten in Gefangenschaft. Die Preußen hatten jeden dritten Mann verloren.
    • Alle Opfer von Lychen, die unter schwedische Besetzung kam.
    • Alle Opfer von Briesenbrow. Von 1756 – 63 wurde der Ort mehrmals geplündert.
    • Alle Opfer der Uckermark. Weite Gebiete und viele Höfe wurden zerstört, Äcker lagen brach und die Einwohner mussten Heeresteile einquartieren.
    • Alle 19.000 Opfer der Schlacht bei Kunersdorf am 12.8.1759 bei Frankfurt an der Oder
    • Alle Opfer von Velten. Während des Zweiten Schlesischen Krieges drangen am 10. September 1760 russische Soldaten in Velten ein, brandschatzten, verübten Gewalttaten und erpressten 100 Taler von der Bevölkerung.
    • Alle Opfer der verheerenden Verwüstungen in den Dörfern des Landkreises Oder-Spree, so in Biegenbrück.
    • Alle Opfer von Prenzlau. Die Stadt wurde im 17. Jahrhundert zur Garnisonsstadt erklärt und militärische Bauten prägten das Stadtbild immer stärker.
    • Alle Opfer von Münchehofe und Umgebung, die durch den Ersten Schlesischen Krieg und den Siebenjährigen Krieg schwer belastet wurden. Es kam zu Belagerungen und Plünderungen durch österreichische und russische Truppen,
  • Alle Opfer des Brandes von 1767 in Zäckericker Loose in der Oderaue
  • Alle Opfer des Großbrandes von 1769 in Schlepzig. Weite Teile des Dorfes und die Kirche wurden ein Raub der Flammen.
  • Alle 103 Opfer des Großbrandes von Guben am 16.9.1790
  • Alle Opfer von Alt Tucheband. 1800 brannte der Ort einschließlich der Kirche bei einer Feuerkatastrophe fast vollständig nieder.
  • Alle Opfer des Ortes Neuhardenberg. Ein Großbrand zerstörte am 9. Juni 1801 mehr als den halben Ort.
  • Alle Opfer der Napoleonischen Kriege.
    • Alle Opfer von Falkenthal. Ab 1806 wurde das Dorf mehrfach von französischen Soldaten geplündert. Durch ein Feuer am 30. Mai 1807 verloren 31 Familien ihr Obdach.
    • Alle Opfer von Velten in 1806, Französische Truppen nahmen das Vieh und die Kirchenkasse mit. Ab August 1807 mussten französische Truppen beherbergt werden, die bis 1812 blieben.
    • Alle Kriegs- und Pestopfer im Mühlenbecker Land. 1624 gab es gerade noch drei Familien um das Mühlenanwesen,
    • Alle Opfer von Prenzlau. Von 1806 bis 1812 hatte die Stadt unter französischer Besetzung und hohen Kontributionslasten zu leiden.
    • Alle Opfer von Schönerlinde in der Nacht vom 23. zum 24. August 1810. Während der französischen Besatzungszeit unter Napoleon kam es zur größten Brandkatastrophe in der Geschichte des Dorfes. Durch Brandstiftung einer Diebesbande am Pfarrhaus wurden alle Gehöfte westlich der Kirche einschließlich der 1792 erbauten Schule zerstört. Trotz dieses Schicksalsschlages, von dem sich das Dorf lange nicht erholte, musste Schönerlinde im Jahre 1812 Verpflegung für die in den Russlandfeldzug ziehende französische Armee liefern und wird durch rückkehrende Marodeure neun Tage lang geplündert.
    • Alle Opfer von Frankfurt an der Oder im Januar 1813. Reste der Napoleonischen Armee zogen durch Frankfurt und brannten Ende Februar aus Angst vor den nachrückenden Russen die Oderbrücke ab.
    • Alle Opfer von Alt Tucheband. Der Ort war mehrfach von Einquartierungen und der damit verbundenen jeweiligen Plünderung des Dorfes betroffen. Der damalige Pfarrer berichtete, dass im Verlauf der Erstürmung der Küstriner Festung nicht nur das gesamte Kircheninventar, sondern auch sämtliche Leitern gestohlen wurden.
    • Alle Opfer des Gefechtes bei Luckau am 4. Juni 1813. Dort wurde der Vormarsch französischer Verbände auf Berlin durch die verbündeten russischen und preußischen Truppen vereitelt.
    • Alle Opfer der Koalitionskriege in Rehfelde. Brandschatzungen, Einquartierungen von Soldaten und Misshandlungen der Bevölkerung brachten großes Leid.
  • Alle Opfer des Brandes am 12. Mai 1812 von Rüdersdorf. Sämtliche Bauernhöfe wurden erfasst.
  • Alle Opfer von Joachimsthal beim Stadtbrand vom 20. April 1814. Er vernichtete 39 Gehöfte, den Schulamtshof mit dem Amtsgebäude, alle Ställe und Scheunen, Brauerei und Brennerei, die Kirche, die Schule und das Predigergehöft.
  • Alle Opfer von Neureetz in der Oderaue im Jahre 1814, als das Dorf fast vollständig abbrannte. Es wurden von 57 Höfe nur acht von dem Brand verschont.
  • Alle Opfer der Pockenepidemie von 1817 in Schönwald und Umgebung,
  • Alle Opfer der Stadtbrände von Friedland in 1822 und 1843. Große Teile der Stadt wurden zerstört. Wohnraum, Scheunen und Ställe brannten nieder.
  • Alle Opfer von Chorin. Nach dem Krieg war der Ort lange verwaist.
  • Alle Opfer des Dorfes Kerstenbruch, das 1822 fast vollständig niederbrannte,
  • Alle Opfer des Brandes am 7. April 1824 des Dorfes Altreetz, wobei die Kirche und Gebäude in der Ortsmitte abbrannten.
  • Alle Opfer der Feuersbrunst von Neulietzegöricke am Oderbruch in 1832. Der größte Teil der Dorfanlage wurde zerstört und später wieder aufgebaut.
  • Alle Opfer von Liebenwalde. In 1832 vernichtete ein Brand Kirche, Pfarrhaus, Spritzenhaus und mehr als 20 Bürgerhäuser
  • Alle Opfer des Großbrandes durch Blitzschlag des Ortes Wiesenau an der Oder in 1841.
  • Alle Opfer von Wellmitz im Jahr 1848, als in der Nacht vom 5. zum 6. April ein Großbrand 38 Gehöfte des Ortes, die damalige Kirche und das Pfarr- und Schulgebäude vernichtete.
  • Alle Opfer des Großbrandes von 1854 in Alt Schadow, der fast alle Gebäude vernichtete.
  • Alle Opfer des Großbrandes, der 1854 in Altlandsberg wütete
  • Alle Opfer des Brandes durch Funkenflug im Juni 1866 des Dorfes Lanke. Nur das Schloss und vermutlich ein Bauern- und ein Fischerhaus blieben unversehrt.
  • Alle Opfer des Großbrandes 1888 in Schönwald.
  • Alle Opfer von Stolzenhagen. Im Jahr 1890 vernichtete ein Großbrand die spätmittelalterliche Kirche des Dorfes und angrenzenden Bauernhöfe.
  • Alle Opfer der Überflutungen durch die Oder in Coschen. Die Gemeinde hatte allein in 1897 auf ihrer Flur zehn Überflutungen und drei Dammbrüche.
  • Alle Opfer des Sabotageaktes an einem Schnellzug von Insterburg nach Berlin am Bahnhof Rehfelde am 3. September 1907.
  • Alle Opfer des Großbrandes von Briesenbrow in 1909, bei dem Teile des Ortes zerstört wurden.
  • Alle Gefallenen, Getöteten, Verunglückten, Hingerichteten im 1. Weltkrieg,
  • Alle Opfer der Inflation, des Hungers und der wirtschaftlichen Not im und nach dem 1. Weltkrieg
  • Alle Opfer des Kapp-Putsches in Eberswalde. Im März 1920 beteiligte sich die Arbeiterschaft im Finowtal nahezu vollständig am Generalstreik zur Abwehr des Putsches. In Eberswalde wurde eine Arbeiterwehr mit rund 2000 Bewaffneten gebildet, um die öffentliche Ordnung aufrechtzuerhalten. Am Bahnhof Eberswalde kam es am 16. März 1920 zu bewaffneten Auseinandersetzungen zwischen der Besatzung eines Panzerzuges und Eberswalder Arbeitern. Auch in der Umgebung von Eberswalde kam es zu Kämpfen zwischen bewaffneten Arbeitern und Militär.
  • Alle Opfer der Verfolgung von Juden und Zigeunern
  • Alle Gefallenen im 2. Weltkrieg
  • Alle 38 Tote und 16 Verletzte des schweren Eisenbahnunfalls am 31. Januar 1943 in Tantow, als ein Schnellzug für Fronturlauber auf zwei Lokomotiven aufprallte.
  • Alle Opfer des britischen Brandbomberangriffs am 17. Januar 1943 über das Dorf Schönerlindewarfen. Drei Scheunen und ein Stall brannten ab.
  • Alle von der Gestapo eingesperrten politischen Gegner im historischen Gerichtsgefängnis in der Collegienstraße in Frankfurt bis 1945.
  • Alle Opfer des Stalags in der heutigen Franz-Mehring-Straße in Frankfurt
  • Alle Flüchtlinge aus den Ostprovinzen ab 1944
  • Alle Opfer der britischen Luftangriffe am 15.2.1944 in Frankfurt an der Oder. Alle Opfer der sowjetischen Bomberangriffe vom 22. und 23. April 1945 auf Frankfurt an der Oder. Alle Opfer der zahlreichen Brände, die 93% der Innenstadt von Frankfurt zerstörten.
  • Alle Opfer von Templin des anglo-amerikanischen Bombenangriffes am 6. März 1944, der 300 Todesopfer forderte und 60 % der Innenstadt zerstörte
  • Alle Opfer des KZ Ravensbrück und das Siemenslager Ravensbrück. Junge Frauen, Mädchen, aber auch einige Männer wurden in diesem Arbeitslager untergebracht und mussten harte Arbeit verrichten.
  • Alle Opfer der Bombenangriffe auf den Ort Rehfelde in 1944. Viele Häuser wurden zerstört und etwa 100 Menschen verloren ihr Leben.
  • Alle ca. 400 Opfer der Bombardierung von Oranienburg.
  • Alle Opfer des Kampfes um Küstrin im März 1945. Die Altstadt wurde komplett bis auf die Grundmauern zerstört.
  • Alle Opfer von Wandlitz. Die nahen Flugzeugproduktionsstätten von Oranienburg waren gegen Ende des Krieges Ziele alliierter Luftangriffe. Wandlitz und die Nachbarorte lagen in der Flugschneise und wurden daher vereinzelt bombardiert, so am 4. September 1941 die Wandlitzer Bahnhofstraße und die Oranienburger Straße. Der schwerste Bombenangriff erfolgte in der Nacht vom 12. zum 13. September 1944 mit dem Ziel der Bramo-Produktionsstätten.
  • Alle Opfer von Wrietzen, das von sowjetischen Truppen der Roten Armee Ende Januar 1945 im Rahmen der Weichsel-Oder-Operation über die gefrorene Oder mit Panzern invadiert wurde und fast völlig zerstört wurde und in sowjetische Hand fiel. Zur weiteren Zerstörung trug das Oderwasser von 1947 weiteres dazu bei.
  • Alle Opfer des Eisenbahnunfalls am 23. August 1947 in Velten, die teilweise verbrannten.
  • Alle Opfer von Güstebieser Loose. Der Ort  war Teil der Hauptkampflinie an der Oder und wurde in großen Teilen zerstört.
  • Alle mehr als 60.000 Gefallenen  im Kessel von Halbe und im Ort Märkisch-Buchholz  in 1945, davon ca. 30.000 deutsche Soldaten, ca. 10.000 deutsche Zivilisten sowie viele sowjetische Fremdarbeiter und ca. 20.000 Gefallene der Roten Armee.
  • Alle Opfer der Orte, die durch die Schlacht von Halbe in Mitleidenschaft gezogen wurden. So Leibsch, das zum Randgebiet des sogenannten Kessels von Halbe gehörte. In den Sälen der beiden örtlichen Gaststätten wurden Lazarette eingerichtet. In Märkisch Buchholz wurde mehr als  70 % der Bausubstanz innerhalb einer Woche vernichtet.
  • Alle Opfer von Müncheberg beim Vormarsch der Roten Armee gegen Berlin. Ein Großteil der historischen Bausubstanz wurde zerstört.
  • Alle Opfer in dem Gebiet um Zäckericker Loose in der Oderaue ab Februar 1945, das Kampfgebiet mit Rotarmisten war.
  • Alle Opfer der heftigen Kämpfe um die Stadt Schwedt. Die Stadt wurde zu 85% durch die Kämpfe zerstört, das Schloss wurde ausgebrannt und die Kanalbrücke gesprengt. Am 26. April 1945 nahm die Rote Armee Schwedt ein.
  • Alle Opfer der intensiven Bombardierungen der Stadt Oranienburg während des 2.Weltkrieges durch die US-Airforce, darunter der schwerste Angriff am 15.3.1945
  • Alle Opfer von Eberswalde am 25 und 26.4.1945. Sowjetische Soldaten plünderten, mordeten und vergewaltigten und nahmen die Stadt ein. Deutsche Bomber bombardierten im Anschluss die von Russen besetzte Stadt. Wie viele Menschen bei dem kurzen Verteidigungskampf gegen die sowjetischen Truppen und wie viele danach durch deutsche Bomben ums Leben umgekommen sind, kann nicht mehr unterschieden und insgesamt auch nur geschätzt werden.
  • Alle Opfer des Dorfes Wildenhagen östlich von Frankfurt/Oder, wo sich ein gutes Viertel der Bevölkerung das Leben nahm, als die Russen 1945 heranrückten. Mütter und Großmütter nahmen in der Verzweiflung alles was greifbar war, erhängten sich an Schnüren, griffen zum Beil oder schnitten sich die Pulsadern auf und töteten ihre Kinder, ihre Enkel und sich selbst. Alle Opfer von nahegelegenen Ortschaften, wo ähnliches passierte, so u.a. eine Menschenmenge gemeinsam in ein Gaswerk ging und den Hahn aufdrehte.
  • Alle Opfer von Letschin. Da der Ort im Zweiten Weltkrieg in der Hauptkampflinie zur Eroberung von Berlin lag, wurde er im April 1945 stark zerstört. Wohngebäude, Betriebe und Geschäfte sowie das Schiff der evangelischen Kirche fielen den Kampfhandlungen zum Opfer.
  • Alle Opfer der Stadt Guben durch massive Kampfhandlungen vom 18. Februar bis 24. April 1945. Die Stadt wurde zu fast 90 Prozent zerstört, einschl. das historische Stadtzentrum mit seinen alten, teils barocken Bürgerhäusern, seinen Geschäftsbauten, dem Renaissance-Rathaus und der spätgotischen Stadt- und Hauptkirche und andere.
  • Alle Opfer der Bombardierung von Fürstenwalde und Ketschendorf durch englische und amerikanische Bomber, die die Stadt in Schutt und Asche legten. Auch Dom und Rathaus wurden stark beschädigt und 80 Prozent der Wohnhäuser im Stadtzentrum dem Erdboden gleichgemacht.
  • Alle Opfer von Beeskow am 23.4.1945. Ein sowjetischer Luftangriff zerstörte die Altstadt teilweise. Dem schweren Artilleriebeschuss der darauffolgenden Tage fiel u.a. die gotische Backsteinkirche St. Marien zum Opfer.
  • Alle Opfer des Ortes Alt Tuchenband, der am 5. Februar 1945 evakuiert und beim Angriff auf die Seelower Höhen im April 1945 fast vollständig zerstört wurde.
  • Alle Opfer von Lübben im April 1945 beim Vormarsch der Russen nach Berlin. Die Stadt wurde von der Wehrmacht verteidigt und fiel einige Tage später. In den heftigen Häuserkämpfen wurde Lübben zu 85 Prozent zerstört. Über 300 Soldaten beider Seiten und 500 Zivilisten verloren ihr Leben.
  • Alle Opfer von Waldsieversdorf. Als am 18. April 1945 der Ort geräumt wurde, begingen viele Einwohner Selbstmord, indem sie ihre Häuser anzündeten oder sich im Däbersee ertränkten. Am 21. April 1945 marschierte die Rote Armee in den Ort ein.
  • Alle Opfer der Schlacht um die Seelower Höhen vom 16. bis 19. April 1945. Knapp 1 Million Rotarmisten erkämpften sich dadurch den Weg zu den Toren Berlins. Zur Verteidigung standen etwa 120.000 deutsche Soldaten, von denen ca. 13.000 getötet wurden.
  • Alle Opfer von Lebus. 1945 wurde die Stadt bei den Kampfhandlungen im Zuge der Schlacht um die Seelower Höhen fast völlig zerstört
  • Alle Opfer der Kämpfe um Vogelsang an der Oder mit hohen Verlusten. Der Ort wurde völlig zerstört.
  • Alle Opfer von Reitwein bei Einmarsch der Russen ab 2.2. 1945. Im April 1945 war die Umgebung Reitweins Schauplatz erbitterter Kämpfe während der Schlacht um die Seelower Höhen.
  • Alle Opfer der Kampfhandlungen und der Bombenangriffe in Rüdersdorf, darunter viele Kinder. Am 21. April 1945 wurde der Ort der Roten Armee übergeben.
  • Alle Opfer der schweren Zerstörungen der Stadt Garz am Ende des Zweiten Weltkrieges. Der Wiederaufbau ist bis heute nicht abgeschlossen.
  • Alle Opfer von Hohenfinow. Die Sowjetarmee erreichte am 20. April 1945 den Ort und es kam zu Gefechten.
  • Alle weiteren Opfer brandenburgischer Orte und Städte, die bei Einmarsch der Roten Armee in 1945 trotz friedlicher Übergabe zerstört und niederbrannt wurden. Es wurde gemordet, plündert, vergewaltigt.
  • Alle von Russen Hingerichteten und Gefolterten im Gerichtsgefängnis von Frankfurt an der Oder ab 1945. Ich gedenke insbesondere der vielen Unschuldigen, die teilweise Teenies waren.
  • Alle ca. 750 Opfer des sowjetischen Kriegsgefangenenlagers für Deutsche auf dem Gelände der Preussag in Rüdersdorf nach 1945. Auch höhere NSDAP-Kader, KZ-Leiter und –personal waren dort untergebracht. Etwa 30.000 Gefangene hatten auf Holzgestellen in den verschiedenen Geschossen ihren Platz, darunter auch viele Jugendliche unter 17 Jahren. Das Zementwerk musste von den Gefangenen demontiert werden, um dann in die Sowjetunion transportiert zu werden.
  • Alle Opfer des KZ Sachsenhausen, alle Insassen, die dort von Nazis inhaftiert waren und alle die dort hingerichtet wurden. Nach dem Krieg wurde das deutsche Personal des ehemaligen KZs nach Russland in Arbeitslager deportiert und das Lager wurde vom NKWD als Speziallager für Deutsche errichtet, die meist NSDAP-Mitglieder waren, Jugendliche, die wegen Werwolf-Verdacht festgehalten wurden, oder aber Denunzierte. Die meisten wurden nie verurteilt. Die Häftlinge litten unter der erzwungenen Untätigkeit, unter ständigem Hunger, Kälte, Ungeziefer, medizinisch nicht behandelten Folgeerkrankungen, psychischer Folter. Sie starben zu Tausenden und wurden in Massengräber geworfen und verscharrt, die teilweise bis heute noch nicht gefunden wurden. Von den in den Jahren 1945 bis 1950 etwa 60.000 Inhaftierten starben etwa 12.000 Häftlinge an Unterernährung, Krankheiten, psychischer und physischer Entkräftung. Das Lager wurde 1950 geschlossen. Ein Teil der restlichen Inhaftierten wurde nach Russland deportiert und andere, einschl. 30 im Lager geborene Kinder, an die Stasi übergeben.
  • Alle Opfer des russischen Speziallagers Frankfurt an der Oder im heute polnisch besetzten Teil der Stadt Frankfurt (heute Slubice). In der „Siedlung an der Wachsbleiche“ wurden ca. 5000 Menschen von Mai bis September gefangen gehalten. Ungefähr die Hälfte von ihnen waren sowjetische Staatsbürger aus deutscher Kriegsgefangenschaft befreite Rotarmisten, Ostarbeiter und Angehörige der Wlassow-Armee, die hier überprüft („filtriert“) und in Lager in die Sowjetunion deportiert wurden. Die im Lager gefangenen Deutschen waren im Juni auf Fußmärschen aus dem Speziallager Weesow nach Frankfurt/Oder gekommen. Nach Auflösung des Lagers kamen sie ins Lager Jamlitz. Die Toten des aufgelösten Speziallagers sollen auf einem südwestlich angrenzenden unbebauten Landstück vergraben worden sein. Hier stehen jetzt zum Teil Garagen.
  • Alle ca. 10000 – 15000 Opfer des russischen Speziallagers Weesow, wo deutsche Gefangene dicht beieinander fast ohne Nahrung in Ställen von Russen untergebracht wurden und die Ruhr ausbrach, die Hunderte von Toten forderte. Alle Opfer des Lagers Weesow, die bei Auflösung des Lagers in einem Todesmarsch völlig geschwächt ins Speziallager Sachsenhausen getrieben wurden.
  • Alle deutschen und auch andere Opfer des russischen NKWD-Speziallagers Jamlitz, das von September 1945 bis April 1947 existierte. Alle ohne Urteil willkürlich Verhafteten, darunter sehr viele Teenies, die an Hunger, Kälte, Isolation oder Folter starben bzw. hingerichtet wurden. An alle in russische Arbeitslager Deportierte, die teilweise nicht zurückkamen. An alle, die sich in Massengräber befinden, die teilweise bis heute nicht gefunden wurden. An alle nach Russland Deportierte, um dort hingerichtet zu werden.
  • Alle ca. 6000 Opfer des russischen Speziallagers Nr. 5 in Ketschendorf, das sich auf dem Gelände der Deutschen Kabelwerke Ketschendorf, südlich von Fürstenwalde, befand. Dort wurden zeitweise bis zu 18-000 Gefangene (deutsche Zivilpersonen und Funktionäre allen Alters- und Berufsgruppen, Männer wie Frauen, deutsche Kriegsgefangene, Ostarbeiter, russische Emigranten und Soldaten der Wlassow-Armee) interniert, bevor sie – häufig zwangsweise – in die Sowjetunion zurückgeführt wurden. Immer wieder wurden einzelne Gefangene verhört und gefoltert, an sowjetische Dienststellen überstellt und in andere Lager überführt, vor allem in das Speziallager Nr. 7 in Sachsenhausen. Die Gefangenen befanden sich auf engstem Raum (1800 Personen in zwölf Wohnungen). Es gab weder Schlafgelegenheiten noch Kleidung. Die Inhaftierten hungerten, froren und starben an Typhus. Bis zu 40 Tote pro Tag wurden auf dem Gelände an der Autobahn Berlin-Frankfurt/Oder in Massengräbern würdelos verscharrt.
  • Alle Opfer des russischen Speziallagers Landsberg an der Warthe auf heute polnischem Gebiet. Leider liegen zu diesem Speziallager keine Angaben vor, da es sich auf verloren gegangenem deutschen Gebiet befand. Gem. einigen Angaben befand sich das Lager in der General-von-Strantz-Kaserne, der Jüngste Insasse war 12 Jahre alt. Wegen der chaotischen Verhältnisse sind heute nach einem halben Jahrhundert genaue Zahlen nicht mehr festzustellen. Nach Schätzungen sind von rund 10000 Gefangenen zwischen 2000 und 3000 in Landsberg gestorben. Das Lager existierte bis 1946. Die Überlebenden wurden nach Russland in Arbeitslager deportiert, oder ins Speziallager Buchenwald überführt.
  • Alle weiteren russischen Speziallager, von denen wir nichts wissen und in denen solche Zustände herrschten.
  • Alle Deutschen, die in der Nachkriegszeit nach Brest zur Hinrichtung deportiert wurden. Sie fielen Schauprozessen zum Opfer. Viele hatten keinen Prozess bekommen. Keiner hatte sich den Tod verdient.
  • Alle Deutsche, die von Russen wegen vermeintlichen Kriegsverbrechen hingerichtet oder in Arbeitslager deportiert wurden. Sie fielen Schauprozessen zum Opfer. Größtenteils wurden sie Jahre später rehabilitiert.
  • Alle Opfer der Euthanasie
  • Alle Fahnenflüchtigen
  • Alle Fremdarbeiter
  • Alle deutschen Kriegsgefangenen, die teilweise nicht zurück kamen
  • Alle in russische Gefangenschaft geratenen Soldaten aus dem deutschsprachigem Raum, aus der viele nicht zurückkamen
  • Alle Einwohner, die in den sogenannten „Rheinwiesenlagern“ umkamen
  • Alle Opfer und alle Obdachlosen des Oderhochwassers von 1947
  • Alle Opfer der Großfahndung in 1953, die zwei tschechische Brüder bei ihrer Flucht nach Westberlin auslösten. Es gab mehrere Tote.
  • Alle Opfer der Sturmkathastrophe von Leibsch in 1959. Schwerer Hagel zerstörte die Ernte und diverse Scheunen.
  • Alle Unfalltote
  • Alle Gefolterte, alle Hingerichtete
  • Alle Trümmerfrauen, die hart arbeiten mussten.
  • Alle Selbstmörder
  • Alle ehemaligen Gutsbesitzer, die bei Gründung der DDR enteignet wurden.
  • Alle vergewaltigten Frauen, Mädchen und Kinder zu allen Zeiten
  • Alle 156 Tote des Flugzeugabsturzes am 14.8.1972. Ein Verkehrsflugzeug der staatlichen Fluggesellschaft der DDR stürzte südlich von Königs Wusterhausen ab.
  • Alle Tote des Munitionslagers der Roten Armee in Gransee am 14. August 1977 (Raketenkatastrophe von Dannewalde). Durch einen Blitzschlag wurden mehrere Hundert sowjetische Raketen unkontrolliert gestartet und richteten im Umkreis bis zu 20 Kilometern erheblichen Sachschaden an, obwohl sie nicht mit Zündern ausgestattet waren. Die Verluste unter den sowjetischen Soldaten werden auf 70 Tote geschätzt. Die genauen Umstände und die Zahl der sowjetischen Opfer sind bis heute nicht genau bekannt.
  • Alle Opfer des Oderhochwassers in 1997.
  • Alle Opfer von Satanisten und satanischen Ritualen
  • Alle weiteren Opfer eines Verbrechens
  • Alle diffamierten Homosexuellen und Lesben
  • Alle Opfer von Kinderarbeit
  • Alle Opfer von Pädophilen
  • Alle weiteren, nicht genannten Opfer in Ostbrandenburg.

Liebe Wesen, ich möchte Euch heute sagen, dass ich Euch in Erinnerung behalte und dass Ihr alle viel, viel Wert seid. In eurem Gebiet haben nach dem letzten Krieg Russen und auch Polen ein großes Leid an der Zivilbevölkerung angerichtet. Viele von Euch waren Flüchtlinge bzw. befanden sich auf der Flucht und alle, Einwohner wie Flüchtlinge, wurden vergewaltigt,  gedemütigt, gefoltert und schikaniert und viele von Euch wurden regelrecht massakriert. Viele Frauen begangen mit ihren Kindern Massenselbstmorde, viele Städte und Dörfer wurden von Russen zerstört und geplündert, obwohl ihr euch nach deren Einmarsch ergeben habt, viele Männer und auch Frauen wurden in russische Gulags deportiert oder in Speziallagern inhaftiert, von denen sie nicht mehr zurückkamen. Alle verloren was sie noch hatten. Ganz viele Soldaten verloren im Odergebiet ihr Leben in den Schlachten zwecks Verteidigung der Grenzen und der Stadt Berlin. Liebe Wesen, wir denken heute an Euch!

Aber auch in der Nachkriegszeit fandet Ihr noch keine Ruhe. Viele von Euch kamen aus den Kriegen nicht zurück, verloren alles was sie hatten, ihre Eltern, ihre Angehörigen, ihre Ehemänner, ihr zuhause, mussten ihre Kinder allein großziehen.  Viele von Euch starben durch Krankheiten, wurden versklavt, oder sind verunglückt. Viele Kinder wurden ohne Eltern groß. In Heimen, bei Verwandten, oder einfach ganz allein. Viele von Euch wurden hingerichtet und viele waren dabei unschuldig. Jeder von Euch hatte ein eigenes, bitteres Schicksal, das meist sehr grausam war.

Heute möchte ich Euch bitten, allen, die Euch ein Leid zugefügt haben, zu vergeben: Gewalt in der Familie, Unrecht, Missbrauch, etwas gestohlen, jemanden belogen uvm. . Gleichzeitig bitte ich Euch, alle um Vergebung zu bitten, denen Ihr ein Unrecht oder Gewalt zugefügt habt. Und dann möchte ich Euch bitten, alles was Euch belastet loszulassen: Euren Kummer, Euer Leid, Euren Schmerz, Eure Angst vor Folter, Tod, Eure Sorge um Angehörige, die Wut, die Rachegefühle, Neid, Eifersucht, Hass. Belastet Euch damit nicht mehr und schüttelt das alles ab. Es ist alles lange vorbei. Dann seid ihr frei für einen Aufstieg in eine höhere Ebene.

Gott liebt uns alle, vollkommen und bedingungslos, unabhängig davon wie ihr gelebt habt. Wir sind alle würdig, um zu ihm zu gehen. Habt auch bitte keine Angst vor einen strafenden Gott. Gott straft nicht.

Allen Orten in Ostbrandenburg, in denen es schattig sein kann, schicke ich Licht. So schicke ich Licht insbesondere an folgende Orte:

  • An den Hauptbahnhof und an das Viertel um den Hauptbahnhof von Frankfurt an der Oder
  • An alle Straßen und Gassen der Altstädte
  • An die Marienkirche mit dem Brunnenplatz in Frankfurt an der Oder
  • An alle Stadtmauern
  • An das Gelände des Werkes der Rheinmetall Borsig AG Düsseldorf in Guben, das ab 1940 für die Rüstungsproduktion mit Hilfe von Kriegsgefangenen und Fremdarbeitern errichtet wurde.
  • An das Schloss Königs Wusterhausen
  • An den Sommer 1805 in Falkenthal. Es regnete ungewöhnlich viel. Dadurch wurden die Wiesen und Weiden regelrecht überschwemmt. Es mangelte folglich an Heu und das Vieh erkrankte.
  • An das ehemalige Areal der Kölner Schiffspropellerfabrik Ostermann in Gartz. 1945 wurden die Anlagen durch die sowjetische Besatzungsmacht demontiert, lediglich Reste der Stahlbetonhallen sind erhalten.
  • An das KZ Außenlager Sachsenhausen in Königs Wusterhausen
  • An das Kloster Neuzelle in der Niederlausitz
  • An die Jugendarrestanstalt in Königs Wusterhausen
  • An die Dienststelle Blumenberg bei Freudenberg, eine geheime Einheit des Militärs der DDR. Sie bestand aus einer Bunkeranlage, die mit drei durch Gänge mit Bunkern verbundenen war.
  • An das Stalag III B in Fürstenberg an der Oder (heute Eisenhüttenstadt)
  • An alle Kriegsgefangenenlager für Deutsche in der Nachkriegszeit. An das Gelände aller ehemaligen Speziallager
  • An den ehemaligen SS-Truppenübungsplatz Kurmark bei Jamlitz.
  • An die Munitionsfabrik in Strausberg in der Hegermühlenstraße (Märkisches Walzwerk), die 1935 errichtet wurde. Ab 1941 wurde es ein Außenkommando des KZ Sachsenhausen.
  • An die sowjetische Kriegsgräberstätte Lebus mit ca. 4400 Gräbern und an die Gräberanlage der Gedenkstätte Seelower Höhen mit 149 Gefallenen.
  • An die Kriegsgräberanlage auf dem Städ. Friedhof von Seelow, in dem 649 deutsche Gefallene ruhen
  • An die Kriegsgräberanlage für die Opfer des Zweiten Weltkrieges am Hang von Lebus zum Turnberg
  • An alle weiteren Kriegsgräber und Massengräber, von denen wir nichts wissen
  • An den Stadtteil Neuberesinchen in Frankfurt an der Oder
  • An die Burg Friedland
  • An die Stadt Frankfurt an der Oder, die eine besondere Rolle im sowjetischen Lagersystem spielte. Die Stadt wurde für die in der Sowjetunion deportierten Menschen die letzte Station auf deutschem Boden. Für die aus dem Osten heimkehrenden Kriegsgefangenen und Zivilinternierten, für die vertriebenen Deutschen und Flüchtlinge stellte sie die erste Station auf deutschem Boden dar. Millionen Menschen kamen über Frankfurt/Oder aus Deutschland in den europäischen Osten und aus dem Osten nach Deutschland. Es gab drei sowjetische Lager in Frankfurt: Das Speziallager Jamlitz, das Repatriierungslager Nr. 69 auf der heute polnischen Seite von Frankfurt und das NKWD-Gefängnis Nr. 7, in dem viele Deutsche hingerichtet wurden.
  • An die in 1941/42 in Fürstenberg befindliche Sicherheitspolizeischule Drögen , in der Angehörige der Gestapo und der Kriminalpolizei ausgebildet wurden. Sie wurde darüber hinaus für das Verhör von Verdächtigen im Zusammenhang mit dem Attentat vom 20.7.1944 genutzt.
  • An alle Kliniken, die im Euthanasieprogramm eingebunden waren
  • An das Gut Trampe in Breydin
  • An die Plattenbausiedlungen von Eisenhüttenstadt
  • An das Außenlager des KZ Buchenwald in Fürstenwalde.
  • An das Militärgefängnis Schwedt
  • An das Schloss Lanke. Das Schloss und seine Nebengebäude wurden nach 1945 erst ein TBC-Krankenhaus, dann eine Filiale des Eberswalder Krankenhauses. Bis etwa 1995 war es dann ein Seniorenheim.
  • An die Bunkeranlage in Prenden, die von 1978 bis 1983 entstanden ist. Es ist eine unterirdische Kommandozentrale des Nationalen Verteidigungsrates der Staatsführung der DDR für den Kriegsfall. Es handelt sich dabei um eine kostspielige Bunkeranlage auf drei Ebenen unter der Erde an der Ützdorfer Straße, zwischen den Strombergen und dem Bogensee, die heute unter Denkmalschutz stehen.
  • An die Explosionsstoff-Entsorgungsfirma in Pinnow, die nach der politischen Wende sich dort siedelte. Munition, Flugkörper, Raketen, Minen, Handgranaten, etc. werden dort demilitarisiert und entsorgt. Bis 1990 betrieb die ehem. DDR dort ein Instandsetzungswerk für Flugabwehrraketen Wasserbombenwerfer, Messtechnik und Funktechnik. Mitte der 1980er Jahre wurden auch Panzerabwehrraketen in Lizenz produziert.
  • An den Standort verschiedener Verbände der sowjetischen Streitkräfte in Fürstenberg. 1958/59 waren in der Stadt nukleare Mittelstreckenraketen des Typs R 5M stationiert.
  • An den Soldatenfriedhof von Leibsch
  • An das westlich von Waldsieversdorf gelegene Rote Luch. Von 1953 an war es ein Hauptstationierungsort für das Nachrichtenregiment 14 (NR-14) und die Kompanie Chemische Abwehr 14 der NVA Luftstreitkräfte. Mit der Außerdienststellung der NVA im Jahre 1990 wurde die Kompanie aufgelöst.
  • An alle Kasernen der Roten Armee
  • An das Schloss von Fredersdorf-Vogelsdorf. Es wurde nach dem Krieg seinen rechtmäßigen Eigentümern enteignet, Bis 1962 wurde es von sowjetischen Truppen für Truppenübungen genutzt und 1990 abgerissen. Heute befindet sich hier das Seniorenheim „Katharinenhof im Schloßgarten“.
  • An alle Regionen, die vom Hochwasser in 2002 und 2010 betroffen waren
  • An das Gelände der PCK Raffinierie in Schwedt
  • An das KZ Oranienburg, das von 1933 – 1934 existierte und in dem KPD- und SPD-Leute inhaftiert wurden
  • An den Solarpark Templin
  • Der Marktplatz mit dem alten Rathaus von Fürstenwalde
  • An das Areal des Arbeitslagers Lieberose
  • An das Areal des Außenlagers der Kzs Oranienburg und Sachsenhausen in Beerfelde
  • An das Gasthaus „Forst an der Spree“ in Kersdorf, das ab 1969 als abgesperrtes Staatssicherheitsobjekt der Stasi zur Umschulung ehemaliger RAF-Terroristen diente.
  • An Carinhall zwischen dem Großdöllner See und dem Wuckersee
  • An alle Einrichtungen in Bad Saarow, die in der DDR-Zeit wegen militärischer Nutzung nicht frei zugänglich waren
  • An das Schloss Neuhardenberg, in dem sich wiederholt Mitglieder des Widerstandes gegen Hitler trafen.
  • An alle Banken
  • An den Waldfriedhof in Halbe
  • An das Schloss Golßen
  • An das Waldgebiet von Dubrow bei Müllrose, wo sich bis zum Abzug der Russen Anfang 1990 eine ausgedehnte Kasernenfläche befand.
  • An das Schloss Oranienburg
  • An das Außenlager des KZ Sachsenhausen in Bernau
  • An den Landsitz von Göbbels in Bogensee.
  • An das Schloss Dammsmühle
  • An die Burg Storkow
  • An das ehem. Werksgelände der Heinkel AG, der zugehörige Werksflugplatz und Teile der ehemaligen Werkssiedlung Weiße Stadt in Oranienburg
  • An alle militärischen Einheiten, Verbände und Einrichtungen, die in Oranienburg während des Kalten Krieges stationiert waren, so wie das Motorisierte Schützenregiment 1 „Hans Beimler“, das Grenzausbildungsregiment 40 Hans Coppi der Nationalen Volksarmee der DDR, das 239. Selbstständige Hubschrauberregiment der sowjetischen Westgruppe der Truppen
  • An das Außenlager des KZ Ravensbrück in Eberswalde. Die Frauen mussten in den Ardelt-Werken arbeiten. Nach dem Krieg nutzte die Rote Armee das Lager für kurze Zeit als Internierungslager und danach als Versorgungsdepot.
  • Die Musik- und Kunstschule in Frankfurt/Oder in der Collegienstraße
  • Alle Brücken über die Oder. Viele deutsche Teenies, Bürger, Soldaten aus der ehemaligen DDR wurden über diese Brücken nach Brest und andere russische Orte zur Hinrichtung von 1945 – 1947 transportiert. Der größte Teil war unschuldig und keiner hatte sich diese Strafe verdient.
  • An den SS-Truppenübungsplatz „Kurmark“ bei Jamlitz
  • An die ehemalige kasernierte Volkspolizei in Strausberg Nord, die in der ehemaligen Kaserne des Fliegerhorstes der Wehrmacht stationiert wurde. Sie wurde 1956 mit der Gründung der Nationalen Volksarmee (NVA) zum Ministerium für Nationale Verteidigung 1957 wurde in Strausberg das Kommando der Luftstreitkräfte in der heutigen Barnim-Kaserne nahe dem Bahnhof Strausberg angesiedelt. 1990 wurde die Bundeswehr dort stationiert.
  • An die Spreewaldkaserne in Krugau in der Märkischen Heide, ein Sanitätsmateriallager der Bundeswehr. Im Zweiten Weltkrieg befand sich dort ein Panzernebenzeugamt sowie ein Heeresmunitionsdepot. In der späteren DDR war die Nationale Volksarmee an dem Standort stationiert.
  • An den Flugplatz Strausberg
  • An das Gelände der Preussag in Rüdersdorf bei Berlin.
  • An die ehemalige Fla-Raketenabteilung 4123 der Volksarmee der DDR, die sich im Wald nordwestlich von Klosterfelde befand. Von den Anlagen sind heute noch die Ruinen zu sehen.
  • An den ehemaligen Fliegerhorst Alteno auf der Gemarkung Alteno in Luckau. Er diente überwiegend der Ausbildung von Flugzeugführern der Luftwaffe. Erst 1944/45 lagen auch aktive fliegende Einheiten hier. Später nutzten die Luftstreitkräfte der Nationalen Volksarmee den Flugplatz als Dezentralisierungsflugplatz für das Jagdfliegergeschwader 1 „Fritz Schmenkel“.
  • An das Schulungszentrum der DDR-Staatssicherheit für Auslandsagenten in Gosen
  • An die Europa-Universität Viadrina in Frankfurt an der Oder
  • An das Außenlager des KZ Sachsenhausen zwischen Wulkow und Neuhardenberg
  • An das Areal der Speziallager Ketschendorf, Weesow, Frankfurt an der Oder, Jamlitz, Sachsenhausen, Landsberg an der Warthe
  • An den Fliegerhorst Werneuchen, der 1937 gebaut wurde und nach dem Krieg von den Sowjets genutzt wurde. Heute ist es ein Sportflugplatz.
  • An das Areal der Bunkeranlage in Orion bei Cremmen zur Zeit des NS-Regimes, die als Munitionsfabrik genutzt wurde,. Sie wurde im Krieg beschädigt und in den Folgejahren geplündert, zugeschüttet und ab dem Jahr 2000 beseitigt.
  • An das Schloss Briesen in Halbe. Von 1945 bis 1948 war das Schloss Sitz der sowjetischen Kommandantur, von 1948 bis 1951 Kreisparteischule der SED und dann bis 1991 Schule.
  • An alle ehemaligen Hinrichtungsstätten, Scheiterhaufen und Galgenbergen
  • An alle Moscheen und anderen kultischen Einrichtungen, in denen Hass gepredigt wird
  • An alle Geheimdienstzentralen, Freimaurerlogen, Advokaten
  • An alle heutigen und ehemaligen Kasernen
  • An alle ehemalige Lazarette
  • An alle Schulen, Ämter, Gerichte, Polizeistationen, Friedhöfe, Krankenhäuser, Altenheime, Psychiatrien
  • An alle Jobcenter
  • An alle Flüchtlinge aus den Ostprovinzen nach dem 1. und dem 2. Weltkrieg
  • An alle Flüchtlingsheime
  • An alle ehemaligen Kriegsgefangenenlager für deutsche Soldaten in der Nachkriegszeit
  • und an alle weiteren dunklen Stellen in Ostbrandenburg.

Alle dunklen Schatten in Ostbrandenburg werden hell. Alle Menschen, auch Arbeitslose, Obdachlose, Drogensüchtige, Prostituierte, Diebe und Verbrecher werden von Licht umhüllt, das alles durchdringt. Alle Streifen am Himmel verschwinden und er wird klar. Es wird heller und immer schöner. Die Lichter werden größer und größer, verbinden sich langsam untereinander und erreichen langsam alle Stellen dieses wunderschönen Gebietes, bis alles in einem weißen, allesdurchdringenden, heilenden Licht gebadet ist. Der Schatten hat gar keinen Platz mehr. Das Licht hat ihn erhellt, bis weit über das Gebiet hinaus.  Hass, Wut, Bosheit, Verbrechen, Gewalt, Neid, Machtgier, transformieren sich in Liebe, Frieden, Mut, Barmherzigkeit. Alle Menschen lieben sich und feiern. Den Polen ist es zu hell geworden und sie kommen nicht mehr über die Grenze. Nun kann man auch sein Auto auf der Straße stehen lassen und in den schönen Seen baden gehen. Alle Menschen freuen sich. Alle umarmen sich, es wird getanzt und gelacht und es kehrt Frieden ein. Mensch, Tier, Natur, alle sind glücklich und leben friedlich miteinander.

So sei es.