Alle Schatten der Stadt Stuttgart und dem Kreis Esslingen werden zu Licht

 

 

Ich rufe alle erdgebundenen Wesen aller Zeiten, die sich in Stuttgart und im Kreis Esslingen, und nähere Umgebung befinden.

 

Ich rufe

 

  • Alle Opfer des Blutgerichts zu Cannstatt in Stuttgart im Jahr 746, in dem angeblich nahezu die gesamte Führungsschicht der Alamannen ausgelöscht und die Eigenständigkeit des alamannischen Herzogtums beendet wurde
  • Alle Opfer der Raubritter der Burg Körschburg in Deizisau, Kreis Esslingen. Sie überfielen häufig Kaufleute auf der Handelsstraße durch das Neckartal. Sie wurden von den Württembergern 1292 vertrieben und die Burg zerstört.
  • Alle Opfer der Zerstörungen in Bernhausen (heute in Filderstadt) im Krieg zwischen den Habsburgern und den Grafen von Württemberg in 1287
  • Alle Opfer der Kämpfe zwischen Esslingen und den Württembergern. Alle Opfer des Jahrhunderte langen Streits mit den Württembergern, als Stuttgart sich unterwerfen musste
    • Alle Opfer von Stuttgart-Degerloch in 1449. Esslinger brannten den Stadtteil nieder.
    • Alle Opfer von Kemnat (heute Ostfildern) in 1449. Der Ort wurde im Städtekrieg niedergebrannt,
  • Alle Opfer von Aich im Kreis Esslingen. In 1449 wurde das Dorf durch die Reutlinger größtenteils niedergebrannt.
  • Alle Opfer von Weilheim an der Teck in 1461. Ein Stadtbrand verwüstete den Siedlungskern.
  • Alle Opfer von Ruit auf der Fildern (heute Ostfildern). In 1519 wurde der Ort durch die Reichsstadt Esslingen eingeäschert.
  • Alle Opfer der Bauernaufstände, die vom bis zum 17. Jahrhundert häufig stattfanden
  • Alle Opfer von Stuttgart-Weilimdorf In den Jahren von 1585 bis 1597. Die Pest wütete mehrmals im Ort und raffte 387 Einwohner dahin
  • Alle Opfer des Feuers in Aich in 1586, das den Ort fast vollständig zerstörte.
  • Alle Opfer der schweren Unruhen durch die Restauration des Katholizismus, den die Habsburger wieder einführten. Bisher waren die Stuttgarter evangelisch.
  • Alle Opfer der Reformation in Esslingen zwischen 1500 und 1600
  • Alle Opfer der Pest in Deizisau in 1608
  • Alle Opfer des 30-jährigen Krieges, (1618 bis 1648)
    • Alle Opfer der Söldnerheere in Deizisau. Zählte der Ort 1618 noch 275 Einwohner, so waren am Ende des Krieges noch 140 Menschen am Leben
    • Alle Opfer der Pestepidemien von 1618 und 1626 in Zuffenhausen. Es starb ungefähr die Hälfte der Zuffenhäuser Bewohner
    • Alle Opfer von Esslingen. 1634 strömten nach der Schlacht von Nördlingen ca. 12.000 Flüchtlinge in die Stadt. Im Folgejahr kam es zum Ausbruch der Pest. Rund die Hälfte der Bevölkerung kam durch Hunger und Seuchen um.
    • Alle Opfer von Weilimdorf. Anfang des 17. Jahrhunderts brach nochmals die Pest über die Gemeinde herein. Es starben 58 Menschen.
    • Alle Opfer von Leonberg, Vaihingen und Weilimdorf in 1622, als der bayerische General Tilly in Württemberg einmarschieren wollte. 500 Württemberger starben dabei in der Schlacht bei Ölbronn.
    • Alle Opfer von Dettingen unter Teck. Der Ort wurde schwer verwüstet, die Bevölkerungszahl verminderte sich durch Krieg und Pest auf rund ein Drittel. Zu Beginn des 17. Jahrhunderts zählte der Ort noch rund 1300 Einwohner, 1654 waren nur noch 511 Personen.
    • Alle Opfer der Truppendurchzüge von schwedischen, französischen und kaiserlich habsburgischen Armeen. Sie stürzten das Land in die Armut.
    • Alle Opfer der Missernten und der Pest in 1626, die die Bevölkerung zusätzlich dezimierten.. So fielen zwischen 1625 und 1632 allein in Weilimdorf wieder 275 Menschen der Seuche zum Opfer.
    • Alle Opfer von 1634 bis 1638. Nach der Schlacht bei Nördlingen 1634 besetzten die kaiserlichen Truppen Württemberg und hielten es bis 1638 besetzt. Die Truppen hausten schlimm unter der Bevölkerung und beschlagnahmten Geld und Ernteerträge. Die Einwohner flohen in die Wälder aus Furcht vor Einquartierungen und weiteren Fronen. Zwischen 1635 und 1638 starben insgesamt 619 Menschen, darunter 60 an Hunger.
    • Alle Opfer von Leonberg. Gegen Ende des Krieges hatte das Oberamt Leonberg durch Truppeneinquartierungen insgesamt 52.919 Gulden aufgebracht. Nach dem Ende des Krieges im Jahre 1648 lag die Gemeinde in Schutt und Asche und die Felder und Weingärten waren unbestellt.
    • Alle Opfer von Fellbach und Weilimdorf. Um in Württemberg festgehaltene Franzosen zu befreien, bezogen französische Soldaten zwischen Oberriexingen und Gerlingen Stellung. Sie drohten damit, falls die Geiseln nicht freigelassen würden, Dörfer anzuzünden. Bevor die bemessene Zeit um war, brannten Weilimdorf und Fellbach. Außerdem wurde die Kirche geplündert und die Franzosen nahmen sowohl die Rathaus- als auch die Kirchenglocke mit.
    • Alle Opfer von weiteren Einquartierungen, Sachlieferungen und Plünderungen im Raum Stuttgart.
    • Alle Opfer und alle Belastungen, die die vierjährige direkte Herrschaft der Habsburger über Württemberg von 1634 bis 1638 brachte. Ständig wurden feindliche Truppen einquartiert.
    • Alle Pestopfer von 1637 in Stuttgart. Die Bevölkerung halbierte sich von einem Vorkriegsstand von etwa 10.000 Personen auf unter 5000 Personen im Jahre 1648. Darunter waren nur noch 600 Männer.
    • Alle Opfer der Soldatendurchzüge und Einquartierungen von Zuffenhausen.
    • Alle Opfer von 1629. Die Truppen Wallensteins zogen mit 18.000 Mann durch den Amtsbezirk von Cannstatt
    • Alle Opfer ab 1634. Die Schweden besetzten die Festung Hohenasperg als Stützpunkt gegen die kaiserlichen Truppen. Deshalb befanden sich die Ortschaften im Umkreis für ein Jahr im Brennpunkt des Krieges, und am 9. September 1634 brannte der Großteil von Zuffenhausen samt Kirche und Pfarrhaus nieder,
    • Alle Opfer vom 21.9.1634. Ein Teil von Stammheim sowie weitere Orte wurden abgebrannt.
    • Alle Opfer von 1634 in Nürtingen. Die Stadt wurde erobert und stark verwüstet. Der anschließenden Pest fiel die Hälfte der Einwohner zum Opfer. Einige Gemeinden im Umkreis verloren in dieser Zeit nahezu ihre gesamte Bevölkerung.
    • Alle Pestopfer der Stadt Weilheim an der Teck in den Jahren 1634 bis 1638. 1505 Personen starben.
    • Alle Opfer von Schopfloch bei Lenningen. Im Dreißigjährigen Krieg wurde der Ort so sehr zerstört, dass die Einwohnerzahl von 100 auf 40 zurückging.
    • Alle Opfer von Bernhausen (Filderstadt) zum Ende des Krieges. Die Bevölkerung war von ca. 600 auf 350 zurückgegangen und 90 der 219 Gebäude waren zerstört oder beschädigt.
    • Alle Opfer von Reichenbach. Nachdem der Ort 600 Einwohner gehabt hatte, war er nach dem Krieg nahezu entvölkert und zählte nur noch etwa 50 Bewohner. Es dauerte 180 Jahre, bis sich der Ort von dieser schlimmen Zeit erholt hatte.
    • Alle Opfer der Pestepidemie in 1634/35. Zwei Drittel der Zuffenhäuser Bevölkerung starb dabei.
    • Alle Opfer des Stadtbrandes von Neuffen in 1634. Das Städtchen wurde fast vollständig zerstört.
    • Alle Opfer von Nürtingen, Kirchheim an der Teck und Neckartailfingen in 1634. Die Orte wurden von den berüchtigten Dragonern, vor allem aus Kroatien, geplündert. Neckartailfingen wurde bis auf die Kirche, die Kelter, ein Haus sowie zwei kleine Hütten vollständig niedergebrannt. Das Dorf hatte faktisch aufgehört zu existieren. Erst nach einigen Jahren kehrten die geflohenen Einwohner zurück und bauten ihr Dorf langsam wieder auf.
    • Alle 243 Grötzinger und 194 Neckartailfinger Bürger, die 1634/1635 nach Zerstörung ihres Ortes im Aichtal Zuflucht suchten, und der Pest zum Opfer fielen. Nach dem Krieg zählte Grötzingen nur noch ein Drittel der Bevölkerung. Grötzingen wurde vom zweitreichsten zum ärmsten Ort des Amtes Nürtingen. Die Not zwang zahlreiche arme Einwohner schon Mitte des 18. Jahrhunderts zur Auswanderung, überwiegend nach Nordamerika.
    • Alle Opfer der Zerstörung von Holzmaden am 28. April 1639. Nur zwei kleine Häuser blieben im Ort stehen
    • Alle Opfer von Degerloch. Es kam zu Truppendurchzügen und Plünderungen
    • Alle Opfer von Oberboihingen im Kreis Esslingen. Vor dem Krieg hatte der Ort ungefähr 355 Einwohner, nach dem Krieg lebten noch ca. 125 Einwohner im Ort.
    • Alle Opfer von 1643. Erneut zogen Truppen mehrfach durch Zuffenhäuser Gebiet, vor allem die französisch-schwedische Armee, und fast alle Zuffenhäuser flohen erneut hinter die Mauern von Cannstatt. Die Bevölkerung von Zuffenhausen sank zeitweise auf 1/5
    • Alle Opfer von Weilheim an der Teck in 1647. Schwedische Truppen plünderten den Ort.
  • Alle Opfer des Pfälzischen Erbfolgekrieges von 1688 bis 1697
    • Alle Opfer von Degerloch. Es kam zu Truppendurchzügen und Plünderungen
    • Alle Opfer von Esslingen. Die Stadt wurde 1688 von französischen Truppen besetzt. 1693 folgte nochmal eine Besetzung von französischen Truppen.
    • Alle Opfer von Zuffenhausen. Truppendurchmärsche mussten immer und immer wieder ertragen werden, die gewöhnlich mit Beschlagnahmungen von Nahrungsmitteln usw. verbunden waren. Danach waren die Einwohner so arm, dass sie betteln müssen. Die häufigsten Todesursachen waren Infektionen und Hunger, zumal die Franzosen 1693 das erntereife Getreide komplett beschlagnahmt oder verbrannt hatten. 20 Gebäude waren in Zuffenhausen zerstört worden. Die Zahl der Bürger sank abermals um über die Hälfte.
  • Alle Opfer des Reichskrieges gegen Frankreich (1673 – 1679). Französische Truppen drangen immer wieder in Württemberg ein, und es kam in Cannstatt zu Einquartierungen. Die Orte konnten sich vom Dreißigjährigen Krieg nicht erholen und Hofstätten wurde vorerst noch nicht bewohnt und Äcker und Weingärten lagen brach.
  • Alle Opfer von Esslingen in 1701. Ein Stadtbrand verwüstete die Stadt und rund 200 Häuser der Stadt wurden zerstört, darunter das Rathaus. Daraufhin wurde das gesamte niedergebrannte Stadtviertel im Stil des Barock neu erbaut.
  • Alle Opfer des Spanischen Erbfolgekrieges (1701 – 1713/14).
    • Alle Opfer von Stuttgart-Zuffenhausen. Es kam zu Durchzügen und Besetzungen vor allem durch französische Truppen. Die Bevölkerung litt massiv unter Plünderungen.
    • Alle Opfer von weiteren Einquartierungen, Sachlieferungen und Plünderungen im Raum Stuttgart.
    • Alle Opfer von Esslingen im Jahre 1707. Französischen Truppen besetzten die Stadt und richteten große Schäden an.
  • Alle Opfer des Polnischen Erbfolgekrieges (1733–1738). Die Bevölkerung musste immer wieder unter den Truppendurchmärschen und Einquartierungen leiden.
  • Alle Opfer des Filstales vom 16. bis 19. Jahrhundert. Nahezu 300 Jahre spanische, schwedische, österreichische und vor allem französische Truppen zogen durch das Tal und besetzten, plünderten und kämpften.
  • Alle Opfer des Österreichischen Erbfolgekrieges (1740–1748) Erneut kamen fremde Truppen nach Württemberg, und es kam zu Kämpfen in der Gegend zwischen Zuffenhausen und Cannstatt. Immer wieder musste die Bevölkerung Truppendurchmärsche und Einquartierungen hinnehmen.
  • Alle Oper des verheerenden Brandes von Nürtingen in 1750. Die Stadt wurde weitestgehend zerstört.
  • Alle Opfer des Siebenjährigen Krieges (1756–1763). Es zogen immer wieder Truppen durch und quartierten sich im Raum Stuttgart ein.
  • Alle Opfer von 1792. Undisziplinierte konterrevolutionäre französische Truppen fielen in Württemberg ein und drangsalierten die Bewohner schwer. Die Einwohner verarmten und litten durch eine Kälteperiode überdies an einer Hungersnot. 1796 drangen erneut Franzosen in Württemberg ein. Die Versorgungslage wurde immer schlechter und Franzosen plünderten obendrein Zuffenhausen, bevor österreichische Truppen dort einrückten.
  • Alle Opfer beim Brand vom Weilimdorf am August 1797. Es brannten die Zehntscheuer, einige Wohnhäuser und Scheunen nieder.
  • Alle Opfer der Napoleonischen Kriege (1804 – 1815)
    • Alle Opfer von Degerloch. Es kam zu Truppendurchzügen und Plünderungen. Die Truppen Napoleons, die 1805 einmarschierten, waren zwar disziplinierter, lebten aber ebenfalls aus dem Land.
  • Alle Opfer der Hungersnot von 1816 in Weilimdorf. Durch französische Truppendurchzüge wurden die Felder vernachlässigt, so dass es zur Not kam. Es folgten weitere Engpässe bei der Nahrungsmittelversorgung durch Hagelschäden in den Jahren 1837, 1838 und durch eine Dürreperiode in 1847. Einige Bürger wanderten aus.
  • Alle Opfer der Bauernunruhen. Im Mai 1847 kam es zu Hungerkrawallen in Stuttgart, Ulm und Tübingen, die gewaltsam unterdrückt wurden.
  • Alle Opfer der schweren Hungersnöten in Deizisau. 1816 kam es zu einer weltweiten Klimakatastrophe, dem sogenannten Jahr ohne Sommer. In Deizisau regnete es 75 Tage hintereinander, Hagel verwüstete die Felder und die kümmerliche Ernte konnte zum Teil erst nach Weihnachten eingefahren werden. Die Folge war eine der bittersten Hungersnöte der Deizisauer Geschichte. Weitere schlimme Missernten folgten in den Jahren von 1852 bis 1855. Insgesamt 135 Bürger verließen in diesen vier Hungerjahren den Ort, um in die Vereinigten Staaten auszuwandern
  • Alle Opfer des Großbrandes von Grötzingen in Aichtal, der 1845 im Ortskern 13 Gebäude, darunter das Rathaus und das Schulhaus, zerstörte.
  • Alle Gefallenen, Verunglückten, Getöteten im 1. Weltkrieg
  • Alle Bombenopfer auf die Stadt Stuttgart am 22. September 1915 und am 15. September 1918.
  • Alle Hungertote durch das Handelsembargo der Siegermächte des 1. Weltkrieges
  • Alle Opfer der Inflation und der wirtschaftlichen Not während und nach dem 1. Weltkrieg, die bis 1930 ging.
  • Alle Opfer der Arbeiterdemonstrationen am 9. November 1918 und der Übernahme kommunistischer Arbeiter der Stadt Esslingen in 1919. Erst ein Militäreinsatz der Stuttgarter Regierung erzwang die Rückkehr zur Ruhe.
  • Alle Opfer der Novemberrevolution und des Kapp-Putsches (1920). Alle Getöteten in Weimar
  • Alle Opfer der Juden- und Zigeunerverfolgung während der NS-Zeit
  • Alle Gefallenen, Verunglückten, Vermissten, Hingerichteten im 2. Weltkrieg
  • Alle Opfer der Hinrichtungsstätte im südwestdeutschen Raum in der Archivstraße 12a. während der nationalsozialistischen Zeit.
  • Alle Opfer der Flugzeugunglücke Am Bosler, einem Felsen am Albtrauf bei Weilheim an der Teck. Dort verunglückten seit 1940 mehrere Flugzeuge durch Aufprall auf den abrupt ansteigenden Berg.[
  • Alle ca. 500 Opfer mehrerer Bombenangriffe auf die Stadt Stuttgart, vor allem an den Angriff vom 12.9.1944, an dem die Innenstadt und westliche Stadtteile zerstört wurden, ein Areal von fünf Quadratkilometern brannte, viele Menschen in den Kellern erstickten, die Bahnhofshalle zusammenbrach und viele Häuser zerstörte.
  • Alle Opfer der Bombenangriffe in der Nacht vom 15. auf den 16. März 1944 und in der Nacht vom 25. auf den 26. Juli 1944 auf Degerloch.
  • Alle 256 Bombenopfer von Zuffenhausen
  • Alle Bombenopfer von Weilimdorf. Der Ort erlitt mehrere Angriffe. Der schlimmste war am 28.1.1945. Es gab einige hundert Tote, die überwiegend Frauen und Kinder waren.
  • Alle Bombenopfer in Esslingen
  • Alle Opfer vom 20.4.1945 in Dettingen unter Teck. Deutsche Truppen wurden auf ihrem Marsch zum Rückzug auf die Schwäbische Alb in Dettingen untergebracht und Scheunen und Keller waren voll mit deutschen Soldaten, als alliierte Jagdbomber gegen 16 Uhr mit einer systematischen Bombardierung des Ortes begannen. In kurzer Zeit brannten 69 Häuser und 39 Scheunen lichterloh. Die Kirche, das Rathaus, das Schlössle, das alte Schulhaus, der Kindergarten und das Feuerwehrmagazin wurden ein Raub der Flammen, das Vieh verbrannte in den Ställen. Mehrere Ortsbewohner und Soldaten kamen ums Leben. Einen Tag später marschierten die Amerikaner ein und besetzten das Dorf.
  • Alle Opfer der französischen Besatzungstruppen in Stuttgart. Es kam zu willkürlichen Verhaftungen, Plünderungen, mindestens 1400 Vergewaltigungen und Tote. Alle Tausende von deutschen Männern, die auf Verdacht Soldaten gewesen zu sein, von der Straße weg verhaftet wurden
  • Alle Opfer bei Einmarsch der Französischen Soldaten, überwiegend Marokkanern, in Aich am 20. April 1945. Der Ort wurde eingenommen und geplündert und die Frauen und Mädchen vergewaltigt.
  • Alle 35 Opfer vom 13. Juni 1961 bei dem Zugunglück zwischen Esslingen und Mettingen.
  • Alle Selbstmörder, alle Hingerichteten, alle Verunglückten
  • Alle weiteren Opfer von Pest- oder Seuchen
  • Alle Opfer der Siegerjustiz in der Nachkriegszeit
  • Alle Flüchtlinge aus den Ostprovinzen
  • Alle Fahnenflüchtigen
  • Alle Fremdarbeiter
  • Alle Opfer infolge von Hunger, Krankheit und Not zu Kriegsende und in der Nachkriegszeit
  • alle Trümmerfrauen, die schwer gearbeitet haben
  • alle Stuttgarter und Esslinger, die in den ehemaligen Rheinwiesenlagern waren
  • Alle nach Russland deportierten, die oft nicht zurückkamen
  • Alle vergewaltigten und sexuell missbrauchten Frauen, Mädchen und Kinder aller Zeiten
  • Alle Opfer von Kinderarbeit
  • Alle Opfer von Pädophilen
  • Alle Homosexuelle und Lesben, die in der Vergangenheit verfolgt oder diffamiert wurden
  • Alle Opfer von Satanisten und satanischen Ritualen
  • Alle Kinder, die in der Vergangenheit Kinderarbeit verrichten mussten
  • Alle weiteren, nicht näher bezeichneten erdgebundenen Seelen

 

Liebe Wesen, ich möchte Euch heute sagen, dass ich Euch in Erinnerung behalte und dass Ihr alle viel, viel Wert seid. Viele von Euch wurden gedemütigt, vergewaltigt, ermordet, verwundet, ausgebombt, gefoltert, gequält, erniedrigt, geplündert, grausam behandelt und kamen gewaltsam uns Leben. Jedes Wesen ist sehr viel wert.

Viele von Euch waren Opfer der Kriege, verloren alles was sie hatten, ihre Eltern, ihre Angehörigen, ihre Ehemänner, ihr zuhause, ihre Kinder, oder mussten ihre Kinder allein großziehen. Viele wurden verfolgt, deportiert oder hingerichtet. Andere starben durch Krankheiten, fielen im Krieg, manchmal qualvoll und alleingelassen im Feld, in Lazaretten, in Gefangenschaft. Viele von Euch wurden hingerichtet und viele waren dabei unschuldig bzw. hatten sich den Tod nicht verdient. Andere saßen eine langjährige, unmenschliche Haft ab und überlebten die Haft nicht, oder waren danach gebrochene Menschen. Jeder von Euch hatte ein eigenes, bitteres Schicksal, das meist sehr grausam war.

Heute möchte ich Euch bitten, alles was Euch belastet loszulassen: Euren Kummer, Euer Leid, Euren Schmerz, Eure Angst vor Folter, Tod, Eure Sorge um Angehörige, die Wut, die Rachegefühle, Neid, Eifersucht, Hass. Belastet Euch damit nicht mehr und schüttelt das alles ab. Es ist alles lange vorbei. Dann seid ihr frei für einen Aufstieg in eine höhere Ebene.

Gott liebt uns alle, vollkommen und bedingungslos, unabhängig davon wie ihr gelebt habt. Wir sind alle würdig, um zu ihm zu gehen. Er straft auch nicht.

Allen Orten, in denen es schattig sein kann, schicke ich Licht. So schicke ich Licht insbesondere an folgende Orte:

  • An die Hauptbahnhöfe und an alle Bahnhöfe
  • An den Stuttgarter Marktplatz
  • An die Festung Hohenasperg bei Ludwigsburg
  • An das Alte Schloss in Stuttgart
  • An das Kastell Köngen
  • An alle Schiffe im Neckar
  • An die Innere Brücke über dem Neckar in Esslingen
  • An das Alte Rathaus in Esslingen
  • An das Palm’sche Palais oder Neue Rathaus in Esslingen
  • An die Stadtkirche St. Dionys in Esslingen
  • An die Stadtteile Hallschlag und Zuffenhausen
  • An den Lautertal-Limes, eine römische Grenzbefestigung und an das Kastell Dettingen unter Teck.
  • An die Daimler-Benz in Stuttgart-Untertürkheim
  • An die Robert Bosch in Stuttgart-Feuerbach
  • An die Porsche in Stuttgart-Zuffenhausen
  • An das Theodor-Rothschild-Haus in Esslingen
  • An die JVA Stuttgart-Stammheim
  • An die Burg Esslingen
  • An den Flughafen Echterdingen
  • An das KZ Echterdingen, heute im Flugplatz Stuttgart
  • An Stuttgart-Hallschlag und Zuffenhausen
  • An die Universität und das Schloss Hohenheim im Plieningen
  • An das neue Schloss in Stuttgart
  • An das Schloss Rosenstein in Bad Cannstatt
  • An die Villa Berg, heute Sitz des SDR
  • An das Wilhelmspalais
  • An das Schloss Solitude in Stuttgart
  • An das Schloss Hohenheim in Stuttgart
  • An das Hotel Silber, von 1937 bis 1945 die Staatspolizeileitstelle Stuttgart und Gestapo-Zentrale. Im September 1944 wurde es durch britische Bomben teilweise zerstört und danach wieder aufgebaut. In den Nachkriegsjahren stand das Hotel Silber unter französischer und dann unter US-amerikanischer Aufsicht. Anschließend wurde es Amtssitz, vor allem für die Kriminalpolizei.
  • An die Oswaldkirche in Weilimdorf

 

Alle dunklen Schatten in Stuttgart und im Kreis Esslingen werden hell. Alle Menschen, auch Arbeitslose, Obdachlose, Drogensüchtige, Prostituierte, Diebe und Verbrecher werden von Licht umhüllt, das alles durchdringt.

Es wird heller und immer schöner. Die Lichter werden größer und größer, verbinden sich langsam untereinander und erreichen langsam alle Stellen der Stadt, bis Stuttgart und der Kreis Esslingen in einem weißen, alles durchdringenden, heilenden Licht gebadet sind. Der Schatten hat gar keinen Platz mehr. Das Licht hat ihn erhellt, bis weit über die Stadtgrenzen hinaus.  Hass, Wut, Bosheit, Verbrechen, Gewalt, Neid, Machtgier, transformieren sich in Liebe, Frieden, Mut, Barmherzigkeit. Alle Menschen lieben sich. Sie umarmen sich und es kehrt Frieden in die Städte der Württemberger ein. Die Menschen unterhalten sich auf schwäbisch, essen Spätzle und singen das Lied der Schwäb’schen Eisenbahn. Mensch, Tier, Natur, alle sind glücklich und leben friedlich miteinander.

 

So sei es.